Mai 12 2011

Fein abgestimmt

Wären einige Naturgesetze und -konstanten nur ein klein wenig anders, gäbe es uns Menschen nicht. Es scheint so, als sei das Universum perfekt für das Auftreten von Leben, wie wir es kennen, entworfen worden. Doch ist das wirklich so?

Nur eine von vielen

Nur eine von vielen

Das Universum, in dem wir wohnen, lässt sich heute durch ein paar wenige Naturgesetze erklären – zumindest zu einem gewissen Teil, denn wie alle wissen, die sich gelegentlich mit solchen Themen befassen, gibt es da auch grosse “dunkle” Flecken auf der Landkarte unseres kosmologischen Wissens. Doch darum geht es hier nicht: Schon der “helle” Bereich der Landkarte ist, wie man immer wieder liest, “erstaunlich” lebensfreundlich. Wäre die Gravitation etwas stärker, würden die Sterne ihren Brennstoff viel zu schnell verbrennen – es könnten sich keine Zivilisationen bilden. Wäre die Gravitation aber schwächer, hätten sich vielleicht Galaxien – und damit Sterne und Planeten – nie gebildet. Hätte der Raum mehr als 3 Dimensionen, gäbe es keine stabilen Planetenbahnen. Wäre die mysteriöse Dunkle Energie, die das Universum beschleunigt expandieren lässt, auch nur ein kleines bisschen stärker, wäre das Universum inzwischen längst auseinandergeflogen – wäre sie schwächer, wäre es mittlerweile wieder in sich zusammengefallen. Wären Kernkräfte (im Inneren von Atomen) etwas stärker oder schwächer, es gäbe keine stabilen Atome. Wenn der Atomkern von Kohlenstoff-12 nicht diesen einen, “aktivierten” Energiezustand genau der richtigen Intensität hätte, es gäbe keine Elemente schwerer als Bor im Universum – doch ohne Kohlenstoff gibt es auch kein Leben, wie wir es kennen. Und so weiter. Woher kommt das?
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