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Fakten gegen Märchen - Schöpfung an der Schule?


Pseudowissenschaft, 17.11.2007, letzte Änderung 23.11.2007
Nach einer (angeblich repräsentativen) Umfrage des Kreationisten-Magazins "Factum" wünschen sich 75% der SchweizerInnen, dass die Schöpfungslehre in der Schule gleichberechtigt mit der Evolution gelehrt werden solle. Warum der ansonsten lobenswerte Hang der SchweizerInnen zum Kompromiss hier definitiv fehl am Platz ist.


Dinosaurier - sind sie je einem Nashorn begegnet?Wissenschaft ist eine junge Erfindung: Während Jahrhunderten bestimmte die Kirche anhand von Dogmen, die sie aus der Bibel abgeleitet hatte, welches Weltbild man sich machen durfte, was "wahr" und "falsch" war. Diejenigen, die es dann doch genauer wissen wollten, und es etwa wagten, die Sonne statt die Erde ins Zentrum des Sonnensystem zu stellen, wurden von der Inquisition verfolgt und gezwungen, ihren "ketzerischen" Weltbildern abzuschwören oder einem schnellen Ende auf dem Scheiterhaufen entgegenzusehen. Je weiter die Aufklärung später den Absolutheitsanspruch der Kriche zurückdrängte, desto weiter schritt die technische Entwicklung fort und wuchs unser Wissen über unsere Welt. Freies Denken katapultierte den Westen technologisch an die Spitze der Welt, während restriktivere Kulturkreise wie China und insbesondere die islamische Welt, die während vielen Jahrhunderten Forschung und Technik dominiert hatte, immer weiter zurück fielen.

Bald erkannte man auch, dass es mit dem biblischen Weltalter von 6000 Jahren nicht besonders weit her sein konnte. Gewaltige Sedimentschichten, vielfach verfaltet, wieder abgetragen, neu bedeckt und wieder verfaltet, zeugten davon, dass Geologische Prozesse die Erde über eine sehr viel längere Zeit verändert haben mussten. Fossilien unbekannter Tiere belegten, dass eine enorme Vielfalt von Tieren einst gelebt haben musste und seither wieder ausgestorben war. Durch den Quervergleich von Fossilien (die meisten davon mikroskopisch klein) gelang es, das relative Alter (älter/jünger, aber noch ohne absolute Altersangabe) der Sedimentschichten zu bestimmen und sie in charakteristische Zeitabfolgen einzuteilen. Eine Zeit, in der es praktisch nur gigantische Reptilien (später unter dem Namen "Dinosaurier" bekannt) gegeben haben musste. Eine andere, spätere Zeit, in der die Reptilien mit wenigen Ausnahmen verschwunden waren, und erstmals die Säugetiere auftauchten. Und eine sehr viel ältere Zeit, in der es weder Fossilien von Reptilien noch von Säugetiere gab, sondern lediglich skurrile Meereslebewesen versteinert wurden. Noch früher eine Zeit, aus der es gar keine Fossilien gab und offenbar nur mikroskopische Lebewesen existierten. Und zwischen all diesen Schichten kurze Zeiten, in denen - erschreckenderweise - fast alle Lebewesen, die bis dahin gelebt hatten, verschwanden, während kurz darauf in höher gelegenen, jüngeren Schichten neue Lebewesen in neuer Vielfalt auftauchten.

Charles Darwin sah das Offensichtliche: Es hat offenbar Zeiten gegeben, in denen ganz andere Tiere gelebt hatten, als heute: die heutigen Tiere hingegen kommen in diesen Schichten nie als Fossilien vor. Es war offensichtlich, dass eine Entwicklung stattgefunden hatte: die heutigen Tiere hatten andere Tiere abgelöst: es hatte nie eine einzige Schöpfung gegeben, die Schöpfung dauerte immer noch an!

Auch wenn noch heute über die genauen Mechanismen der Evolution diskutiert wird, DASS die Evolution an sich stattgefunden hat, ist ein unumstösslicher geologischer Fakt. Wenn es KEINE Entwicklung der Arten gegeben hätte, wenn also alle Tiere in einem einzigen Akt geschaffen und somit schon immer existiert hätten (und einfach ein paar, wie die Dinosaurier, irgendwann ausgestorben wären), dann müsste man die heutigen Tiere auch als Fossilien finden. Warum finden wir nie das Fossil eines Nashorns - oder irgend eines anderen, heute lebenden Tiers - in den Schichten der Saurierzeit?

Später erkannte man, dass man Gesteinsschichten mit radioaktiven Stoffen absolut datieren kann. Das heisst, es wurde plötzlich möglich, den verschiedenen Erdzeitaltern, die man anhand der charakteristischen Fossilienvorkommen bestimmt hatte, eine Zeit zuzuordnen: So konnte man nun sagen, dass die Saurierzeit von 250 bis 65 Millionen Jahre vor der Gegenwart gedauert hatte. Kein Geologe zweifelt daran, dass diese Methoden im Generellen sehr zuverlässig sind, auch wenn, wie mit allem, in Einzelfällen Irrtümer möglich sind.

Die Erde ist uralt, und die Lebewesen auf ihr haben sich über grosse Zeiträume entwickelt. Diese Fakten sind durch die Geologie in überwältigender Art und Weise belegt worden. Kritik kommt einzig und allein aus der religiös-fundamentalistischen Ecke, aus naheliegenden Gründen: dort hat man das Gefühl, an einer wortwörtlichen Wahrheit der Bibel festhalten zu müssen (die, konsequent zu Ende gedacht, die Erde zur Scheibe im Zentrum des Universums macht, aber das ist jetzt ein anderes Thema). Die "Schöpfungslehre" hat nichts an Erkenntnis beizutragen als verdrehte Fakten und Lügen. Es gibt nichts, was auch nur im Entferntesten dafür sprechen würde, dass die Erde nur 6000 Jahre alt ist - jeder Geologe wird das bestätigen (wenn er nicht gerade Mitglied einer religiös-fundamentalistischen Gemeinschaft ist). Der einzige Grund, warum die "Schöpfungslehre" immer noch von einigen wenigen hochgehalten wird, ist, dass diese Leute nicht akzeptieren können, dass es in der Bibel nicht um Naturwissenschaft, sondern um das Zwischenmenschliche geht - nicht um das objektiv wahre, sondern um das subjektiv richtige. "Schöpfungslehre" ist Dogma in Reinform, um es noch etwas klarer auszudrücken, ein Märchen.

Wenn also "Schöpfungslehre" und wissenschaftliche Fakten gleichberechtigt gelehrt werden sollen, warum dann nicht auch Astrologie als Zugabe zur Astronomie? Zusammen mit der Chemie lehren wir ein bisschen Alchemie und Zaubertränke, und in Physik werden Magie und Zaubersprüche unterrichtet. In Geschichte werden Holocaustleugner gleichberechtigt mit Historikern behandelt, in Biologie kommen endlich die Klapperstorchbefürworter zum Zug, und wer weiss, vielleicht kann man in der Geografie auch die flache Erde gleichberechtigt zum Kugelmodell behandeln?

Wissenschaft und Technik ist die Grundlage unserer modernen Welt. Wissenschaftliches, kritisches Denken sollte so früh wie möglich geübt werden: Die Schöpfungslehre hat da höchstens als abschreckendes Beispiel Platz.

Dass die Schweizerinnen und Schweizer auf die Frage "Entweder - Oder" am liebsten mit "beide" antworten, ist ein altes Klischee, aber sicher nicht ganz falsch. Aber die Schöpfungslehre als echte "Alternative" zum wissenschaftlichen Weltbild zuzulassen, öffnet der Dummheit, den Pseudowissenschaften Tür und Tor, wie oben etwas überspitzt dargestellt (mit welcher Berechtigung wäre denn die christliche Schöpfungslehre "wahrer" als etwa, sagen wir, die hinduistische? Welche der weltweit vielleicht 5000 Schöpfungsmythen sollen denn alles "gleichberechtigt" werden?).

Zumindest gibt es in der Studie aber auch einen Funken Hoffnung: je jünger die Befragten sind, und je besser ihre Schulbildung, desto eher sind sie dafür, nur Evolution zu unterrichten. Offenbar hilft Bildung dabei, kritisch zu denken und pseudowissenschaftlich ummäntelte Religion als solche zu erkennen. Gegenüber der Dummheit darf es keine falsche Toleranz geben.

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Unbekannter Gast hat am 23.07.2010 20:29:47 geschrieben...

@ Dr. Feelgood
DMT(N,N Dimethyltryptamin)ist nicht etwa eine Nucleinsäure, also Bestandteil des Erbguts sondern ein endogener ,kurzlebiger Neurotransmitter und ein pflanzliches Alkaloid
In Saddhus und Yogis erhöhte Konzentrationen zu finden, oder in andere religiöse Praktiken vollführenden Menschen, ist nicht mysteriöser als ein erhöhter Adrenalinspiegel nach einem 100m-Sprint.
Zum DMT: Lass die Finger davon! Ein Freund versucht seit 6 Jahren mit einer 15min langen Erfahruung klarzukommen

Bynaus hat am 18.06.2010 12:25:42 geschrieben...

Nachtrag: es versteht sich von selbst, dass ich mit "Schöpfung an der Schule" meine, dass die biblische Schöpfungsgeschichte im Biounterricht als echte, valable Alternative zur Evolutionstheorie dargestellt wird - was natürlich eine Lüge wäre - nur darum geht es mir in diesem Artikel.

Ich habe nichts dagegen, die Schöpfungsgeschichte in der Religion (oder von mir aus "Religion und Kultur") zu behandeln, oder sogar im Naturwissenschaftlichen/Geschichts-Unterricht als Anschauungsbeispiel für den historischen (und immer noch andauernden) Konflikt zwischen Wissenschaft und Kirche/Religion.

Bynaus hat am 18.06.2010 12:19:39 geschrieben...

@Erino: Betreffend 3.) - ich denke nicht, dass sich die Naturwissenschaften "gottgleich" darstellen, warum auch? Kein guter Naturwissenschaftler erhebt Anspruch darauf, alles zu wissen und auf alles eine Antwort zu haben. Wichtig ist bloss, dass es eben Dinge gibt, die wir tatsächlich wissen und kennen, Beobachtungen und Experimente, die gemacht oder durchgeführt wurden, und dass wir all dies berücksichtigen müssen, wenn wir unser Weltbild aufbauen. Wir können also nicht irgendwas behaupten, wenn wir wahre Aussagen über die Welt machen wollen, es ist nicht alles "irgendwie wahr". Die Erde ist offensichtlich älter als 6000 Jahre, Tiere die es heute gibt gab es früher nicht und umgekehrt, etc.

Ich glaube auch nicht, dass man aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse (ehrlich) behaupten könnte: "es gibt keinen Gott". Es verhält sich aber eben einfach so wie mit dem Samichlaus oder dem fliegenden Spaghettimonster: es gibt einfach keinen speziellen Grund, warum ich daran glauben sollte, dass sie real sind (subjektive "Erfahrungen" in Ehren, das wäre mir persönlich zu wenig handfest, weil ich ja niemals sicher sein könnte, dass ich mir nicht etwas vormache...). Aber das muss ich auch niemandem predigen - da muss man selbst drauf kommen (oder eben nicht). Bekämpft werden muss also nicht der inexistente Gott, sondern die Menschen, die in seinem Namen (wie ironisch) anderen ihren Glauben aufzwingen wollen - und genau darum geht es letztlich, wenn man die biblische Schöpfungsgeschichte in der Schule behandeln will.

Erino hat am 18.06.2010 11:49:46 geschrieben...

1. unbekannter Gast: Musst du einen Gott verteidigen? Hat er dich nötig? Ich weiss, dass es Gott gibt, denn ich habe ihn erlebt. Dies ist ein subjektives Empfinden, das ich niemandem sonst erklären oder aufzwingen kann. Ich kann höchstens von meinem Erlebnis berichten. Ich suche Gleichgesinnte und finde sie. Aber weder mit Waffen- noch mit Wortgewalt erreiche ich etwas. Deshalb würde ein "reaktionärer Gottesstaat" auch eher mehr zerstören als erreichen, wir habens in der Geschichte genug erlebt (ob die Scharia das kleinere Übel wäre... Naja, "vom Regen in die Traufe" würde es wohl besser treffen).

2. Zur Indoktrination in der Schule: Selbstverständlich ist diese Gefahr da. Sie ist auch in der Mathematik da und im Deutschunterricht. Weshalb wohl ist es so, dass viele Betriebe dem altgedienten Schulzeugnis nicht mehr genug Glauben schenken und Eignungstests verlangen? Die Schule bringt nicht mehr das, was von ihr erwartet wird.
Zudem: Erinnert euch doch mal an eure Lehrer zurück. Welche von diesen Personen hat euch so stark geprägt, dass ihr ihre Lebensüberzeugungen, ihren Lebensstil, ihren Kleidungsstil, ihre Hobbys, ihren Glauben, etc. übernommen habt... Oder auch: Den Religionsunterricht in der Schule und in der Kirche. Haben euch die Pfarrer so geprägt, dass ihr immer noch die "Ave Marias" betet?
Lehrer haben in der Regel nur einen kleinen Einfluss. Viel wichtiger sind Familie und Freunde.
Übrigens: Die ursprüngliche "Biblische Geschichte" ist im Kanton Zürich Geschichte. Neu heisst es "Religion und Kultur" und ist eigentlich nichts anderes als eine solche Philosophie-Stunde. Und keine Angst: Die Lehrer werden angehalten und darin geschult objektiv zu unterrichten... Haha, wer kann das schon, egal ob Lehrer oder nicht.

3. Die Naturwissenschaften sollten sich selbst weniger gottgleich darstellen. Die Evolution in der Schule zu behandeln ist ein Muss. Jedoch wegen wissenschaftlicher Erkenntnisse zu postulieren: "Es gibt keinen Gott" - da sehe ich schon fast keinen Zusammenhang mehr. Wieso muss denn dieser inexistente Gott (von mir aus auch Spaghettimonster, was aber für gläubige Menschen ein sehr despektierlicher Begriff ist) bekämpft werden?

Alex hat am 28.01.2010 08:42:17 geschrieben...

@Dummschwätzer:
Weißt Du denn überhaupt, was ein Dogma ist?
Bereits im Intro hier ist zu lesen daß dieser Professor seine "Forschungen" mit Inhalten der Bibel interpretiert.
Genau das macht ein Dogma aus.
Bereits sein erster Erklärungsversuch darüber, daß "Flugvögel ja auf dem Wasser treiben können und sich daher in der Kreidezeit fossil ablagern konnten, trotzdem daß wegen einer Sintflut alles unter Wasser gewesen sei." hat mich veranlaßt abzuschalten. Der Mann ist Zoologe. Das ist nichtmal ein Bruchteil eines Biologen und kein Quäntchen eines Geologen, sprich: der Mann hat von dem was er da schwafelt keine Ahnung. Bereits ich als Ebenfalls-Nichtgeologe weiß, daß man Meeresablagerungen einwandfrei von Bodenablagerungen unterscheiden kann.
Meinetwegen kann er den Liebesakt von Chamäleons detailiert beschreiben (das war seine Diplomarbeit), mehr aber kaum.

Gruß Alex

dummschwätzer hat am 02.10.2009 14:13:52 geschrieben...

Hi Freaks! :-)

Tja, dieser Professor deckt eure Dogmen schonungslos auf!
Mal sehen, ob ihr diese Fakten wiederlegen könnt.
Viel Spass
hxxp://video.google.com/videoplay?docid=8286216943522272168#docid=3413452715685514947

Unbekannter Gast hat am 23.07.2009 14:08:51 geschrieben...

Unbekannter Gast schrieb: "2. Vermischt Du da einiges, Siedlung von keine Ahnung wem, Gilgamesch Epos von den Sumerern, die übrigens Pluto und die anderen sieben (plus Erde) kannten, wussten, dass die Menschliche Zelle 23 Chromosome hat (habe das Y als unwichtig empfunden) und und und..."

@Unbekannter Gast:
Ich lach mich tot. Igendwo taucht diese Zahl 23 auf, und irgendein Vollidiot denkt, die Sumerer haben was über Chromosomen gewußt!? Wie bei den Nazca-Linien, die angeblich Zeichen für Ausserirdische sein sollen, aber doch eher rituelle Pfade waren. Wenn Leute Glühbirnen oder Raumschiffe in manchen Bildern aus dieser Zeit sehen will, der sieht sie auch.

Asimov hat in "Wenn die Wissenschaft irrt..." ewrzählt, dass man in den 20er Jahren im 20. Jahrhundert sich noch nicht sicher war ob Andromeda ein Nebel ist, oder doch eine weit entfernte Galaxie, deren Sterne man aufgrund der Entfernung nicht einzeln abbilden kann. Es gab einige Wissenschaftler die damals eine Rotation Adnromeda's sehen konnten/wollten (eine sichtbare Rotation würde eine Galaxie ausschliessen). Als man sich sicher war, dass es eine andere Galaxie ist, konnte auf einmal keiner mehr eine Rotation Andromedas sehen.

Bynaus hat am 20.07.2009 19:38:05 geschrieben...

Diese Dinge wurden längst sorgfältig untersucht und widerlegt. Alles z.B. auf talkorigins.org nachzulesen.

Joschi hat am 20.07.2009 17:26:14 geschrieben...

Hmmm, es gibt aber definitive Beweise, daß Menschen und Saurier gemeinsam lebten. Vielleicht sollte der Autor der Seite hier mal nach Amerike fahren und mit den HOPI-Indianer reden und sich ihre Felszeichnungen ansehen. Und wenn er schon mal da is, wäre nen Abstecher nach Glenn Rose, Texas zu empfehlen. Da erwartet ihn der HAMMER, im wahrsten Sinn des Wortes!!! Ich würd sagen, die Evolutionstheorie wurde vom ZUFALL erschlagen...

Auch Indien währe als Reiseziel zu empfehlen... Was die da über Fluggeräte in ihren religiösen Schriften berichten is sehr interessant.
Auch beweisen Sedimentschichten kein hohes Alter der Erde (zumindest in ihrer heutigen Gestalt). Ich sag da nur Mount St. Helens. Nähere Infos jibbet hier: www.zillmer.com

Ebenso scheint dem Autor entgangen zu sein, daß SÄMTLICHE Völkergruppen quer über die Erdkartoffel die Schöpfung durch Götter in ihren Überlieferungen haben...

Unbekannter Gast hat am 28.04.2008 11:07:18 geschrieben...

XXX.welt.de/wissenschaft/article1938328/Die_Seele_existiert_auch_nach_dem_Tod.html

Bynaus hat am 18.04.2008 09:58:26 geschrieben...

Soso, du hast also neues Wissen geschaffen, und du weisst natürlich, dass ich das nicht getan habe... (woher eigentlich?) :)

Wenn ich mir dein "Wissen" über Evolution, Treibhauseffekt und andere Dinge so anschaue, dann tut es mir Leid, aber ich glaube dir schlicht nicht, bzw., es muss in irgend einem nicht-(natur)wissenschaftlichen Bereich gewesen sein. Also bitte: Liefere Referenzen und Publikationen (von dir selbstverständlich), dann sehen wir weiter. Wenn du dich hier nicht exponieren willst, kannst du mir eine E-Mail schreiben, Adresse findest du im Impressum.

paule hat am 17.04.2008 22:23:50 geschrieben...

"paule, du hast offenbar einfach keine Ahnung, wie Wissenschaft funktioniert... Wenn du es zu was bringen willst, musst du auffallen, und das tust du nicht, in dem du das, was andere vor dir herausgefunden hast, vor dich herbetest,..."

Du hast dich wohl in der Person geirrt. Du beschreibst nämlich genau dich selbst.

DU betest nach!

Ich habe im Gegensatz zu dir bereits neues Wissen geschaffen und habe es im Gegensatz zu dir nicht nötig, Nachzubeten.
Weil ich es bereits "zu etwas" gebracht habe, bin ich auch unabhängig. Im Gegensatz zu dir.

Aufgefallen bin ich auch. Allerdings nicht durch blablabla-Nachgeschrei sondern durch eigene Arbeit. Die war so, daß sie nicht einmal theoretisch für möglich gehalten wurde. Die Praxis gab mir aber Recht. Ich habe Grenzen gesprengt.

Es ist immer wieder lustig zu sehen, was noch hinter den Ohren feuchte frisch geschlüpfte Küken glauben schon alles zu wissen.

troubadix hat am 17.04.2008 10:51:04 geschrieben...

Hi Moing Moing
Leider sehr kurz angebunden....
Ich habe gelernt, dass es nichts bringt, meinen Mitmenschen "Stecker fertige" Lösungen zu präsentieren!!! Damit "(zer-)stört" man oft den Forscherdrang! Früher habe ich mich persönlich auch immer genervt, wenn ich nicht alle Daten präsentiert bekam. Bis ich feststellte, dass die Projekte, bei denen ich alle Daten auf dem Silbertablet bekam gleichzeitig auch diejenigen waren, die ich vernachlässigte! Weshalb sollte ich mich anstrengen, das System funktioniert ja, muss es nur noch zusammen bauen und dann....
Hier der link/ bestellangaben für sämtliche Daten für eine erfolgreiche "Genexpression"! Lesen, und ihr habt ALLE relevanten Daten...

XXX.urzeit-code.com/
Gebundene Ausgabe
Verlag: Herbig; Auflage: 1 (1. Juli 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3776625341
ISBN-13: 978-3776625349
65 Fotos
240 Seiten

Übrigens, weiter unten (glaube dr. feelgood) schreibt was von einem Konverter! Dieses Prinzip ist uuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuralt, und im Netz meist "Joe Cell" genannt! Funktioniert tadellos, am besten mit gepulstem DC. Spannung,Pulsweite etc. BITTE selber "austüfteln"
Gruss troubadix

Bynaus hat am 17.04.2008 07:37:10 geschrieben...

Übrigens, hier noch ein wirklich lesenswerter (englischer) aktueller Artikel über die gebräuchlichsten Missverständnisse im Zusammenhang mit der Evolution:

www.newscientist.com/channel/life/dn13620-evolution-24-myths-and-misconceptions.html

Bynaus hat am 17.04.2008 07:13:19 geschrieben...

paule, du hast offenbar einfach keine Ahnung, wie Wissenschaft funktioniert... Wenn du es zu was bringen willst, musst du auffallen, und das tust du nicht, in dem du das, was andere vor dir herausgefunden hast, vor dich herbetest, sondern in dem du Daten sammelst und versuchst, damit in eine neue Richtung vorzustossen. Nimm etwa Alessandro Morbidelli, mit seinem "Nice Modell" (google hilft weiter). Dieses hat - auch wenn es nicht in dem Sinn gesichert ist wie, sagen wir, Datierungsmethoden oder die Evolution als geologischer Fakt - unsere Vorstellungen vom frühen Sonnensystem stark umgekrempelt. Und das nicht, weil es "Mainstreamkonform" wäre, sondern weil er aus einer Fülle von guten Daten etwas neues konstruiert hat und Voraussagen abgeleitet hat, die sich mit Experienten bzw. Beobachtungen bestätigen oder wiederlegen lassen. "Mainstreamgerecht" ist in der Wissenschaft ein Synonym für "erfolglos".

Bezüglich Seitenaufbau empfehle ich dir, kein Mainstream-Doofie zu sein und Firefox oder Opera statt dem IE zu benutzen, die Darstellung ist da am besten.

paule hat am 16.04.2008 23:20:05 geschrieben...

Der Kraftfelder war ich, hatte Namen eingeben vergessen. Das mit dem elektrofeldgekeimten Mais wollte ich auch bringen. Nur mit der Bezeichnung "600-800KVA Feldspannung" ist nichts anzufangen. Das müßte heißen z.B. 600 kV/m, wobei dieser Wert natürlich viel zu hoch wäre. Ich habe etwas von Feldstärken um die 5 kV/m gehört. Das ist sehr einfach zu machen.

Wenn Byn. glaubt, keine Probleme in seinem Umfeld sehen zu können, mag das einfach daran liegen, daß die alle sich mainstreamgerecht verhalten. Wenn allerdings einer ausbricht geht es sofort härtestens los!

Beispiele dafür gibt es auf verschiedenen Gebieten. Von wegen hehre Wissenschaft. Das war einmal. Wissenschaft wird heute sowohl materiel als auch geistig mißbraucht, das Volk in vollkommene Abhängigkeit zu bringen. Teile der "Wissenschaft" sind dazu da, dem Eintelnen den Glauben an den eigenen Verstand zu rauben. So wird er empfänglicher für politische Fehlentscheidungen, welche er dann glaubt, ebensowenig beurteilen zu können wie gewisse "Wissenschaften".

Man glaubt z.B. bei der ET, ein unüberwindliches Problem (Zufall) dadurch überwinden zu können, daß man das große Problem in viele kleine Probleme zerteilt. An der Unwahrscheinlichkeit ändert das zwar nichts, aber dem Bubi erscheint es eben dann möglich, daß wenn um ein richtiges Bit zu gewinnen hier eine 50% Wahrscheichkeit "bereits" möglich ist, weshalb soll das nicht auch beim nächsten und übernächsten Bit funktionieren. Schon sind 1 Mio Bit kreirt.

Die ET-"Erklärungen" sind nichts anderes als banale Tricks für Doofies.

Bynaus: Irgendetwas stimmt nicht an deinem Seitenaufbau. Anfangs ging das alles einwandfrei und jetzt sind Schriften übereinander/durcheinander.



troubadix hat am 16.04.2008 16:52:02 geschrieben...

So "offensiv" wie ich das geschrieben habe, läufts eher nicht ab! Ich denke die " Einflussnahme" ist vieeel subtiler, möchte dies aber niemandem vorwerfen oder unterstellen, da ich persönlich keine handfesten Beweise habe!

Wg. Transgenen Pflanzen
Ich habe grundsätzlich kein Problem mit der Gentechnik! Gefährlich finde ich es erst, wenn hybrid Pflanzen geschaffen werden, die Gene aus Tieren, Bakterien oder ähnlichem enthalten. Da diese Pflanzen oder besser die Pollen nicht einfach am Ende des Feldes halt machen, sondern unter Umständen wie bei Percy Schmeisser (Kanada) seine ganze Bio-ernte kontaminieren plus sein selbst gezüchtetes (Auskreuzung) Saatgut zerstören! Derselbige wurde dann von Monsanto verklagt, da sich in seinem "Bio-Raps" die geschützte Gen-sequenz eben dieser Firma enthielt! Nicht Monsanto musste den entstandenen Schaden beheben, nein, dieser Bauer hat gem. dem oberstem Gericht in Kanada illegal ein "Patent" genutzt, ohne Lizenz gebühren zu entrichten!!!
Vor allem bringen diese Pflanzen meiner Meinung nach (gibt Beispiele aus Schweden Kanada und Indien, die dies stützen) nicht den propagierten Effekt mit sich (weniger Dünger/Herb-und Funghizide, mehr Ertrag, löst unser "Hungerproblem" etc.). Es gibt aktuell eine Studie aus Schweden über ihren ersten "Freilandversuch". Nach zehn Jahren finden sie trotz abtragen der oberen 30cm und exzessivem Herbizid Einsatz pro ha immer noch 10-15 Pflanzen , die diese Gensequenz enthalten.
Weiter stimmt es mich seeeeeeeeeeeeeehr nachdenklich, wenn MONSANTO, SYNGENTA, DOW CHEMICAL und die GATES Stiftung eine Gendatenbank aufbauen, in der all unsere wichtigen Ackerfrüchte vor der Zerstörung (von wem, durch was) geschützt werden... Die drei grössten Genmanipulierer möchten unsere Ursprünglichen Arten schützen...
Mit Öl Kotrolliert man Länder, mit der Nahrung Völker!
Jetzt mal ich mal Ultra schwarz...
Wenn ich Monsanto wäre, und mein (Nahrungserzeugungs-)Monopol aufbauen möchte, würde ich so vorgehen:
1. Pflanze mit diesem niedlichen Terminator-Gen (Geile Bezeichnung! treffender wäre doch Harakiri-Gen). entwickeln und so schnell wie möglich in der dritten Welt verbreiten, am besten die ersten drei vier Jahre kostenlos!
2. Falls sich irgendwelche Länder in den Weg stellen, Politiker erpressen oder Instrumentalisieren, falls dies nichts bringen sollte, Unfall, denunzieren etc.. Falls das Volk oder die Bauern sich weigern, einige hundert Tonnen dieser Pollen im Jet-Stream ausbringen, am besten über Jahre hinweg...
3. Warten, bis sich das Harakiri-Gen Weltweit durchsetzt resp. verbreitet hat und keine Bauern und der gleichen mehr Saatgut besitzen. Nun Sprudeln die Milliarden, denn entweder kaufen alle nun jedes Jahr neues Saatgut (zu Apothekerpreisen) oder sie importieren die "fertigen" Ackerfrüchte. Falls einige Länder dummerweise keine Devisen liefern können, gibt es wieder zwei Varianten. erstens Kredit der Weltbank oder zweitens verhungern!
4. Falls dann irgendwann sich ein "Tschenobyl" Effekt einstellt, kein Problem, wir können Bio-Saatgut liefern; natürlich nicht ganz billig....
Monsanto hätte uns an den Eiern und zwar nicht uns Schweizer, sondern uns Menschen! Wir wissen ALLE, bei Milliarden deals GIB ES KEINE ETHISCHEN ODER MORALISCHEN BEDENKEN!
Weiter forderten einige "Schnelle Brüter" vom Max-Planck Institut, dass man die Menschheit auf ca. 1Mia. reduzieren sollte. Das selbige hat Frau Thatcher auch 1996 postuliert, in dem sie bemerkte, dass für eine "Ökonomische Stabilität in der BRD max. 8Mio. Menschen benötigt werden...
NOVUS ORDO SECLORUM...
Etwas erfreuliches zum Schluss...
Bald läuft der Patentschutz für die Genexpression ab, was meiner Meinung nach "risikolos" (keine Artfremden Gene, nach drei Generationen Pflanze wieder im "Urzustand"), billiger und einfacher zu einem ROI führen wird. Habe mal einfachen Mais in einem EL.-Feld (600-800KVA Feldspannung) keimen lassen, unbedingt mal ausprobieren!!! :-) 12 Kolben pro Staude sind nicht schlecht! Wurde übrigens mitte der 80er von CYBA entdeckt, patentiert und schubladisiert, wie die meisten interessanten Entdeckungen!
Falls Du Biologen kennen solltest, Bitte frag mal nach dem Thema Genexpression, währe doch ein Post wert, oder nicht?
Hoffe, mein Anonymer Name gefällt Dir. War der Meinung, der passt vom Stifter her...

Bynaus hat am 16.04.2008 15:20:36 geschrieben...

Zumindest für mein Umfeld stimmt die Sache mit der "Beachtung kommerziellen Erfolges" überhaupt nicht. Sicher, man wird kein Geld in Projekt verlochen, das für viel Geld wenig neues bietet - aber es ist auch nicht so, dass unbedingt eine kommerzielle Anwendung rausschauen muss. Gerade in der Grundlagenforschung gibt es diese Art von Bevormundung nicht (wie gesagt, ich spreche für mein eigenes näheres Umfeld, aber auch was ich so von anderen höre, läuft es dort nicht viel anders).

Dein Beispiel mit den transgenen Pflanzen (mal abgesehen davon, dass ein solches Szeraio völlig abwegig ist ;) ) würde sich in Wirklichkeit ganz anders abspielen. "Irgendwelche Manager" haben vielleicht in ihrer Forschungsabteilung, aber sicher nicht an den Universitäten das Sagen. Es gibt viele Studien, die an Universitäten durchgeführt werden und die z.T. vernichtende Auswirkungen auf Firmen haben. Dinge wie die Gefährdung durch Asbest oder durch vergrabene Abfälle wurden durch genau solche Studien entdeckt, und nicht etwa unter den Teppich gewischt. Vermutlich kann das in Ausnahmefällen auch mal vorkommen, aber ich glaube nicht, dass das die Regel ist, und lange kann man Wissen ohnehin nicht einfach "geheimhalten". Meist ist es langfristig gesehen besser, statt Geheimhaltung die Forschung voran zu treiben, um allen anderen um Längen voraus zu sein.

Es wäre (angesichts dessen, dass es scheinbar mehrere "anonyme" Poster gibt) besser, wenn du dir einen beliebigen (und damit weiterhin anonymen) Namen zulegst, so dass ich euch unterscheiden kann.

Unbekannter Gast hat am 16.04.2008 13:47:28 geschrieben...

Du hast recht, die Gefahr des "indoktriniert werdens" ist sicher vorhanden. Dies habe ich in bez. zur "Dogmatischen" Wissenschaft gemeint, habe mich aber nicht klar ausgedrückt! Leider ist es heute ja oft so, dass seriöse (gehe mal davon aus, dass diese Gruppe (hoffentlich) die Mehrheit darstellt) Wissenschaftler Forschungsgelder nur unter "Beachtung des kommerziellen Erfolges" erhalten. Es ist heute sicherlich schwierig, einen Financier zu finden, der die Forschung um der Forschungswillen unterstützt. Egal ob es 10 20 oder 100 Mio € kostet und ob das Resultat kommerzielle Anwendungen findet...
Wenn Du z.B. eine Studie über die Sicherheit von Transgenen Pflanzen durchführst, und (hypothetisch!!!) zum Schluss kommst, dass damit unser gesamtes System ge-oder Zerstört wird (so zu sagen der SUPERGAU!), werden sehr Wahrscheinlich gewisse, nennen wir sie Manager, auf Dich zu treten, um Dich darüber zu informieren, dass es besser ist, entweder diese Studie nicht zu veröffentlichen, oder den Versuchsaufbau so zu verändern, dass das Resultat ihre Geschäfte nicht beeinträchtigt! Andernfalls könntest Du "Pech" haben und keine Forschungsgelder oder interessante Stellen mehr erhalten, oder was auch vorkommt, einem tragischen Unfall erliegen...
Jeder normale Mensch wird sich diesem Druck beugen (so wie wir alle es tagtäglich tun) und sich anpassen. Im täglichen leben mag dies noch verkraftbar sein, in der Forschung jedoch wird es sehr schnell gefährlich, denn WISSEN IST MACHT! So wird die Wissenschaft zum Spielball der Exopolitik, der Eliten und einiger Konzerngiganten, die dann entscheiden, welche Wissenschaftlichen Felder "lukrativ" und förderungsbedürftig sind und welche "störend"!
Das ist in den letzten 50 Jahren ja des öfteren vorgekommen.
Empfehle allen das Buch: "Economic Hitman"
In diesem Werk gehts nicht um Gentechnik oder dergleichen. Es zeigt, wie die Politik des IWF und der Weltbank funktioniert, geschrieben von einem dieser "Economic Hitman"
Da wurden Präsidenten auch vor die Wahl gestellt! Entweder korrupt und Glücklich (Reich), oder ehrlich und tot...
Deshalb ist der Hugo und der Achmed ja Teil der Achse des Bösen... ;-)
Übrigens, nicht alle "anonymen" Posts sind von MIR!!! Die mit den Dinos und Kraftfeldern stammen NICHT VON MIR!!!

Bynaus hat am 16.04.2008 12:30:18 geschrieben...

Da bin ich froh, dass wir uns in dieser wichtigen Frage (kein Kreationismus an den Schulen) einig sind. Und ja, ich stimme dir zu, dass man durchaus eine solche "Philosophiestunde" einführen könnte. Anderseits stellt sich dann für mich die Frage, ob diese Stunde auch erreicht, was du dir davon versprichst. So wie ich Jugendliche kenne, disktuieren sie untereinander selber über solche Fragen, und wer sich dafür interessiert, arbeitet sich langsam die selbe Leiter der Erkenntnis hoch wie die Philosophen des Westens seit dem Beginn der Aufklärung. Zudem wäre eine solche Stunde wohl recht Anfällig für eine Indoktrination der Jugendlichen mit den Vorstellungen der Lehrperson, statt einer offnen und freien Diskussion.

Es gibt aber keine wissenschaftlichen Dogmen. Sicher, es gibt dogmatische Wissenschaftler. Aber Wissenschaft zeichnet sich durch Anwendung der wissenschaftlichen Methode aus: Beobachtung, Hypothesenbildung, Experiment, Verfeinerung oder Verwurf und danach Iteration des ganzen. Dabei haben Dogmen keinen Platz. Wissenschaft bedeutet eben oft kritisches Hinterfragen von bisherigen Annahmen, und genau dieses kritische Denken sollte an den Schulen gefördert werden.

Unbekannter Gast hat am 16.04.2008 12:03:15 geschrieben...

Okay, Du hast recht (mit dem Abgleiten der Diskussion)! Beenden wir die "Grabenkämpfe" und wenden uns wieder der Kernfrage zu.

Den Christlichen Kreationismus an den Schulen lernen? Meiner Meinung nach NEIN!!!
Evolution gehört in die Biologiestunde, Christlicher Kreationismus (wenn überhaupt) in die Bibelstunde! Aber ich bin der Meinung, dass man eine "Philosophie Stunde" einführen soll, um solche Fragen zu diskutieren und aufzuzeigen, dass wenn man diese komplexen Themen OHNE RELIGIÖSE oder WISSENSCHAFTLICHE Dogmen diskutiert, durchaus Gemeinsamkeiten entdeckt werden können! Für mich ist die Evolution eine Tatsache, auch wenn das "fine tuning" noch fehlt und einiges noch ein wenig holpert! Doch bin ich der Überzeugung, dass die Evolution "nur" ein Prozess ist, jedoch nicht der "Schlüssel" zur "ultimativen" Erkenntnis darstellt!
Auch ich bin besorgt über das erneute erstarken der fundamentalistischen Christen! Es sind (meiner Meinung nach) Wölfe in Schafpelze gehüllt, die absolutistisch einen reaktionären Gottesstaat erschaffen wollen! Da wäre die "Scharia" noch das kleinere Übel! ;-)

Wir haben beide leider mit der Zeit auf der Emotionalen Ebene diskutiert, das war schwach und hinderlich! Im Kern sind wir jedoch der gleichen Meinung, die Kreationisten haben an Schweizer Schulen NICHTS verloren!

Bynaus hat am 16.04.2008 10:59:04 geschrieben...

Ich habe versucht, dir Antworten zu geben, und habe dir (und paule) zu erklären versucht, was die Rolle des Zufalls in der Evolution ist (und wo ihr euch diesbezüglich irrt). Offenbar ist davon gar nichts hängen geblieben. Entweder du verstehst mich nicht, oder du willst nichts hören und an deinem liebgewonnen Bild der dogmatischen Wissenschaft festhalten, damit du dafür dein Weltbild nicht kritisch hinterfragen musst. Ich würde eher letzteres vermuten, und in dem Fall kann ich dir auch nicht helfen. Was auch immer ich sage, du wirst es nicht annehmen können.

Ich habe hier mehrmals auf Webseiten hingewiesen, auf denen man sich all deiner Fragen und deiner Suche nach "logischen und nachprüfbaren Fakten" annimmt. Ich habe weder Lust noch Zeit, hier einmal mehr das ganze kreationistische Repertoire zu wiederlegen. Vielleicht schreibe ich mal einen Artikel dazu, wer weiss. Aber bis dahin, und wenn keine konkreten Fragen zum Artikel oben mehr da sind, sehe ich keinen Grund, dir zu antworten.

Unbekannter Gast hat am 16.04.2008 10:03:26 geschrieben...

Aha, tolle Antwort auf die offenen Fragen...
Wenn alle Akademiker so reagieren, wunderts mich nicht, dass die Schweiz (Akademisch) nicht mehr wettbewerbsfähig ist! Da haben allem Anschein nach auch die Bilateralen zwei nichts geändert, aber immerhin dürft ihr jetzt Europaweit mit Steuergelder forschen....
Schöne neue Welt...
Wieso widerlegst Du mein Schrilles schreiben nicht einfach mit logischen, nachprüfbaren Fakten? Ah, achso die gibt es nicht? Dir wurde nicht gesagt, wie das Universum entstanden ist, woher die Materie kommt? Ausser dem Urknall und Darwin hast Du keine "eigene" oder "andere" Theorie? Alles nur Zufall, obwohl derselbige ja teilweise widerlegt wurde? Du weisst bestimmt, dass seit den neunzigern ein grosser Teil der Erde mit Zufallsgeneratoren übersät wurde, die beständig zwischen 1 und 0 switchen. Bei jedem "gross Ereignis" (letzte mal bei 7/7 und 9/11) diese Dinger aber mehr einsen als nullen ausspuckten, was Mathematisch UND Physikalisch eigentlich nicht sein durfte, wenn der Mensch nur eine "Reiz-Reaktionsmaschine" ist, wie Du indirekt behauptest! Hm, alles nur Zufall...
Wie alles in diesem Universum! Alles nur ein unpersönlicher Unfall bzw. Zufall. Die Ursuppe? Zufall!
Die Entwicklung "intelligenter" Lebensformen? Zufall
Die Entstehung des Menschen? Zufall
Dass es Hochkulturen vor der unsrigen gab? Zufall
Du reist ja auch oft in der Welt herum und warst sicherlich auch mal in Peru. Wenn ja, hast Du sicherlich auch erfahren, dass es in "der Region" Peru über 700(!!!)Hochkulturen VOR den Inkas gab!!! Wenn jede dieser Zivilisationen "nur" 100 Jahre existiert hat, wären dies 70000 Jahre. Dies habe ich im "Naturhistorischen Museum " in Lima gelesen, also an der "Quelle".




Bynaus hat am 16.04.2008 09:09:30 geschrieben...

Ich habe nichts zu verbergen, und ich bin mir sehr wohl bewusst, welche Daten von mir im Netz zu finden sind, und welche nicht.

Ob es dir mit deiner schrillen Schreibe gelungen ist, den "Spiess umzudrehen", wage ich zu bezweifeln. Wer deine Texte liest, der dürfte sich des Eindrucks nicht erwehren können, dass hier einer im roten Bereich dreht. Zumindest mir würde es so gehen.

Unbekannter Gast hat am 16.04.2008 08:38:59 geschrieben...

Ich tausche meine Daten nieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeemals über das Arpanet aus!!! Auch bin ich vorsichtig, welche Infos ich hinterlasse, gelle...

ETH Zürich
Matthias Meier
Inst. Isotopengeologie/Mineral.Rohstoffe
matthias.meier@er.....
Übrigens, dein durchsichtiges rosarotes Einhorn habe ich in ganz Hinwil nicht gefunden!!! Aber beweisen kann ich das natürlich nicht!

Ist gefährlich, seine Daten so zu streuen, da sehr grosses Missbrauchspotential!

Mein Ziel war nicht, mich mit irgendjemandem zu "fraternisieren"! Ich wollte nur Deine Theorie zu diesem interessanten Thema erfahren. Da Du leider jedoch jeden auf der (deiner) Page, der nicht an die offizielle Version GLAUBT der Lächerlichkeit preis gabst, habe ich mal kurz den Spiess umgedreht!

Bynaus hat am 15.04.2008 22:07:53 geschrieben...

Hey, warum tauscht ihr beiden nicht die Adressen aus? Ich bin sicher, ihr würdet euch prächtig verstehen. Viel Spass.

Unbekannter Gast hat am 15.04.2008 19:15:30 geschrieben...

Aha, Du Beweist DIR selber, dass dein Weltbild stimmig ist...

Ausser Eidg. Dipl Ing ETH BLA BLA BLA
gibts nichts zu holen, keine Erklärungen, nur Belehrungen...
Eigentlich schade, so viel Geld der Allgemeinheit in deine Bildung investiert...

Du willst es nicht kapieren oder?!?!?!
WIR SPRECHEN NICHT VON RELIGION!!! GENAUSO WENIG, WIE DU EBEN ALS WISSENSCHAFTLER GESPROCHEN HAST!!! Wer austeilt muss auch einstecken können!
Liefere doch endlich die Fakten, deine Beweise, dann können wir mit dem Spiel hier aufhören!

Wg. Bronzezeit Nomaden und so...
1. BAUEN NOMADEN KEINE SIEDLUNGEN! Wie der Name schon sagt, sie sind ein umherziehender Zellhaufen!

2. Vermischt Du da einiges, Siedlung von keine Ahnung wem, Gilgamesch Epos von den Sumerern, die übrigens Pluto und die anderen sieben (plus Erde) kannten, wussten, dass die Menschliche Zelle 23 Chromosome hat (habe das Y als unwichtig empfunden) und und und...
Entweder ist die Menschheit dank der Evolution in den letzten 5000 Jahren EXTREM verblödet oder sie waren so intelligent, dass sie evolutionsbedingt aussterben mussten. Natürlich wäre es auch möglich, dass sich mein Pseudogott im Ego gekränkt fühlte (dass seine Schöpfung so intelligent wurde...) und er sie deshalb ersäuft hat! Der Pisser aus der Bibel ist ja so rachsüchtig...
Da Du (und ich) ja keinen freien Willen hast, befolge dein Programm, welches Dir vorschreibt, welche Ein-und Ausgänge gesetzt werden müssen, um in eine Interaktion mit diesem Text treten, damit Du mich am Output teilhaben lassen kannst. Natürlich benötige ich deine Algorithmen und die Blaupause deines Prozessors (um Hardware Fehler auszuschliessen) damit ich das Ergebnis dann Wissenschaftlich objektiv (und dies, obwohl wir ja Subjekte sind) untersuchen kann.

Eigentlich Bist DU der RELIGIÖSESTE von allen in diesem Forum!!! DEINE Religion ist DIE BIOLOGIE, DIE PHYSIK UND DIE CHEMIE...und alles andere ist doch eh nur doof und "gegenwartsfremd",ja gerade zu reaktionär!
Falls Du die Zeichen der Zeit (noch) nicht erkannt hast! DIE WISSENSCHAFT IST DIE RELIGION DES 21JH!!! ERGO IST DIE WISSENSCHAFT DAS OPIUM FÜRS VOLK DES 21JH!!! ALSO IST DIE WISSENSCHAFT DAS MACHTMITTEL (ODER EBEN DIE RELIGION) DES 21JH! Der vorteil ist:
-KEINE ETHIK
-KEINE HINDERLICHE MORAL
-KEIN HINTERFRAGEN
-MAN KANN SEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEHR VIEL GELD VERDIENEN und hat schön klingende Anhängsel am Namen, die Respekt verschaffen (sollten :-) )!
LIES DOCH NOCHMAL ALLES VON ANFANG AN!! DUMMSCHWÄTZER hats schon einmal versucht, Dir das ganze zu erklären.
ES IST DER "SCHÖPFUNGSIMPULS" GEMEINT! Das heisst NICHT, dass jedes mal wenn zwei in die Kiste hüpfen (Natürlich nur Hetero, alles andere ist ja sooooooooooo pervers...), Gott vom Olymp herunter steigt, um den Göttlichen Samen einzupflanzen!!! Es spielt keine Rolle, ob Du oder ich ein Genexperiment von Ausserirdischen oder ob wir ein INVITRO Produkt sind oder was auch immer! Falls in der näheren (es wird sicher geschehen!) Zukunft ein "Computer" ein Bewusstsein entwickelt, was machst Du dann? Für mich ist es kein Problem, dass auch Computer eine "SEELE" besitzen werden, sie sind theoretisch die Evolution konsequent zu Ende gedacht und kein Widerspruch zur Schöpfung. Dieses Wesen wird uns sehr schnell überlegen sein, hoffentlich auch ethisch/moralisch, denn ansonsten ergehts uns wie allen, die als LEBENSUNWERTES LEBEN bezeichnet wurden. Namentlich den Frauen, den Indianern, den Afrikanern und zuletzt den Juden...
Ich bin froh, dass ich WEISS, dass ich Göttlichen Ursprungs bin und nicht nur eine "Behavioristische" Maschine ohne URsprung...oder ein mutierter Affe, der per Zufall vom Baum stieg, weil die Banane vom selbigen fiel, dann feststellte, dass man in der Savanne auf zwei Beinen mehr sieht und heute sich mit "solchen Dingen" befasst. Diese Entwicklung in nur einer Million Jahre, Respekt! Kein wunder sind die Dinos ausgestorben, die benötigten ja für viel kleinere Prozesse viiiel mehr Zeit. Zum Glück zerfielen Sie dann zu langkettigen Eiweissmolekülen, dank denen wir heute den Tiger im Tank haben, also einen halben Zoo plus Erdgeschichte! SO EIN QUATSCH KANN JA NUR EIN WEISSKITTEL ERDENKEN!!! Die Dinos wurden also zu ÖL, *gröhl*!
Errechnet doch Bitte mal für mich, das Volumen des DINO-Würfels, der benötigt wird, um 1 000 000 Barrel Öl "zu gewinnen". Natürlich mit Wissenschaftlich nachprüfbaren Methoden und bewiesen Formeln...

paule hat am 15.04.2008 17:38:13 geschrieben...

Du vermengst Dinge, welche wirklich nichts miteinander zu tun haben. Der Schöpfer hat mit keiner Religion etwas zu tun. Ich gehöre auch keiner Religionssekte an. Religion ist nur ein Machtmittel und die Führer behaupten, sie wüßten über diesen Schöpfer hundertmal mehr als ich. Sie behaupten auch, seinen Willen und Plan zu kennen udn gar vielleicht noch, persönlich mit ihm gesprochen zu haben. Ich kenne nichts von ihm außer seiner Schöpfung. Die ist eben unübersehbar. Jedenfalls für denjenigen, der sehen, erkennen und denken kann.

"Ein Flugzeug hat keinen eigenen, unabhängigen Reproduktionszyklus, entwickelt sich nicht selbstständig gemäss einem Bauplan,..."

Deine Logik! Wenn ein Produkt aber all das hat, kann es nicht geschaffen sein:

"Deshalb ist es auch so offensichtlich, dass ein Flugzeug nicht "von selbst" entstanden sein kann, sondern einen "Schöpfer" benötigt. Leben hingegen erfüllt alle diese Bedingungen."

Eben. Leben ist eben noch etwas komplexer als das Flugzeug. Der Flugzugplan ist ein Fetzelchen auf einem großen Plan. Bei diesem Fetzelchen setzt du schöpferische Intelligenz selbstverständlich voraus.

Beim Gesamtplan, der aus vielen solcher Fetzelchen besteht, leugnest du aber einen Schöpfer.

Bynaus hat am 15.04.2008 17:27:15 geschrieben...

Nachtrag zu deinen Nachträgen: Ich "bekämpfe" deinen ungeschaffenen Schöpfer doch nicht, das wäre - meiner Ansicht nach - reine Spiegelfechterei.

Ich kämpfe höchstens dafür, dass nicht irgend eine Fantasieüberzeugung, die sich allein aus der Religion speist, in der Schule gelehrt wird, zumindest nicht im Biologieunterricht.

Bynaus hat am 15.04.2008 17:17:41 geschrieben...

Ich habe ein durchsichtiges, rosarotes Einhorn bei mir im Garten. Kannst du mir beweisen, dass das nicht stimmt? Und wenn es ein paar tolle Quantenphysiker ebenfalls behaupten - stimmt es dann? Ich glaube an eine Teekanne, die auf einer einsamen Bahn den Jupiter umkreist - kannst du das wiederlegen? Ist es deswegen wahr?

Ich räume ein, dass ich es nicht weiss, woher das Universum kommt. Na und? Dies einzuräumen, ist sehr viel ehrlicher, als irgendwelchen abwegigen Ideen anzuhängen, denen sich einst irgend ein Bronzezeit-Nomadenstamm im Nahen Osten verschrieben hatte, oder sich sowas wie den "ungeschaffenen Schöpfer" auszudenken (so eine Art Super-Joker, "ha, weiche, Realität, ich habe den ungeschaffenen, allmächtigen Schöpfer auf meiner Seite!")... Siehst du denn nicht, dass die Postulation eines solchen Schöpfers, für den es keine Beweise gibt, schlicht willkürlich ist? Damit kannst du alles und doch nichts erklären, es bleibt eine leere Worthülse, so ähnlich wie "vor dem Urknall war nichts". Dein Schöpfer trägt nichts, überhaupt nichts zur Antwort der Frage bei, warum es etwas und nicht nichts gibt, denn wenn es ihn gibt - warum gibt es ihn? Warum ist er so und nicht anders? Du verlagerst das Problem nur und machst es noch komplexer, als es ohnehin schon ist, in dem du ohne Not eine weitere Komponente hineinbringst.

Ich kann dir stattdessen ein recht verlässliches Bild dessen geben, was sich im Universum seit dem Urknall in etwa getan hat. In einigen dieser Dinge ist man sich sicherer als in anderen. Aber immerhin sind diese Dinge nachvollziehbar, überprüfbar, erklärbar. Sie machen in sich Sinn und sind nicht reine Fantasieprodukte. Wenn du auf der Suche nach absoluten Wahrheiten bist, wirst du hier nicht fündig werden. Die Antwort auf die Frage, warum es etwas und nicht nichts gibt, ist hier nicht vorgesehen und wird auch nie beantwortet werden. Hier geht es um etwas anderes: das zu verstehen, was wir sehen, in dem wir unseren Kopf benutzen.

Du kannst dir deinen schrillen Ton ohnehin gleich wieder abgewöhnen, damit wirst du gar nichts erreichen. Du darfst ja an deinen Schöpfer glauben, so oft und so fest du willst, aber es wird MICH nicht überzeugen, weil ich nicht sehe, dass es ihn braucht. Wenn du ihn brauchst, bitte, bei mir ist das nicht der Fall. Und so lange werde ich genausowenig an ihn glauben wie an Zeus, Höhlentrolle oder mein rosarotes Einhorn.

Tatsächlich sind längst nicht alle Wissenschaftler Atheisten - natürlich können Wissenschaft und Religion koexistieren, wenn man das unbedingt will. Ich habe nichts gegen die persönliche Religion. Ich habe nur etwas dagegen, wenn diese persönliche Religion plötzlich anderen Menschen aufgezwungen werden soll, in dem man sie als "Schöpfung" in der Schule lehrt. Und DARUM gehts in dem Artikel oben, falls dir das entgangen ist.

Unbekannter Gast hat am 15.04.2008 16:47:57 geschrieben...

Für jemanden der so "statisch" in seinem Denken ist, hast Du aber einen Namen, der ziemlichen nach sciene fiction klingt!
beam me up scotty
Das erklärt jedoch, weshalb Du die EXISTENZ einer "Schöpfer Entität" beharrlich bekämpfst, so was kann ein Mikroprozessor halt einfach nicht erfassen oder besser errechnen, geschweige denn verkraften...

Unbekannter Gast hat am 15.04.2008 16:33:34 geschrieben...

Die drei universellen Gesetze...

-Mikrokosmos = Makrokosmos
-Kausalität
-Reflektion

Das sind die unwiderlegbaren Grundsätze auf denen ALLES Basiert!
-Der Aufbau eines Atoms ist identisch mit dem Aufbau einer Galaxie, es gelten die selben Regeln...
-Ursache / Wirkung, muss nicht weiter erklärt werden...
-Was Ausgestrahlt wird, fällt auf einem zurück, ist zwangsläufig mit Regel zwei verknüpft (Kausal)...


Unbekannter Gast hat am 15.04.2008 16:19:03 geschrieben...

Lieber Bynaus

Rede doch nicht immer um den heissen Brei!!! präsentiere uns deine Logik, weshalb es keinen Schöpfer geben darf! Woher kommen die unsterblichen Lichtquanten, wenn Unsterblichkeit VON DER LOGIK HER UNENDLICHKEIT bedeutet?
Was bedeutet es, wenn diverse Quantenphysiker der Meinung sind, dass es ohne höhere Entität NICHTS ABER GAR NICHTS GÄBE oder besser GEBEN DÜRFTE!!! Schon gar keine so komplexen Formen wie Galaxien oder BEWUSST-SEIN.
Los, rück mit DEINER Theorie raus, woher die Materie stammt, weshalb sich ein Bewusstsein gebildet hat, dass in der Lage ist, über sich selbst zu reflektieren.
Es wäre einfacher und Logischer, WENN GAR NICHTS EXISTIEREN WÜRDE!!! Und sich immer auf die Bibel als negativ Beispiel zu stützen ist einfach lächerlich, wenn nicht sogar ein bisschen beschämend, für jemanden der offensichtlich Matura Niveau hat und dementsprechend sehr gut im auswendig lernen und wiedergeben einer vorgefertigten Meinung ist. Bevor Du fragst, Ja ich kenne den Stoff (OPIUM FÜRS (FUSS-)VOLK!).
Du bist der einzige, der nur zitiert und anderen Unwissenheit vorwirft, genau wie dein Götzte, die dogmatische Wissenschaft oder besser die Inquisition 2.0!
ÜBRIGENS, lies doch mal das Gilgamesch Epos, nicht nur dein Lieblingsbuch die Bibel, DA wird einiges hübsch erklärt, was unsere Gott gleichen Weisen aus dem Matura Land erst vor einigen Jahrzehnten entdeckten! Die Sintflut (im Biblischen Sinne hats nicht gegeben? Tja dumm nur, dass man im letzten Jahr die Überreste von Siedlungen im Schwarzen Meer gefunden hat! Du hast Recht, das ist nichts besonderes. Besonders war nur, dass sie sich 250Km südlich von SEVASTOPOL auf dem Grund befanden, und ÜBER 20000 JAHRE alt sein sollen, gemäss deiner meeeeeeeeeeeeeeeeeeeega genauen C13 Methode....

Dass dein Weltbild nur aus Beobachtungen besteht, habe ich angenommen. Damit wirst Du jedoch nur die SICHTBAREN Abläufe erkennen. Mit diesem Teil Wissen versuchst Du dann, die Welt zu erklären und stellst Damit dogmatische Gesetzte in die selbige! Deine Götzen können Dir noch nicht mal die Entstehung der Erde erklären, aber das ist ja nicht so schlimm! Auch müsste das Universum gem. Physik auseinander brechen, aber das macht ja auch nichts, mann muss halt noch beobachten und die Formeln so lange anpassen, bis sie das "beweisen", was man beweisen will. Treffender für anpassen wäre Fälschen, aber das würde unsere (UN-)Wissens-elite doch nieeemals machen!
Kürzlich wurde entdeckt, dass so genannte "Bio-Photonen" die Abläufe in der Zelle steuern (Hormone und Enzyme), ist aber auch nicht weiter schlimm...

Auch haben Div. Schreiber in diesem Forum versucht, Dich auf einen Fehler in deiner Logik aufmerksam zu machen...
WENN DER SCHÖPFER EINEN SCHÖPFER HÄTTE, WÄRE ER NICHT DER SCHÖPFER, SONDERN DAS ERSTE GE-SCHÖPF!!!
Bevor Du dich wiederholst, spare Dir dein Scheinargument!
wie gesagt, der weise zeigt zum Mond aber der dumme schaut auf den Finger....
Mal eine persönliche Frage:
Bist Du in der SVP? Die Argumentieren und gehen mit differenten Meinungen ähnlich um, einfach LÄCHERLICH... ;-)

Die Evolution ist eine Tatsache, aber nicht das Alpha und Omega!!! (schon wieder die Bibel... )
Auch schliesst eine "Schöpfer Entität" die Evolution nicht aus, im Gegenteil, aber ihr Evolutionisten versucht krankhaft den Schöpfer auszuschliessen! Wieso eigentlich?

Bynaus hat am 15.04.2008 16:02:18 geschrieben...

Dann erklär mir doch mal deinen Schöpfer mit einer nachvollziehbaren und überprüfbaren Formel... (so wie beim Kraftfeld)

In der Regel datiert man nicht das "darum herum liegende Material". Man bestimmt das Alter in der Regel aufgrund von Leitfossilien, deren Alter wiederum durch begrenzende Ascheschichten eingegrenzt wird. Wie schon mal erwähnt, wenn es wirklich so wäre, dass Dinosaurier noch bis vor kurzem gelebt haben, wäre es äusserst erstaunlich, dass in den Sedimenten von 65 Mio Jahren kein einziger von ihnen mehr fossilisiert wurde, während vorher Dinosaurierknochen in grossen Mengen vorhanden sind.

Zur Evolution: wie gesagt, schau dir das verlinkte Video an. Es geht nicht darum, zu warten, bis sich ein "Ottomoter" spontan bildet. Wenn du das glaubst, hast du die Evolution fundamental falsch verstanden.

Ein Flugzeug hat keinen eigenen, unabhängigen Reproduktionszyklus, entwickelt sich nicht selbstständig gemäss einem Bauplan, trägt diesen Bauplan nicht mit sich herum und besteht aus Materialien, die es sich unmöglich "selbst" beschafft haben kann - das wären alles Kriterien, die mindestens erfüllt sein müssten, damit man überhaupt erst die Möglichkeit in Erwägung ziehen könnte, dass es nicht "geschaffen" sein könnte. Das Flugzeug fällt aber bei allen Kriterien um Längen durch. Deshalb ist es auch so offensichtlich, dass ein Flugzeug nicht "von selbst" entstanden sein kann, sondern einen "Schöpfer" benötigt. Leben hingegen erfüllt alle diese Bedingungen.

Unbekannter Gast hat am 15.04.2008 14:28:57 geschrieben...

"Es ist mir egal, wenn ich nicht genau weiss, wie ein Kraftfeld "funktioniert", so lange ich es mit einer Formel erfolgreich beschreiben und es dann praktisch anwenden kann. Mach das mal mit deinem "Schöpfer"..."

Mit dem unerklärbaren Schöpfer geht das genauso gut wie mit dem unerklärbaren Kraftfeld.

"Das ist zwar erstaunlich, aber keineswegs unmöglich, so lange die Abschneidung von Sauerstoff gut genug war."

Sauerstoff diffundiert, wenn ein Partialdruckgefälle vorhanden ist. Das ist aber immer vorhanden, wenn der O abnimmt. Es gibt kein Gefäß, welches man über einige Mio Jahre dicht halten kann und ein Knochen macht da keine Ausnahme. Außerdem waren die Knochen nicht einmal versteinert. Die Faserreste waren sogar noch elastisch.

Über die Datierungsmethoden habe ich natürlich gelesen. Sonst würde ich ja nicht sagen können, daß sie nur unter den angenommenen Voraussetzungen sicher sein können. Den Knochen hat man nicht selbst datiert sondern das umgebende Material. Über 65 Mio a.

Natürlich geschähe die Evolution nur zufällig, wenn keine schöpferische Intelligenz mit im Spiel ist. Mutation ist in aller Regel destruktiv, das Optimum wird verlassen. Dies geschieht eben außerordentlich rasch, geringste Fehler bewirken ein Absterben des "optimal angepassten" Wesens. Das Wesen hat keine Ahnung davon, wie es seine DNA-Sequenzen für eine bessere Angepasstheit oder ein akustisches Radar ändern müsste. Und ein zufälliges Entstehen solcher hochfunktioneller Pläne ist eben vollkommen ausgeschlossen.

Da könntest du wohl einige Jahre warten, bis sich zufällig einmal ein Plan für einen Ottomotor oder ein Feuerzeug entwickelt hat. Von der Produktionstätte ganz zu schweigen.

"Du postulierst einen Schöpfer, für den du gar keine Belege hast,..."

Hahaha. Dafür gibt es eben Billionenfache Belege. Nein, sogar härter: Beweise!

Jedes Produk, welches dich umgibt, würdest du nicht nur als Beleg für eine schöpfende Intelligenz anerkennen. Es wäre für dich ein direkter Beweis! Niemals würdest du akzeptieren, daß das Flugzeug dort oben ohne Schöpfer entstanden ist. Oder das Haus oder der Teppich. Egal. Bei allem, was nicht "Natur" ist, unterstellst du mit allergrößter Selbstverständlichkeit einen Schöpfer. Die schöpferische Leistung wertest du sogar nach dem Komplexheitsgrad. Den Prozessorschöpfer unterstellst du eine höhere Intelligenz als dem Schöpfer einer einfachen luftgetrockneten Tonschale.

Nur bei Produkten, welche unerhört komplexer als jedes von Menschen geschaffene Produkt ist, behauptest du, das hätte sich von selbst kreirt, ohne Schöpfer.

Unlogischer geht es nicht mehr!

Bynaus hat am 15.04.2008 12:43:33 geschrieben...

Erstens, die Sache mit dem "Fleisch": das waren winzige Mengen von organischem Material, in dem noch die ursprünglichen Strukturen zu sehen waren. Das ist zwar erstaunlich, aber keineswegs unmöglich, so lange die Abschneidung von Sauerstoff gut genug war. Es ist, soweit ich gesehen habe, nicht einmal sicher, ob es sich tatsächlich um das originale Material handelt oder um eine Fossilisation. Du machst hier einfach die Annahme, dass es unmöglich ist, dass sich dieses Material über 65 Mio Jahre erhalten hat, eine Annahme, die du nicht belegen kannst.

Die Datierungsmethoden sind verlässlich. Wie gesagt, ich empfehle dir, hier ein bisschen mehr darüber zu lesen, bevor du grossspurig mit Begriffen um dich wirfst...

Auch in der Evolutionstheorie bist du noch nicht ganz auf dem Matura/Abitur-Stand... ;) Es geht nicht direkt um "Zufall". Natürlich sind die Mutationen selbst zufällig, aber der eigentliche Prozess, der die Evolution voran treibt, ist die Selektion. Das heisst, die Weiterentwicklung der Arten basiert keineswegs darauf, dass man wartet, bis sich zufällig und spontan von einem Moment auf den anderen ein Organ entwickelt, mit dem man überlebt, und dann gehts von dort aus weiter. Das wäre in der Tat unlogisch bzw. die Wahrscheinlichkeit ist praktisch Null. Ein so harter Selektionsdruck würde schlicht dazu führen, dass die Tierart ausstirbt - und NIEMAND vertritt diese Form der "Evolution", auch wenn du das vielleicht glaubst. Es bringt also nichts, dieses Bild der Evolution, das du dir gemacht hast, anzugreifen, weil es nichts mit der Evolution zu tun hat. Evolution ist ein langsamer Prozess, wo sich kleine Vorteile über grosse Zeiträume auswirken, weil sich Populationen, die kleine Vorteile gegenüber anderen haben (auch und gerade innerhalb der Art selbst) unter dem ständigen Selektionsdruck von Jagd / Nachwuchs / Futtersuche etc. schneller durchsetzen. Schön visualisiert wurde das in dem Video, das in folgendem Blogeintrag verlinkt ist:

www.badastronomy.com/bablog/2008/01/24/you-say-you-want-an-evolution/

"Schöpfung" auf der anderen Seite erklärt gar nichts. Du postulierst einen Schöpfer, für den du gar keine Belege hast, und delegierst das Problem einfach auf ihn, in der Meinung, es sei nun erledigt - in Wirklichkeit hast du es einfach verschoben, denn wer schuf den Schöpfer? Gerade wenn Komplexität nicht von selber entstehen kann und einen Schöpfer braucht, und man annimmt, dass der Schöpfer immer mindestens so komplex wie seine Geschöpfe sein muss, dann scheitert man mit diesem Modell schon an der ersten Iteration. Schöpfung ist keine Alternative.

Es geht nicht darum, dass man nicht weiss, ob etwas "funktioniert", sondern darum, dass ich mein Weltbild auf Beobachtungen, nicht auf Fantasien basiere. Es ist mir egal, wenn ich nicht genau weiss, wie ein Kraftfeld "funktioniert", so lange ich es mit einer Formel erfolgreich beschreiben und es dann praktisch anwenden kann. Mach das mal mit deinem "Schöpfer"...

paule hat am 15.04.2008 00:18:25 geschrieben...

Du solltest aber schon erklären können, wie 65 Mio Jahre altes Fleisch sich erhalten konnte. Nur dann könnten die Datierungsmethoden richtig sein. Außerdem hast du gerne übersehen, wie so ein Saurier in den Stein hineingekommen ist. Da hat es Klatsch gemacht, als ein 10000 to Schlammbrocken ihn unter sich begrub, der dann zu Stein ausgehärtet ist. Der Schlamm mag vielleicht 65 Mio Jahre alt gewesen sein, der Klatsch war aber vor vielleicht 15000 Jahren.
Deine Unterstellung mit dem "heiligen Buch" bleibt nur eine Unterstellung. Danach richte ich mich mit Sicherheit nicht. Es gibt aber in der Evolutionsfrage nur 2 Antwortmöglichkeiten: Zufall oder Schöpfung. Die Wahrscheinlichkeit, daß die Bibel auf Seite 1 hier anfängt zufällig die richtige Antwort auszuarbeiten liegt also bei 50%.
Zum restlichen Mordsdreck, der sonst noch in der Bibel steht, will ich mich hier aber nicht äußern.

Zum Verstehen: Was unlogisch ist kann man nicht verstehen. Die ET ist unlogisch.
Wenn du einen Schöpfer als unwissenschaftlich ablehnst müsstest du genauso Physik als unwissenschaftlich ablehnen. Dir fehlt nämlich jegliche Vorstellung, wie ein Kraftfeld "funktioniert".

Bynaus hat am 14.04.2008 10:16:46 geschrieben...

Jaja. Du kennst offenbar das ganze kreationistische Repertoire. Schön. Nun begibst du dich mal zu talkorigins.org und schaust mal, was davon übrig bleibt, wenn man mehr als nur flüchtig hinsieht.

"Quatsch" deshalb, weil ich weder Zeit, Muss noch Lust habe, dir jeden einzelnen deiner Irrtümer vorzuhalten und mit Hintergrund zu versehen. Was du erzählst, ist letztlich nichts anderes als "Quatsch", als sinnleeres Gequatsche von Personen, die unbedingt beweisen wollen, dass ihr heiliges Buch recht hat und die Dinge kritisieren, die sie nur allzu offensichtlich noch gar nicht mal verstanden haben. Das ist nicht "unabhängiges Denken", sondern eben schlicht "Quatsch".

paule hat am 13.04.2008 01:21:14 geschrieben...

Deine Bildungsempfehlungen darfst du dir ruhig als gläubiger Jungspund ersparen. Den abgebildeten Stegosaurus, den die Ankorleute eingemeißelt haben, hatten sie sicherlich nicht als Skelett vor sich gehabt. Wem soll man also mehr trauen? Oder soll man den Altersdatierungen von rund 250 Mio Jahre altem Kohleflötz glauben, in welchem ein versteinerter Hammer eingeschlossen ist?

Deine Aussage, jede Tierart, welche heute noch lebt, sei ein ML ist natürlich Unsinn. Es fehlen nämlich die lebenden ML dazwischen. Deshalb auch der Freudentanz der Evolutionisten beim Archeopterix, wo sie endlich mal geglaubt hatten, ein ML gefunden zu haben.

Dir scheint auch unbekannt zu sein, daß sämtliche Datierungsmethoden auf Voraussetzungen bzw. Annahmen beruhen und die Altersbestimmung sofort falsch ist, wenn die Voraussetzungen nicht zutreffen.

Zur Evolutionstheorie: Ich werde mich hüten, in solch eine dumme Theorie meine Zeit zu investieren, wenn ich bereits den Unsinnsgehalt global erkennen kann. Selektion ist nur möglich, wenn der Schritt eine Selektion überhaupt zuläßt. Voraussetzung hierfür ist, daß der Schritt auch bereits funktioniert. Das ist aber bei diesem Selektions-Mutationsmodell eben nicht möglich, da eine vorteilhafte Neuerung erst nach unendlich viel unwahrscheinlichen Schritten einen ersten Vorteil zeigen könnte. Eben erst dann, wenn das neue Produkt erstmalig Funktionsfähig ist. Selektion fällt also als Prinzip aus udn eine Zufallsmutation eben auch. 1000000 richtige Basenpaare sind nicht mal schnell aus dem Ärmel geschüttelt.

Deine Argumentation, welche sich nur im Gebrauch des Wortes "Quatsch" ohne jegliche Begründung zeigt, sagt mir, daß du unfähig zu eigenem Denken bist. Du bist auf Wiederkäuerniveau stehengeblieben.

Warum soll ein Himmelskörper nicht an der Erde vorbeiziehen können? Warum soll man nicht aus der Bevölkerungszahlentwicklung von einigen hundert Jahren einen Zinssatz ermitteln können und auf 10000 Jahre rückrechnen können? Ich habe sehr bewußt nicht die Zeit der letzten 100 Jahre genommen.

Dir empfehle ich nun, einmal deinen eigenen Verstand einzusetzen und nicht nur das nachzubeten, was andere dir vorgekaut haben.

Bynaus hat am 12.04.2008 20:01:08 geschrieben...

Da sind keine Schwanzstacheln, nur eine weitere Platte. Geh mal zur Wikipedia und schau dir die Stegosauren an... Es geht nicht um den Unterkiefer, sondern um den Kopf allgemein: der Kopf eines Stegosaurus ist klein und kurz im Vergleich zum Körper, ganz anders als auf diesem Bild.

Missing Links: Jede Tierart, die heute lebt, ist ein Missing Link oder steht am Ende einer Entwicklungsreihe. Zudem solltest du mal nachsehen, was "Selektion" denn eigentlich genau bedeutet...

Ich kann dir nur einmal mehr empfehlen, dich auf dem Gebiet weiterzubilden und nicht nur kreationistische Literatur zu lesen. Dann würdest du nicht so unhaltbaren Quatsch wie "vorbeiziehende Himmelskörper", "von 1200 bis 1700 auf 10000 Jahre zurück extrapolieren" und "Datierungsmethoden sind Kaffeesatzlesen" von dir geben.

paule hat am 12.04.2008 18:53:26 geschrieben...

Zugegeben, der Kopf sieht etwas anders aus. Wer aber sagt, daß die Rekonstruktionen stimmen? Immerhin, schaut man sich den Unterkiefer an, stimmt das überein. Wer sagt, daß der Oberkiefer nicht mit einem Haufen Fleisch verziert war? Die Schwanzstacheln sind außerdem gut zu erkennen:
cellar.org/2006/angkorwatstegasarus.jpg

Das Missing Link Problem scheinst Du gar nicht verstanden zu haben: Es geht nicht um fossilierte ML sondern um die lebenden fehlenden ML! Es geht darum, daß wir eben eindeutig abgegrenzte Arten haben und nicht mit ebenfalls "besser" ausgerüsteten Missing Links überschwemmt sind. Wir haben also immer noch eine Art A, welche sich in eine Art B evolutioniert haben soll. Das bedeutet aber, daß es ebenfalls heute noch alle möglichen Zwischenarten von A nach B fließend geben müßte! Nämlich diejenigen, welche sich laufend von Art A nach Art B entwickeln.
Alleine dieser Punkt widerlegt bereits die gesamte ET.
Unabhängig davon müßte man eben auch in den Fossilien *haufenweise* ML finden. Die Pseudowissenschaftler führen aber bereits einen Freudentanz auf, wenn sie nur ein einziges "interpretierbares" ML von Millionen Arten finden!

Sintflut: Wenn die Anden von einer Wasserwoge überspült werden, kann man das nicht mit einer Überschwemmung abtun. Lies einmal bei Tollmann nach. Tollmann ist sicherlich kein Kreationist. Das heißt nun nicht, daß ich seine Katastrophentheorie (Impact) teile. Aus den Überlieferungen, insbesonders dem Gilgamesch Epos, sehe ich die Sintflut eher als Gezeitenwirkung eines nahe vorbeiziehenden größeren Himmelskörpers an. Dies deshalb, weil das Sintflutereignis als recht stetig anschwellend beschrieben wird und die auftretenden Phänomene mit einem Vorbeizug eines HK in Einklang gebracht werden können.

Wenn man sich die Bevölkerungsentwicklung von z.B. 1200 bis 1700 ansieht und rückrechnet, gabs vor 10000 Jahren gerade einmal eine Handvoll Leute.

Außerdem solltest Du Dich mal fragen, weshalb man die Dinofossilien überhaupt *in* Gesteinen finden kann. Diese ganzen Datierungsmethoden sind vollkommen unsicher. Für einen Lavafluß am Grandcanyon hat man Alter von 10000a bis etwa 2600 Ma "festgestellt". Kaffesatzlesen!

Bynaus hat am 12.04.2008 17:14:07 geschrieben...

Ihr mit euren Missing Links... Es ist ganz einfach: selbstverständlich bleibt nicht jedes Tier, das je gelebt hat, als Fossil erhalten, sondern nur eine winzige Minderheit davon. Das heisst, unsere Sammlung von Fossilien, selbst wenn wir jedes einzelne Fossil aus der Erde holen könnten, wird immer unvollständig bleiben, es werden immer "Missing Links" bleiben. Das Missing Link Argument stammt ursprünglich aus der Zeit kurz nach der Veröffentlichung der Evolutionstheorie durch Darwin, als man noch sehr wenige Fossilien gesammelt hatte. Heute, wo wir tausende von fossil erhaltenen Arten kennen, ist klar, dass man die Entwicklung von einem Teil des Stammbaumes zum nächsten erkennen kann. Heute kann man sogar spezfifisch in Gesteinsschichten eines bestimmten Alters nach dort erhaltenen Missing Links suchen. So wurde etwa der Tiktaalik entdeckt, ein Tier, das in der Evolution zwischen den letzten Meeresbewohnern und den ersten Landtieren steht.

Dass es "weltweite Legenden zur Sintflut" gäbe, ist auch eine Erfindung der Kreationisten. Menschen haben schon immer grossmehrheitlich am Wasser und insbesondere an Flüssen gelebt, und da kommen Überschwemmungen eben häufig vor (an Küsten könnten z.B. Tsunamis für den gleichen Effekt sorgen). Diese Sintflutgeschichten sind alle inhaltlich völlig verschieden, haben andere Ursachen, Verläufe, Konsequenzen... Völker, die weit abseits von grossen Flüssen und Meeren leben, haben entsprechend auch keine solchen Geschichten.

Und nein, vor 10000 Jahren gab es keinen "Neubeginn" mit Ausnahme der Tatsache, dass die Eiszeit gerade durch war und dadurch möglicherweise die Bevölkerung in Europa anstieg. Einen echten, genetisch belegten Einschnitt in der Bevölkerungsentwicklung hat es allerdings vor rund 75000 Jahren gegeben, als die Weltbevölkerung auf etwa 7000 Individuen zusammengebrochen sein muss (das wird oft mit dem Ausbruch des Toba-Supervulkans in Indonesien in Verbindung gebracht).

Die Dinosaurier fehlen in allen Gesteinen, die jünger als 65 Millionen Jahre sind, vollständig - haben sie plötzlich beschlossen, sich nicht mehr versteinern zu lassen? Das wiegt viel schwerer als Gerüchte von Eingeborenen und unklare Reliefe (auch wenn ich in Einzelfällen nicht ausschliessen würde, dass irgendwo in einem extrem abgelegenen und geschützten Habitat noch ein paar Dinosaurierarten überlebt haben - ähnlich wie man auch andere "lebende Fossilien" gefunden hat. Trotzdem, bis auf diese vereinzelten, hypothetischen Linien sind die Dinosaurier vor 65 Mio Jahren ausgestorben).

PS: Beim Stegosaurus fehlen mir übrigens einige Merkmale: erstens fehlen die charakteristischen Schwanzstacheln, zweitens sieht mir der Kopf sehr viel mehr nach einem Nashorn aus als nach einem Stegosaurus.

paule hat am 12.04.2008 16:06:01 geschrieben...

Wenn die Evolutionsthesen richtig wären, müßte alles nur so von Missing Links überschwemmt sein. Schließlich soll ja das M.L. immer lebenstüchtiger gewesen sein als das Vorhergehende. Wir dürften also überhaupt keine Arten klassifizieren können. Von Maus zu Elefant müssten also sämtliche Zwischenstufen vorhanden sein. Stattdessen können wir aber keine Zwischenstufen finden.
Mit der Bibel hat das gar nichts zu tun. Die ist selbstverständlich nicht Gottes Wort. Es könnte aber sein, daß z.B. der Anfang der Genesis einigermaßen richtig ist und dies eine mündliche Überlieferung von durch Katastrophen untergegangenen Zivilisationen ist. Daß es gewaltige Katastrophen gegeben haben muß, geht aus den weltweiten Legenden von z.B. der Sintflut hervor. Tollman hat hier einiges zusammengetragen, welches sich in erstaunlicher Weise gegenseitig gerade wegen der Verschiedenheit der Erzählungen logisch bestätigt. Der Nordhalbkugler berichtet z.B. von Sommerzeit während der Südhalbkugler von Winter redet, als das Ereignis eintrat. Daß es vor rund 10000 Jahren einen Neubeginn gegeben haben muß, geht auch aus der Bevölkerungsentwicklung hervor.
Die Saurier sind offensichtlich nicht vor 65 Mio Jahren ausgestorben sondern erst vor einigen Jahren. In Ankor sieht man auf einem Relief z.B. eindeutig einen Stegosaurus abgebildet. Und bei einem T-Rex hat man noch Fleisch an den Knochen gefunden. Nach 65 Mio Jahren :-)
Im Kongo scheint es auch noch einen größeren Saurier zu geben, glaubt man den Eingeborenen.
Versteinerte Saurierspuren kreuzen sich mit versteinerten menschlichen Spuren. Vor 65 Mio Jahren oder vor ein paar Tagen?
Wenn man sich damit beschäftigt, sieht man nur "Ausnahmen", welche von der etablierten Pseudowissenschaft einfach ignoriert werden.

Bynaus hat am 11.04.2008 17:55:33 geschrieben...

Meine "Meinung" und mein "Weltbild" basieren darauf, dass ich nicht an irgendwelche Dinge glaube, die prinzipiell nicht messbar sind (z.B. der "Gott" irgend einer Religion), bzw, ich sehe keinen Anlass, warum ich das tun sollte, zudem gerade weil vermeintlich "heilige" Bücher wie die Bibel voller abscheulicher Gewalttätigkeiten und nicht zuletzt logischen Wiedersprüchen sind. Und das soll eine göttliche Botschaft sein? Lächerlich.

Echter Erkenntnisgewinn ist nur durch die Wissenschaftliche Methode möglich, was letztlich nichts anderes als die Anwendung des "gesunden Menschenverstandes" auf die Natur und ihre Prozesse ist. Ich kann dir nur empfehlen, mehr darüber zu lernen. Man darf sich dabei nicht allzu sehr von den Ideen vereinnahmen lassen, die gerne herumgereicht und in den Medien wiedergegeben werden, so lange sie nicht auf solidem Grund (Beobachtungen, Experimente) stehen. In Gebieten, wo die Forschung schnell voran schreitet, muss man sich halt mit einem Zustand der permanenten Unsicherheit zufrieden geben, in anderen Gebieten, deren Grundlagen schon vor langer Zeit gelegt wurden, geht es nur noch um die Details, die sich mal ändern können, am grossen Bild ändert sich nichts mehr (z.B. wird das geozentrische Weltbild nie zurückkehren, aber die Erforschung des Weltalls auf grossen Skalen geht weiter).

Was die Kommentare von Einstein angeht: hast du wirklich das Gefühl, Einsteins Meinung zur Verschränkung, die zu seiner Zeit nur ungenügend belegt war, bestimmt, was "gilt"? Einstein tat seine persönliche Meinung kund, das ist alles. Nichts da von "verspottet"...

Wenn du fragen musst, warum heute keine Affen mehr von den Bäumen steigen, hast du zumindest einen zentralen Punkt der Evolutionstheorie nicht verstanden: Zeit. Und vielleicht wäre es nicht schlecht, sich mal zu überlegen, WARUM sich gemäss der Evolutionstheorie neue Tierarten bilden.

Unbekannter Gast hat am 11.04.2008 16:22:23 geschrieben...

zur verschränkungstheorie...
lies mal die kommentare von einstein....

Unbekannter Gast hat am 11.04.2008 16:20:45 geschrieben...

der weise zeigt mit seinem finger zum mond, aber der dumme schaut auf den finger....

ich wollte nicht die besten antworten bla bla bla....
ich WILL DEINE MEINUNG und wie du DEIN WELTBILD begründest! Oder gehörst Du auch zu denen, die das selbständge denken an die medien, konsumforscher und regierungen ausgelagert haben?
kennt ihr auch andere "religiöse" bücher ausser der bibel oder beruht euer ganzes wissen über Gott auf einem buch?

Langsam beginne sogar ich zu glauben, dass 90% der Menschen vom affen abstammen und sich nur das erscheinungsbild geändert hat....
zum glück war, bin und bleibe ich "mensch" und nicht nur eine reiz-reaktionsmaschine wie es Behavioristen unseren wissenchaftler oder besser wissensverdrehen seit 80 jahren eintrichterm!
komisch nur, dass keine Affen mehr von den bäumen steigen...
okay, wahrscheinlich werden diese, kaum berühren sie den boden, von skrupellosen atheisten abgeschlachtet, zur persönlichen bereicherung. So EIN LEBEN ist nicht schlecht, es gibt ja zum glück keine instanz, deren ich rechenschaft ablegen muss! oder wird das am ende nur gelehrt, damit niemand bei der plünderung der erde (und deren bewohner!) falsche skrupel an den tag legt?

Bynaus hat am 10.04.2008 23:30:23 geschrieben...

Die Verschränkung wurde nie als Science Fiction oder so abgetan. Ich frage mich, wie du auf diese krude Idee kommst. Der Begriff gehört seit über 70 Jahren zum physikalischen Repertoire.

Ja, es geht in der Wissenschaft darum, Wissen zu schaffen. Es gibt aber keine Gewissheiten, nur Daten und deren Interpretation. Natürlich, wenn sich etwas immer wieder bestätigt, dann wächst das Vertrauen, dass dies tatsächlich so IST, wie wir vermuten. So etwa die lange Geschichte der Erde, die Evolution, der Urknall. Solche Dinge eben. Ein weiser Mensch hat mal gesagt, Wissenschaft sei Fakten ohne Gewissheit, Religion aber Gewissheit ohne Fakten.

Die besten Antworten auf alle kreationistischen Fragen gibts auf talkorigins.org, wie schon erwähnt.

Unbekannter Gast hat am 10.04.2008 18:09:45 geschrieben...

Übrigens, wenn die Wissenschaft nichts beweisen kann, wofür brauchen wir sie dann? War es nicht das Ziel "WISSEN ZU SCHAFFEN"? Ich kann auch ein paar Theorien aufstellen, und wenn es um eine sachliche Diskussion geht mich mit einer soooo langweiligen Begründung zurück ziehen! Du meinst sicher, man muss der Wissenschaft einfach GLAUBEN, da diese Herren moralisch absolut rein sind (deshalb tragen ja alle weisse Kittel) und sich NIEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEMALS
Durch eine Lobby (oder den Arbeitgeber) Korrumpieren lassen, geschweige dann zum eigenen Ruhm oder Vorteil Lügen würden!
Immerhin Sprechen wir von der Wissenschaft, die Ja Wissen schaffen muss um neue Gelder zu erhalten um damit Wissen zu schaffen (und den Porsche zu finanzieren).
Immerhin waren es "Wissenschaftler" oder treffender, Akademiker, die behauptet haben!
-Saddam ist in die Vorfälle um 911 verwickelt
-Der Irak besitzt Massenvernichtungswaffen
-Contagan ist vöööööööööööllig harmlos
-DU-Munition ist unbedenklich, da nur Alpha Strahlung
-Genetisch "optimierte" Pflanzen gedeihen vieeeeeel besser und lösen all unsere Hungersnöte, netter Nebeneffekt ist das Monopol bei der Nahrungsmittelproduktion und einige Milliarden mehr für ein paar Graue Eminenzen im Hintergrund!
-Die Märkte regeln sich am besten selber und falls doch mal nicht, kann ja die Allgemeinheit als "Soziales Auffangnetz" fungieren!
Beweisen konnten diese Herren natürlich nichts, aber so ein Weisser Kittel strahlt halt schon mehr Glaubwürdigkeit aus, als irgend eine verstaubte Steinplatte der Summerer (~5000Jahre alt), die die Schöpfung sehr genau beschreibt.

Die Wissenschaft, Ursache und Lösung all unserer Probleme!

Unbekannter Gast hat am 10.04.2008 17:52:29 geschrieben...

Falls euch dieser Bericht irritiert:
Guckst Du hier...
XXX.innovations-report.de/html/berichte/biowissenschaften_chemie/bericht-9200.html
XXX.brainworker.ch/Wissen/gentechnik.htm




anderes Thema, aber auch interessant!
XXX.univie.ac.at/ecco/stichproben/Nr1_Sonderegger.pdf

Unbekannter Gast hat am 10.04.2008 17:35:29 geschrieben...

Ich habe nieeeee behauptet, dass der Artikel Beweist, dass es ein jenseits gibt! nur, dass die Verschränkungstheorie bewiesen wurde, die lange Zeit als "Unfug, Glaubens frage oder Sciene Fiction" abgetan wurde!
Auch bin ich ein wenig enttäuscht, dass all die hoch intelligenten, logisch denkenden Atheisten immer an sie gerichtete Fragen mit Gegenfragen beantworten!
Ausserdem unterliegst Du einem Denkfehler!!!!
Wenn diese Entität "Gott" wie Du sie nennst einen Ursprung hätte, wäre es nicht möglich, "Ihn" als Gott, als "Schöpfer" zu bezeichnen!!! Das gebietet einem schon die Logik!
Hier eine noch vieel bessere Seite...
XXX.enfal.de/grund26.htm


Wie ich schon Anhand meines Lego - Vergleichs geschrieben habe...
Ich Bitte um Antworten, Fragen habe ich genug!


Bynaus hat am 10.04.2008 16:48:47 geschrieben...

Natürlich sind wir NICHT mit gewissen Wurmarten genetisch näher verwandt als mit den Affen... Das menschliche Erbgut stimmt mit jenem von Schimpansen zu mehr als 98% überein, einen so hohen Wert erreicht keine andere Tierart, auch keine Würmer... :) Es ist bloss so, dass gewisse Wurmarten erstaunlich viele ihrer Gene mit uns teilen - aber insgesamt sind die genetischen Unterschiede sehr viel grösser als zum Schimpansen.

"Beweisen" kann man in der Wissenschaft ohnehin nichts. Der Artikel über die Quantenphysiker hat schon den richtigen Titel: einige "behaupten", es gäbe ein Jenseits. Das setzt sich auch durch den Artikel fort: "seiner Auffassung nach..." etc.

Wenn "ALLES" einen Ursprung hat, dann hat die Religion ohnehin ein grosses Problem: woher kommt denn ihr Gott? Gott als "Ursprung" zu nehmen verschiebt das Problem nur.

Ich empfehle die ausgezeichnete und sehr fundiert recherchierte, englischsprachige Seite "talkorigins.org". Dort werden - ganz, wie gefordert - alle diese Fragen beantwortet.

Unbekannter Gast hat am 10.04.2008 10:18:31 geschrieben...

Hi Leute

Tja, Genetisch gesehen, sind wir mit gewissen Wurm Arten näher verwandt als mit den Affen. Trotzdem käme kein Darwinist auf die Idee, trotz der erdrückenden Beweis last anzuerkennen, dass wir von Würmern abstammen (okay, bei George W. Bush sind gewisse Ansätze erkennbar...). In diesem Kontext erhält der allseits beliebte "Beerdigungsausspruch" "Erde zu Erde" eine ganz neue Bedeutung! ;-)
Übrigens, hat ein Quantenphysiker die "Verschränkungstheorie" das erste mal "bewiesen". sehr interessant! guckst Du unter...

XXX.readers-edition.de/2008/04/08/quantenphysiker-behaupten-es-gibt-ein-jenseits/

Langsam wird die ewige Diskussion über dieses Thema müssig. Wer "open mindet" ist, erkennt die Zeichen.

Welche Beweise, dass der Mensch vom Affen abstammt sind denn so überwältigend?
Wenn ich ein Haus und ein Flugzeug aus Legosteinen baue, sind dies zwei völlig verschiedene Dinge. Wenn nun einer mit weissem Kittel daher kommt, und die einzelnen BAUSTEINE (des lebens) untersucht, wird er als erstes feststellen, dass diese identisch sind. Heisst das jetzt automatisch, dass mein Legohaus und mein Legoflugzeug von einander abstammen oder "nur", dass sie aus den selben Elementen bestehen, den selben URSPRUNG haben?
Ich für meinen Teil Weiss, dass meine Seele (nicht im christlichen Sinne!) unsterblich ist, und dass mein Körper "nur" eine Maschine ist, die mir das (über-)Leben auf diesem Planeten ermöglicht.
Im Prinzip muss man nur folgendes betrachten:
"Aus nichts, kann nichts entstehen"! ALLES hat einen Ursprung!!! Woher kommt denn die Materie, weshalb hat sich Leben entwickelt? Nur durch Zufall? Wie gross ist denn (Statistisch gesehen) die Chance, dass sich so ein "Zufall" einstellt? Was ist mit dem "missing link"? Vom Einzeller bis zum Säuger vergingen Hunderte Millionen Jahre, vom Affen zum Mensch nur ein bisschen mehr als eine Million Jahre....

Fragen über Fragen, doch anstatt Wissen zu erhalten, werden wir mit Informationen voll gepummt und mit SCHLAG-zeilen gefügig gemacht. Was vor 50 Jahren noch "sciene fiction" war und als Spinnerei belächelt wurde, ist heute Altag....

Bynaus hat am 05.04.2008 10:15:16 geschrieben...

Unser "Gefühl" sagt ja auch, dass die Erde eine Scheibe ist, die von der Sonne umkreist wird... Ist es deswegen wahr?

Die Belege dafür, dass der Mensch auch nur ein Affe ist, sind überwältigend, wenn man sich erst mal ernsthaft damit auseinander setzt. Dass dies die religiösen Gefühle einiger Leute verletzt, muss man hinnehmen können. Sogar in der Bibel heisst es ja: "Die Wahrheit soll dich befreien!" ;)

paule hat am 03.04.2008 21:15:10 geschrieben...

Also, ich streite mich nicht mehr mit Evolutionisten. Wahrscheinlich haben sie eben schon ausreichend Beweise dafür gefunden, daß sie Affenabkömmlinge sind.

Ich als Mensch, der mit Sicherheit keine anderen Vorfahren hatte als Menschen, lasse mir von diesen Affenabkömmlingen nichts weis machen. Menschen haben nämlich ein untrügliches Gefühl und Beurteilungsvermögen dafür, ob eine Konstruktion durch Intelligenz oder durch Zufall entstanden sein kann.

Wenn das Gefühl nicht ausreicht geht Mensch her udn rechnet sich die Wahrscheinlichkeit für eine ungeschaffene Lebensentstehung aus. Ergebnis: Exakt 0.

Cmdr. Tomalak hat am 12.12.2007 10:29:27 geschrieben...

Hallo Dr. Feelgood,

tut mir Leid, dass ich dich jetzt so schnöde vertrösten muss, aber ich hab zZ verdammt viel um die Ohren. Ich werd mich wieder melden, wenn es bei mir etwas ruhiger wird.

Tomalak

Unbekannter Gast hat am 05.12.2007 08:45:28 geschrieben...

Hallo Tomalak

Was läuft eigentlich mit der Page? Konnte gestern wieder mal nur lesen, aber nichts versenden.....

Es besteht ein krasser unterschied ob man "nur" klinisch tod ist (Hirn läuft an Herz- Lungenmaschine munter weiter) oder ob man Hirntod ist. Bei letzterem gibts glaube ich keine "Rettung" mehr und irgendwann kommt es zu einem Multiorganversagen. Mit "Gott" ist es ähnlich wie mit den Gehirnströmen die Du ansprichst. Nur weil nicht Messbar, heisst dies noch lange nicht, dass nichts vorhanden ist. :-)

Ich muss mich dagegen verwehren, dass ich eine eigene, Persönliche Religion geschaffen habe!!!! Wie gesagt, Religion ist meiner Meinung nach Gift, und dies nur als Kontrollorgan "difuser mächte"! Ich habe meine Persönliche Beziehung zu "Gott" gefunden! Dafür brauche ich keine Tempel oder dergleichen oder stelle den Anspruch, dass ich als einziger den Stein der Weisen entdeckt habe. Was für mich "richtig" ist, ist noch lange keine universelle "Wahrheit"! :-)
Wg. Liebe
Du hast ja geschrieben, dass Liebe anhand div. Parameter "messbar" ist. Mit meinem Beispiel wollte ich sagen. dass auch das verwirklichte Wissen über Gott messbar ist! Eben diese z.B. Yogis oder Saddhus haben einen enormen Nucleinsäure speicher im Gehirn. Sie können tagelang in 4°C kaltem Wasser (bis zum Hals!!) meditieren, ohne dass ihre Körpertemperatur sinkt, oder sie Gewicht etc. abbauen. Man könnte dies jetzt mit absoluter Körperbeherschung durch
Selbsthypnose abtun. Dies wäre sehr einfach. Jedoch kommt noch erschwerend hinzu, dass viele dieser Personen sich nicht mehr von Nahrung im eigentlichen Sinne ernähren. Dazu gibt es eine Studie aus den 60ern. Diese Personen sagen, sie ernähren sich von "Paratman", das uns alle umgibt. Schwierig nachzuvollziehen. Kenne jedoch persönlich einige Personen die am "Maha Kumbamehla" (Fest, dass alle 12 Jahre durchgeführt wird) in indien waren, und einige sehr interessantre Dinge zu berichten wussten. Z.b. Gibt es suffis (mystische bewegung aus dem Ur-Islam), die sich die Zunge aufspiessen, abschneiden, der Menge vorführen und den Stummel im Gaumen zeigen, das abgeschnittene Stück wieder in den Mund nehmen, den Spiess rausziehen und einen Schluck Wasser in den Mund nachschütten, den sie gleich wieder ausspucken und, oh Wunder, die ganze Zunge ist wieder festgewachsen. Gibt auch einen BBC Film aus den Neunzigern, der dies schön Dokumentiert. Während des gesammten vorganges fliesst kein Blut!! schwierig vorzustellen, aber anscheinend möglich! Das alles Beweist noch lange nicht die existenz Gottes, das stimmt. Jedoch ist es ein Indiz dafür, dass es "Dinge" gibt, die (bis jetzt) Naturwissenschaftlich NICHT erklärbar sind. Deshalb habe ich letzte Woche geschrieben, dass es "besser" wäre, beide Seiten, die "Religiöse" sowie die Naturwissenschaftliche würden mal aus ihren Denkschemen ausbrechen, und zusammen arbeiten.

Du hast recht, die Bibel ist eher ein Roman denn ein seriöses Buch, da es schon einige Konzile gab, bei denen sog. "Correctores" die Lehren Paulus (NICHT JESU!!!) beschnitten. Das erste war das Konzil von Nicäa im 4Jahrhundert nach Christus.

Ich versuche mein Bild von "Gott" Logisch herzuleiten. Ich denke, Wir sind uns einig, dass nichts aus dem nichts entstehen kann. Was oder Wer der Ursprung ist, lässt sich, meiner Meinung nach, auch nicht in diesem Forum klären. Ich möchte der Naturwissenschaft nicht die Daseinsberechtigung absprechen oder sie Als Unglauben etc. verunglimpfen!!! Bei diesem "dämlichen" , Zornigen und Barbarischen Gott, der uns durch die Kirche etc. gelehrt wird, kann ich verstehen, dass man sich von diesem, Christoph Mörgeli würde jetzt sagen, "Politisch motivierten Bullshit" abwendet und zum Atheisten wird, war bei mir genau so.
Aber eben, eigentlich gings ja um Evolution, die Logischerweise ja eine Tatsache darstellt. Durch was, wenn oder wie sie "ausgelöst" wurde, ist ja nicht so wichtig, da die Tatsache ja bestehen bleibt.


Gruss Dr. Feelgood

Cmdr. Tomalak hat am 03.12.2007 15:03:56 geschrieben...

@Bynaus: gelesen und beantwortet ;)

Hallo Dr. Feelgood,

was jetzt klinisch tot genau bedeutet, ist im Grunde Haarspalterei, der Witz ist nämlich immer der selbe: der Blutdruck bricht zusammen, die Sinnesorgane bzw. das Nervensystem drehen durch und das Hirn fängt so ganz langsam aber sicher an, sich "auszuschalten". Das ist der typische klinische Tod, aus denen man die Leutz wieder zurück holt.
Und nur weil keine Hirnströme mehr messbar sind, heißt das noch lange nicht, dass es keine mehr gibt.

Was das SciFi-Forum angeht, hast du prinzipiell absolut Recht, dort regt man sich meistens nur auf. Aus dem Grund hab ich es vor etwa 1,5 Jahren auch bleiben lassen.

Religion und Gott:
sry, wenn ich mich missverständlich ausgedrückt habe, aber ich verwende diese Begriffe weitestgehend als Synonym. Wenn du einen persönlichen Gott hast, an den du glaubst, dann hast du deine eigene Religion geschaffen ;)

Ich hab das Gefühl, wir drehen uns ein wenig im Kreise... es gibt zur Zeit noch keine Erklärung, wo die Energie des Urknalls herkommt. Herzlichen Glückwunsch: das physikalische Weltbild ist fehlerhaft. Oder? Oder ist es nur nicht vollständig? Im Laufe der Jahrhunderte hat die Physik schon viele solcher unmöglichen Rätsel geknackt, warum sollte sie nun an diesem scheitern? Weil man das gerne so hätte?

Das ist genau das, was ich meine: man fällt wie Aasgeier (verzeih mir diesen unschönen Vergleich) über die Baustellen der Physik her, reibt sich zufrieden die Hände und meint, man habe belegt, dass man mithilfe der Physik den Ursprung nicht ergründen kann. Das funktioniert aber nicht so einfach! Mir geht es um das Prinzip, mit dem man versucht, dem Ursprung auf die Schliche zu kommen. Meines ist die Physik, oder sagen wir besser die Logik, was in unserem Fall das gleiche ist. Nenne mir einen Grund, warum es nicht möglich sein soll, mithilfe der Logik den Ursprung zu ergründen. Denn wenn nicht die Logik, mit welchem Prinzip versuchst du dann dahinter zu kommen?

Was du wegen der Messung der Liebe sagen wolltest, ist irgendwie nicht bei mir angekommen. Willst du mir erklären, was du damit meinst?

Was die alten Hochkulturen angeht, bin ich kein Spezialist, und was in den Veden und dem ganzen anderen trallala drin steht, hab ich wenig Ahnung. Aber ich denke, man sollte erst einmal klären, ob es sich dabei um Gute-Nacht-Geschichten à la Bibel oder um vernünftige historische Aufzeichungen handelt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Maia einen DualCore-Rechner oder etwas Vergleichbares hatten ;) und selbst wenn sie einen gehabt hätten, dann haben sie ihn bestimmt nicht durch Beschwörung von alten Zauberformeln zusammengeschustert (!!), also hat das jetzt relativ wenig mit dem Thema zu tun.

Was die Menschenrechte angeht, hast du leider Recht, es scheint einfacher zu sein, in kritischen Angelegenheiten die eigenen Regeln zu umgehen, um anderen, die sich einen Dreck um diese Regeln scheren, zu begegnen. Das wär auch nochmal ne Diskussion für sich. Aber egal wie man dazu steht: was die (oder einige) Amerikaner in der Welt für einen Schindluder treiben, geht über alles hinaus, was man verhältnismäßig bezeichnen kann.

Grüßle
Cmdr. Tomalak

Dr. Feelgood hat am 03.12.2007 12:06:48 geschrieben...

Hi Tomalak
Habe leider nur kurz zeit, da auf Achse...

Wg. Klinisch Tod:

Bedeutet doch "nur" Herztot, resp. Kreislaufstillstand, Prozessor läuft, resp. funktioniert noch.
Hirntod ist doch der "absolute" tod, keine Hirnströme mehr messbar.

Wg. 21 Gr.
War noch nie auf SciFi oder der gleichen, da meiner Meinung nach in solchen Foren eher weniger brauchbares geschrieben wird.
Wg. Meinem persönlichen Gott: ;-
war nur ne ultra kurze Zusammenfassung. Auch bin ich nicht der Meinung, Dass Gott irgend etwas mit Religion zu tun hat. die Religion wird von Menschen gemacht.

Weiter gebe ich Dir recht, wenn Du sagtst, dass die Religion oder der Glaube kein Vorrecht auf Ethik hat. Da reicht ein Blick in die Zeitungen, um zu sehen, welche Barbarei mit Religion und Glaube legitimiert oder begründet wird.

Aber der Ursprung allen seins kann Physikalisch nicht wirklich erklärt werden. Ebenso kann die Physik nicht erkären, woher die "Energie" für den Urknall kam oder kommt und wie, und vorallem warum die Materie überhaupt entstand.

Wg. Messung der Liebe
Yogis und Saddhus haben im vergleich zum "normalen" (otto normalverbraucher) einen 30 mal höheren Dmt spiegel (Nucleinsäure). Also ist die VERWIRKLICHUNG im Glauben auch Messbar und demzufolge auch gleich "real" wie Liebe

Wg. Wissenschaft und Technik
Viele alte Hochkulturen waren Technisch nicht wirklich primitiver, trotz Religion.
Verweise nochmals auf die Veden (vorallem srimad bhagvatham)
Ihr habt sicher MATRIX 1 gesehen. Wenn ja, muss ich euch mitteilen, dass dies im Prinzip eine "Westliche" übersetzung eben des Srimad Bhagvatham ist.

Übrigens, die Menschenrechte sind das Papier nicht Wert, auf dem sie geschrieben sind, da sie von den Global Players eh nicht eingehalten werden! (Abu Ghreib, Guantanamo, Schwarze Liste etc.)


bon appetit und bis bald mal wieder


Gruss Dr. Feelgood


Bynaus hat am 03.12.2007 08:56:27 geschrieben...

@Cmdr. Tomalak: Ich hab dir eine PN im SciFi-Forum geschrieben. Schau mal nach...

Cmdr. Tomalak hat am 02.12.2007 19:58:59 geschrieben...

Hui, das ist ne Menge Stoff für Sonntag Abend. Ich will mich trotzdem mal ran wagen in der Gefahr, meinen Spielfilm zu verpassen ;)

Was die 21g Waage angeht, hat Bynaus im SciFi-Forum mal was dazu geschrieben (vor etwa 1,5 Jahren) und ich habe frei aus dem Gedächtnis zitiert, evtl. erinnerst du dich besser dran?

Dass die meisten klinisch toten Rückkehrer das gleiche berichten, erstaunt mich offenbar nicht halb so sehr wie dich, weil das Gehirn bei jedem Menschen sagen wir mal ähnlich konstruiert ist. Die ablaufenden Vorgänge sind bei einem eintretenden Hirntod ja ziemlich vergleichbar. Also dürften auch die Erlebnisse meistens vergleichbar sein.
Darüber hinaus stimmt es mitnichten, dass alle das gleiche berichten! Es gibt auch einen nicht zu unterschätzenden Teil, der von völlig anderen Dingen berichtet, von absoluter Leere und Nichts bis hin zu brennenden Wäldern habe ich schon alles gehört. Ich denke also, dass man diese Erfahrungen nicht überbewerten darf.
Eine GANZ wichtige Sache dabei ist: wenn die Leute ihren Körper verlassen haben, wie können Sie dann in ihrem Gehirn Erinnerungen speichern? Mmh? Wie können sie sich an etwas erinnern, wenn sie ganz weg sind? Das spricht doch dafür, dass im Hirn noch ein paar Restströme vorhanden gewesen sein müssen!

Dein Weltbild klingt alles in allem ganz nett, aber die Frage ist doch immer, worauf du das aufbaust? Viele Dinge die du genannt hast sind rein axiomatisch aufgestellt. zB die Existenz eines Wesens zu postulieren, das die Regeln von Anfang und Ende bricht, um einem endlosen Schöpfungsregress ein Ende zu geben. Du kannst nicht WISSEN, was die Lösung des Schöpfungsparadoxons ist. Also denkst du dir eine Lösung aus, die das Problem umgeht.

Außerdem projizierst du extrem menschliche Gefühle auf ihn, um sein Handeln zu erklären. Verstehst du worauf ich hinaus will? Der eigentlich richtige Weg, irgendetwas zu ergründen, ist davon auszugehen was wir haben und dann weiter zurück zu gehen. Du baust dir ein Axiom und gehst von dort aus vorwärts, zäumst das Pferd also von der falschen Seite auf.

Und das ist der fundamentale Unterschied zwischen Wissenschaft und Religion. Es ist nicht möglich, diese zu vereinen, weil sie von Grund auf total anders gestrickt sind. Aus dem Grund erachte ich jeden Versuch, die beiden zu vermischen, als vollkommen unsinnig. Es ist der verzweifelte Wunsch nach einem Kompromiss, um es allen recht zu machen. Das mag menschlich sein, aber deswegen noch lang nicht richtig. Das ist auch, was Bynaus in seinem Artikel ankreidet: Kompromissbereitschaft ist löblich, aber eben nicht immer. Manchmal ist die Mitte eben nicht golden. Und in diesen Fällen muss man meines Erachtens konsequent bleiben.

Ich persönlich toleriere die Religion, respektiere sie aber nicht. Ganz einfach weil sie in meinen Augen das Produkt menschlicher Sehnsucht nach Trost und Sinn ist. Kein Fatz mehr. Religion ist vom Menschen geschaffen und solange umgebaut worden, bis daraus eine sich selbst erhaltene Aussage geworden ist. So etwas kann ich auf der Suche nach Wahrheit nicht gebrauchen.

Zum Thema Ethik, das nicht ganz überraschenderweise am meisten genannte Thema bei solchen Diskussionen: wer behauptet, ein Mensch müsse an etwas Übergeordnetes glauben, um sich gegenüber seiner Mitmenschen korrekt zu verhalten, der degradiert die Menschheit zu einem Kleinkind, das seinem Spielkameraden nur dann nicht die Förmchen klaut, wenn die Mama daneben steht und mit einer Strafe droht. Ich bin ein großer Verfechter der religionsunabhängigen (humanistischen) Ethik, weil ich davon überzeugt bin, dass sich die Menschheit um ihrer selbst willen ethisch korrekt verhalten kann. Oder sagen wir, zumindest einzelne Individuen.
Ihr wärt überrascht, wie oft ich dem Klischee begegne, dass jemand, der nicht an Gott glaubt, gemeingefährlich sein muss! So etwas macht mich unsagbar wütend.

Ach, nochwas: die Liebe kann man recht problemlos messen! Ein anderes Wort dafür ist nämlich Hormonhaushalt und Neurologie.

Abgesehen davon kann ich Bynaus (mal wieder) nur im vollen Umfang recht geben. Wenn wir nicht so weit voneinander weg wohnen würden, sollten wir echt mal zusammen was trinken gehen ;)

Einen schönen Abend auch allen noch (wo ist eigentlich keine Ahnung geblieben? ich hoffe, ich habe ihn nicht verscheucht...). Tut mir Leid, dass ich jetzt nicht auf jeden Punkt einzeln eingehen konnte, aber ich hab noch was vor ;)

Cmdr. Tomalak

Bynaus hat am 01.12.2007 17:32:27 geschrieben...

Ja, und? Wissenschaft und Technik sind die Grundlage der modernen Welt, die sich von der "nicht-modernen" vorwiegend durch Technik, naturwissenschaftliche Erkenntnis und universelle Menschenrechte auszeichnet. Die Religionen haben dazu nichts konstruktives beigetragen, eher im Gegenteil...

Dr. Feelgood hat am 01.12.2007 16:25:06 geschrieben...

ZITAT:
"Wissenschaft und Technik ist die Grundlage unserer modernen Welt. Wissenschaftliches, kritisches Denken sollte so früh wie möglich geübt werden: Die Schöpfungslehre hat da höchstens als abschreckendes Beispiel Platz."

Bynaus hat am 30.11.2007 19:54:43 geschrieben...

Ich räume ein, dass ich, wie Cmdr. Tomalak in seinem ersten Beitrag geschrieben hat, mir ein bisschen den "Frust von der Seele" geschrieben habe - aber wie ich am Schluss schrieb, es gibt keinen Grund, warum man mit religiös motiviertem Unsinn weniger hart ins Gericht gehen dürfte als mit allem anderen Unsinn wie etwa den Holocaustleugnern.

Die Bibel impliziert sehr wohl, dass die Erde eine Scheibe ist, über der sich kuppelförmig das "Firmament" wölbt. So ist etwa von den "vier Ecken der Erde" die Rede, der Teufel steigt mit Jesus auf einen hohen Berg, von wo aus er ihm "alle Königreiche der Welt" zeigt - was natürlich auf einer Kugel nicht möglich ist, etc. Deshalb schrieb ich ja auch, "konsequent zu Ende gedacht" würde die Bibel aussagen, dass die Erde eine Scheibe sei.

Wo steht, dass "nur" Wissenschaft und Technik in Zukunft eine Rolle spielen sollten? Der sogenannt gesunde Menschenverstand, rationales Denken auch im Umgang mit den Mitmenschen ist genauso wichtig. Die Religionen haben sicherlich kein Monopol auf "Moral und Ethik": selbstverständlich gibt es auch eine nicht-religiöse, sprich "humanistische" Ethik.

Dr. Feelgood hat am 30.11.2007 18:30:38 geschrieben...

Der Artikel oben ist schon ein bisschen Abschätzig und tendenziös geschrieben.
In meiner Bibel( oder in den Bereichen, in die ich mich eingelesen habe) steht nichts über eine Flache Scheibe (befasst sich die Bibel eigentlich mit Kosmologie??)!
Auch finde ich es schade, dass der Autor NUR Wissenschaft und Technik als Basis für eine funktionierende, aufgeklärte Zivilisation nimmt. Am meisten "Technik" wird leider bekanntlich ja in die Vernichtung "anderer" (Krieg, Umweltzerstörung etc.) gesteckt und es gibt wahrscheinlich keinen "Wissenschaftszweig" der so viele Mittel erhält, wie die "Wehrtechnik" (habe in einer Rüstungsfirma gearbeitet, die die Prototypen der Stinger und Tomahawk mit entwickelt hat!). Unsere Zivile Technik ist ca. 10-20 Jahre zurückgeblieben gegenüber der Rüstung!
Was eine rein Wissenschafts-und Technikgeile Bevölkerung durch mangel an Ethik und Moral anrichten kann, wird tag täglich ersichtlich.
Es gibt einfach "Dinge", die sind (noch) nicht mess, sondern nur Fühlbar. Oder habt ihr schon mal die Liebe gemessen?

Falls jemand interesse an einer Hammer Doku über "Schamanismus" hat. Haltet euch an Clemens Kuby, Titel:
Unterwegs in die nächste Dimension. Geht der Sache neutral auf den Grund und zeigt keine "Zauberer", keinen hockus pokus und bezieht die Schulmedizin ein.

Gruss
Dr. Feelgood

Dr. Feelgood hat am 30.11.2007 15:19:03 geschrieben...

Ps. Mit selbstversuch meine ich das "Schwingunsverhalten" bei Bewegung und Atmung, nicht den anruf bei dignitas! ;-)


Dr. Feelgood hat am 30.11.2007 14:46:20 geschrieben...

Hallo zusammen

Wg. 21 Gramm:
Das Problem an diesem "Versuch" war und ist, dass er von einem Nazi-Arzt (Dr. Mengele) durchgeführt wurde, und der Probant nicht "zufällig" verstarb. Kann und wird heute kaum mehr überprüfbar sein (Ethik)!
Aber die Luft ist kein Gegenargument, da die Dichte (0,2041 kg/m3 bei 20 °C) zu gering ist. Bei einem geschätzten Lungenvolumen von 6 Litern (= 6dm3) beträgt die Masse demnach ungefähr1.2246 Gramm. Die Bewegung des Probanten ist kompensierbar (Schleppzeiger mit "Datenlogger"), da er sich nicht permanent bewegt und bei einer Bewegung die Waage in "Schwingung" versetzt wird. Da die Waage jedoch zurück in eine Stabile "Lage" möchte (Schwerkraft) müsste die Schwingung eigentlich kompensierbar sein.
Leider kann ich keinen Selbstversuch unternehmen, unsere Waage ist nur +-1 Gramm genau.

Wg. 113 Habe deshalb geschrieben, dass ich mir nicht mehr sicher bin, "Wie" er es gesagt hat. Dass es noch zig Elemente geben muss beweist die Physik ja schlüssig. Das problem ist halt die extrem kurze "Lebensphase" dieser künstlich erstellten Elemente.

Erstaunlich an den Erfahrungen der "Klinisch toten Rückkehrer" ist ja, dass die meisten, das selbe Erlebniss beschrieben. Sie sehen sich selber da liegen, ein heller Lichttunnel öffnet sich, sie sehen verstorbene Verwande und Freunde, die ihnen mitteilen, dass ihre Zeit noch nicht gekommen sei und dass sie zurück müssten (obwohl viel das nicht wollten! ). Die Beschreibungen sind immer die selben, egal aus welchem religiösen-, gesellschaftlichen- oder kulturellem Kreis die Menschen stammen.

Zur Prise:
Ob dies eine "ausserkörperliche" Erfahrung war, kann ich nicht ohne zweifel behaupten, dies wäre ziemlich unseriös. Meiner Meinung nach Ja! Möglich wäre natürlich auch, dass in diesem, sagen wir mal, Trance-Zustand eine "Türe" geöffnet wurde, und ich "Zugriff" auf das Verzeichnis dieser Personen erhielt... Schwierig bis unmöglich, so etwas zu beschreiben, da es "nicht greifbar" ist wie der Stuhl auf dem ich Sitze.
Das hat nichts mit Übermenschlichem, Mystik oder dergleichen zu tun. Ich denke, dass Potential ist in jedem Menschen vorhanden, um solche "Türen" zu öffnen, die meisten haben einfach den Schlüssel verlegt, und benötigen einen "Passpartout"! ;-)
Übersetzungen der ältesten Teile existieren (noch) nicht. Dieser Archäloge verschickt abzüge der Steintafeln, und hofft darauf, dass irgend jemand den Code Knackt. Werde die nächsten Tage meine Bücher durchforsten, dass ich "Quellenangaben" veröffentlichen kann.

Wg. Divusem Oberguru:

Guru = Sanskrit für Lehrer
Paratman = höchste selbst (wir christlich geprägten würden dies mit "Gott" übersetzen)

Ich versuche mein "Gottesbild" einigermassen Logisch zu erläutern (ultrakurzfassung!!!).

-Wir sind alles Individuelle Personen, also kann Gott keine Energieform sein, da diese unpersönlich ist

-Alles Materielle hat einen Anfang und ein Ende, also muss "Gott" ewig (ein unvorstellbares Wort) sein, denn wenn Gott einen Anfang hätte, wäre er ja nicht Gott, sondern wäre selbst "geschöpft" worden.
-Dieser "Gott" hat sämtliche Eigenschaften und Fähigkeiten (und noch wesentlich mehr), die auch wir Menschen haben, einfach in Perfekter "Form". Wenn dies nicht so wäre, wäre er ja nicht "Gott"! Z.B. Wenn "Gott" eine Energie wäre, wir aber Personen sind, hätten wir eine Fähigkeit, die "Gott" nicht hat, ergo wären wir "Päpstlicher als der Papst selbst"!
-"Gott" steht über den Regeln des Systems, das er kreiert hat. Ähnlich wie die Entwickler von Computerspielen, unterliegt "Er" nicht den Regeln des Spieles, da er ja sonst, ihr anht es sicher, nicht "Gott" wäre! :-)
-Jetz stellt sich natürlich die Frage, weshalb "Gott" dies alles geschöpft hat, weshalb die Erde (genauer die Menschheit!) so Brutal und ungerecht ist, und nach einer kurzen Lebensspanne voller " Schmerz" (wartet, bis wir alt sind!) das Licht ausgeht und alles vorbei und somit Sinn-los ist.(wofür braucht "Er" Materie...)?
Jetzt wird sehr Philosophisch! :-)
- "Gott" ist unendlich, da er aber eine Person ist (die höchste), kann auch er alleine nicht "glücklich" sein. Da er aber "Gott" ist, hat er andere Möglichkeiten als wir, also erweitert er sich z.B.. Schön, jetz ist er nicht mehr "alleine", doch alle seine Erweiterungen sind keine Personen, sondern er selbst. Da keiner gerne selbstgespräche bis in alle Ewigkeiten führt, bringt das also nicht wirklich was. :-)
- Nun kommt der "Freie Wille", die Persönlichkeit und noch vieles mehr in dieses Spiel...
- Also, hat er neue Wesen erschaffen. Es sind immer noch "Kopien", jedoch hat er diese mit einer eigenen Persönlichkeit und mit einem freien Willen ausgestatten. Nun macht das Disskutieren schon wesentlich mehr Spass. Diese Wesen leben bei "Ihm" im "Paradies" (grins, muss bei diesem Wort selbst schmunzeln!). Ich meine nicht ein Paradies im "Christlichen Sinne" man könnte auch "Ort" sagen.
-Der Austausch funktionierte rege, doch irgendwann waren es diese "Freigeister" leid, ständig mit "Ihm" im Austausch zu stehen und waren der Meinung, dass sie Gottgleich seien! Da "Gott" seine "Kinder" Liebte, gab er Ihnen die Möglichkeit, selbst "Gott" zu spielen. Jedoch nicht in seinem "Ort" (Paradies :-) ). Also schöpfte er kurz eine "andere" Welt (die Materielle). In dieser Welt ist es nun jedem möglich, Gott zu spielen, was auch rege genutzt wird. Da nun jeder meint, "Ich bin Chef!" wächst natürlich das Ego, und die Bereitschaft zum Austausch mit "Gott" sinkt rapide ab. Nun könnte "Er" uns natürlich "zwingen", "Ihm" zu huldigen. Falls er dies täte, hätte er sich das ganze ersparen können. "ER" hätte nur ein paar Sklaven ohne eigene Persönlichkeit züchten müssen, und alle wären nach seiner Pfeife getanzt. Analog zu all den Ja-sagern und arschkriechern in unserer Welt. Doch Disskussionen mit ja sagern sind langweilig, weil der "Chef" ja immer recht hat! :-)
Also liess er uns freie Bahn, wir alle müssen einfach die Konsequenzen unserer Handlungen tragen, Als Individuen und als "Globale Masse" (Karma)
Jeder kann Gott Spielen!!!!
Natürlich weiss "Er", dass wenn wir uns genug ausgetobt haben (Nach den Flegeljahren) und uns langsam fragen, was dass alles eigentlich soll, dass wir uns auf die Suche machen...
Dies machen sich natürlich seeeeeeeeeeeeeeeeeeehr viele Demagogen zu nutzen!
Das austoben ist wichtig und somit auch richtig, da wir ( wie Bynaus richtig erkannt hat) nur durch "selbstverwirklichung" im hier lernen können. Geld und Besitz kann niemand nach dem Ableben mitnehmen, Wissen und Verwirklichung schon!
Irgendwann erkennt man, dass dieses ganze System unbefriedigend ist. Es gibt immer jemanden der intelligenter, hübscher, reicher, omnipotenter, etc. ist. also macht man sich auf die Suche und wird früher oder später wieder in Austausch treten (dafür braucht es keine Religion, keinen "Tempel" etc. nur der "reine Gedanke zählt". (siehe Thomas evangelium, von der Kirche als "Häresie" (Falschlehre, Satanismus etc.) abgetan!)

Durch die reichahligen Erfahrungen weiss nun jedes "Wesen": Es kann nur einen geben !:-) (nein, nicht Christopher Lambert!) ;-)
Und man "akzeptiert" seine "Position" und kann somit aus der Materiellen Welt (Kennzeichen der Mat. Welt: ALTER (Zeit), KRANKHEIT und TOD!) aussteigen.
So, das war jetzt die uuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuultrakurzfassung nur mit einem "zweikreissystem".

So, freue mich auf das nächste interessante Wortgefecht! :-)

Ps. Ich möchte die Wissenschaft nicht "beleidigen" oder als falschen Weg darstellen. Auch sie hat die Daseinsberechtigung. Was ich jedoch extrem schade finde ist, dass der Mensch, anstatt Gemeinsamkeiten immer die Differenzen, und somit den Konflikt sucht. Beide, die "Religion" und die Wissenschaft täten meiner Meinung nachgut daran, wenn sich 1. gegenseitig respektiern und 2. miteinander die "Wahrheit" suchen würden, anstatt sinn-los energie in die "niedermachung des Feindes" investieren! Es gibt bereiche, die sind Wissenschaftlich schwierig zu erfassen (je kleiner die Teilchen, desto Grösser die Maschinen)sind, doch zum Teil in alten Epen (Eben Veden, Gilgamesh etc) gut erklärt werden (vom Prinzip her), ohne, dass eine "Wertung" in "richtig oder falsch" erfolgt.

Werde auch hierzu versuchen, einige gute "Quellennachweise" zu besorgen.

Liebe Grüsse
Dr. Feelgood


Cmdr. Tomalak hat am 30.11.2007 13:00:39 geschrieben...

Hallo allerseits,

Soooo, dann räumen wir hier mal mit ein wenig Halbwissen auf:
- Die 21g-Waage ist ein Mythos. Es reicht, wenn dem Sterbenden ein wenig Luft aus der Lunge entweicht und man hat seine Gewichtsdifferenz. Abgesehen davon sind 21g ein so kleiner Teil des Gesamtgewichtes, dass die Messungenauigkeit dabei weit über diesen Wert hinaus geht, vor allem wenn sich der entsprechende auch noch bewegt (da reichen Atemzüge schon aus)! Bei JEDER Präzisionswaage! Abgesehen davon wird die Seele ja ganz bewusst als transzendent und ungreifbar beschrieben, jeder religiöse Schwätzer würde sich ins eigene Bein schießen, wenn er etwas physikalisch Beschreibbares als Beweis für die aus Prinzip doch recht unphysikalische Seele hinstellt.

- Diese Geschichte mit den 113 ist absoluter Unsinn. Ich habe zwar (noch) nicht studiert, aber ich bin gerade was Teilchenphysik angeht für einen Laien doch deutlich überdurchschnittlich versiert. Wenn ein Universum kollabiert und ein neuer Urknall stattfindet, sind aus dem Voruniversum keine Teilchen mehr vorhanden, weil die alle zu einem Einheitsbrei in der Raumsingularität verschmelzen (dabei verlieren sie jede Information, die sie tragen und af jeden Fall die räumliche Anordnung, die ein chemisches Element ja erst ausmacht!) und erst nach dem "neuen" Urknall neu entstehen oder anordnen. ALso selbst wenn bei jeder Reinkarnation ein neues Element entstehen WÜRDE, würde dieses es nicht in die nächste Reinkarnation schaffen. Außerdem gibt es ja, wie Bynaus gesagt hat, beliebig hochwertige Elemente, sie sind nur extrem instabil. Wer auch immer das so erzählt hat (wenn er es so erzählt hat) hatte keine Ahnung, was er redet.

So, und jetzt trete ich MEIN Halbwissen ein wenig breit =)

Wenn einem vom schnellen Aufstehen schwarz vor Augen wird, hat man nichts anderes als einen Tunnelblick - und wenn das Herz aufhört zu schlagen, kann ich mir gut vorstellen, dass der Blutdruck stark abfällt ;) Der Tunnelblick kommt also bei niedrigem Blutdruck, das Licht kommt (vllt?) von Absturz-Prozessen im Gehirn (man verzeihe mir den Vergleich mit Computern). Was in so einem sterbenden Hirn alles passiert, kann ich schlecht abschätzen, aber das ist alles gut denkbar.

Aber bis nicht bewiesen ist, dass zB auch außerkörperliche Erfahrungen KEINE Halluzinationen darstellen und Wissenschaftler nach eingehender Analyse keinen Rat mehr wissen, solange gelten solche Erfahrungen nicht als Beweis für Übernatürliches.

Deine Erfahrung mit der gewissen Prise (schäm dich übrigens ;) ) ist recht interessant. An dieser Stelle möchte ich auch mal anmerken, dass ich nicht leugnen will, dass es solch spirituell anmutende Erfahrungen wie mentale Energieübertragung und Erfahrungen wie du sie beschreibst gibt. Ich behaupte nur, dass das nicht unbedingt etwas Übernatürliches darstellen muss, nur weil man noch keine Ahnung hat, was es ist. Es ist nämlich ein echtes Manko des Menschen, alles was er nicht versteht auf irgendwelche Mystizismen abzuschieben. Ich möchte nur an australische Ureinwohner erinnern, die einen gesamten Flugplatz aus Stroh gebaut haben, weil die Weißen Einwanderer ein paar Km weiter einen echten stehen hatten und die Ureinwohner dachten, damit kämen diese götterhaften Vögel auch mal zu ihnen. Nur ein Beispiel. Eines von vielen.

Jetzt würde mich aber schon interessieren, was in diesem geheimnisvollen Schriften genau drin steht ;) mit der Aussicht auf präzise Texte hast du mir echt den Mund wässrig gemacht (denn präzise Texte lassen sich auch sehr präzise widerlegen xD). Und dass das Christentum nur Dreck am Stecken hat und in Wrklichkeit nichts als gut getarnte Lebensverachtung ist, ist mir bekannt...

Mit deinem Glauben an einen diffusen Oberguru (~Gott) schwimmst du scheinbar in einem Mainstream mit, ich hab das Gefühl, dass das mittlerweile sehr modern ist. Und sehr praktisch, weil man diesen Glauben nicht widerlegen kann, einfach weil er keine großen Aussagen trifft.
Als löblich empfinde ich, dass du das größte Klischee dieser Bewegung aber nicht zu vertreten scheinst: die Abgrenzung von Glaube und Logik. Die meisten meiner Diskussionspartner (ausgerechnet meine Eltern auch...) versuchen gar nicht erst, die Logik auf das Gottesprinzip anzuwenden sondern ziehen künstlich eine Grenze: dafür ist die Wissenschaft zuständig, und an den Rest muss man einfach glauben. So etwas ist widerlich und zeugt v.a. auch davon, wie schnell Menschen die Logik in den Wind schießen und die naive Mystik bevorzugen, wenn sie der Logik nicht mehr folgen können. So was bringt mich persönlich echt in Rage.

Grüßle

Cmdr. Tomalak

Dr. Feelgoogd hat am 29.11.2007 14:43:40 geschrieben...

Ups, vorhin namen vergessen.

Apropo Licht, von oben sehen und so...
Wenn euch dieses Thema interessiert, empfehle ich den "bardo tödol" (Tibetanisches Totenbuch) genauer die interpretation von C.G. Young, Timothy Leary (ich weiss, der Drogenpapst...) und einem dritten, dessen Name mir jedesmal empfällt. Dieses Buch ist eigentlich für die Lebenden, aber für die Tibeter ( Buddhismus) ist der Unterschied nur die Wandlung zwischen Sein (NIRVANA) und Bewusstsein.
Habe das eine oder andere "Ritual einmal durchgeführt (eben mit dieser vorhin genannter Prise :-) )
und muss sagen: "uiuiuiuiuiuiuiuiuiuiui...
Hatte (wie beschrieben), eine ausserkörperliche Erfahrung in Echtzeit. Ich hielt mich (ohne meinen Physischenkörper) im Zimmer meines Bruders auf, der mit seinen Freunden über Frauen (er war da gerade 16) diskutierte. Habe Ihn am nächsten Tag gefragt, ob sie über das und das geredet haben (bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich geglaubt, einfach einen LSD-Traum (Trip) gehabt zu haben). Er war extrem erstaunt, dass ich dies wusste, da ich ja nicht zuhause, sondern bei einem bekannten (ca. 10km weg) war.
Bis zu diesem Erlebnis, konnte ich eigentlich mit Begriffen wie "Spirituellem (Feinstofflicher körper) Körper, Geist und Seele wenig anfangen. Habe dann beschlossen, auf solche Selbstversuche zu verzichten und mich mehr mit dem Studium diverser Schriften zu beschäftigen. Die unten genannten Summerischen texte sind mir bekannt, gibt leider nur wenige Übersetztungen (der älteste Teil ist codiert und bis dato (meines wissens) nicht entschlüsselt (simon singh-->geheime Botschaften) ), und denen aus dem 20. und 21. Jahrhundert traue ich nicht! Leider wurden die Originale beim Einmarsch der Amis im Irak aus den Museen geklaut (die Trümmer, die man vorfand stellten sich als sehr gute Fälschungen heraus) , und es gibt nur noch Fotographien davon.
Darin wird die ganze schöpfungsgeschichte (Bibel war und ist eine dilletantische, verwässerte, radikal gekürzte Abschrift) hübsch erklärt. Muss mal Zuhause schauen, ob ich die Adresse des Deutschen Archeologen finde, der die Fotographien (Abzug) verschickt, da er sie unbedingt entschlüsseln will! Apropo Bibel:
Organisiert euch eine "heutige Bibel" und eine möglichst alte Bibel und lest die Geschichte von Jakob und Isaak. Das sind zwei völlig unterschiedliche Geschichtenn aus dem selben Buch!!! Die heutige Bibel taugt höchstens als Untersetzer, Brennmaterial oder Klopapier, da nur Sinn-loser nonsens drinnsteht, und ganze Dialoge (für den Leichtgläubig -Manipulierbaren Christen des 21. Jahrhunderts) abgeändert und ins gegenteil verdreht werden...
Mao hatte recht, als er sagte: "Religion ist Gift!" Es ist ein Gift, dass als Legitimation für Mord, vertreibung, Folter, Unterdrückung und Bereicherung benutzt wird! Der heilige(?!?!) Franz von Asissi war der Ansicht, dass Frauen, Tiere und Juden keine Seele besitzen, und deshalb auch keine Erlösung erfahren können. Deshalb kommen sie sowieso in die Hölle, ergo kann man sie unterdrücken missbrauchen und ermorden, ohne dass dem guten (Blutrünstigen Christen) eine Strafe Gottes Droht!!!
Ich Glaube an die "höchste Persönlichkeit Gottes" aber an keine Religion!!!

Danke für das Gute Diskussionsklima und hoffentlich bis bald!

Dr. Feelgood

Unbekannter Gast hat am 29.11.2007 14:05:52 geschrieben...

An CMDR. TOMALAK

Hm, normalerweise wird einen bei zu schnellem aufstehen durch absacken des Blutdruckes schwarz vor den Augen, weiss aber nicht, ob das "Gegenteil" (Licht) durch einen, sagen wir mal" auf Sauerstoffmangel Basierenden Nervenimpuls möglich ist. Aber von oben auf Dich runtersehen kann man durch diesen Effekt eher nicht, ausser vileicht mit ner prise LSD ;-
Ein Deutscher Arzt hat mal einen sterbenden auf ne Hochpräzisionswaage gelegt, und festgestellt, dass der Körper zum Zeitpunkt (oder kurz danach) 21gr. Gewicht verloren hat. Also muss etwas entwichen sein. Da alle "Darvinisten" die ich kenne, die Existenz der Seele verneinen, bin ich der Meinung, dass sie falsch liegen. Das heisst nicht, dass ich der Meinung bin, dass ich als einziger die Wahrheit (was das auch immer bedeutet) und somit den Sinn des Lebens kenne. Es ist meine Meinung basierend auf meiner Logik und Lebenserfahrung. Es ist gut möglich, dass ich unrecht habe, aber solange mir keine "bessere" Erklärung zugespielt wird, finde ich mein Weltbild stimmig. Das bedeutet aber, dass wenn z.B. Tomalak mich mit seiner Argumentation überzeugen würde, ich dies 1. zugeben und 2. mein Weltbild revidieren muss. So erhlich muss man sein, da man sonst genauso ein verbohrter rechthaberischer dogmatiker ist. Ich bin sehr Weltoffen, da mein privates Umfeld aus einer Mischung strenger Christen, moslems Hindus (keine Religion, sondern eine ansammlung verschiedenster Philosophien), Atheisten, Wissenschaftsgläubigen und ungläubigen (die finden einfach alles lächerlich :-) ) besteht.
Ich muss mich auch entschuldigen, wenn sich jemand persönlich angegriffen fühlt, da ich dank dieser Mischung gelernt habe hart aber fair zu diskutieren.
Auch müssen wir alle zugeben, dass keiner von uns vollkommenes Wissen hat, da nichts vollkommen ist und wir nur einen kleinen Einblick in den "kosmos" erhalten.

Ps. wg. 4. Nee, sitzte in der Schweiz, war aber eine anspielung aus den George Clooney film mit dem Titel "Good night and good Luck". Da gings ja um einen kritischen Fernsehreporter zur zeit des kalten krieges...

Wg. den 113 Implosionen oder Supernovas.
Ein Physiklehrer der Kantonsschule Heerbrugg (später mein direkter Vorgesetzter) hat mir vor ca. 12 Jahren mal erklärt (oder ich "Glaube" :-), dass er dies so erklärt hat), dass bei jeder implosion des universums ein neues Element entstanden sei. Das universum sei eine beständige abfolge von explosion (Raum dehnt sich aus, auch heute noch) und implosion sei. Apropo Universum und Physik. Eigentlich müsse das ganze "Ding" auseinander fallen anhand der extremen Zentrifugalkraft (und durch das relativ ungüstige Raum / Masse verhältnis) und die kleinere Zentripetalkraft. Bin aber wie die meisten in diesem Forum wahrscheinlich kein Dr. Prof. der Physik, von dem her dürfte das meiste geschriebene hier drinn "Wissen aus zweiter Hand" sein.

Gruss
Dr. Feelgood

Cmdr. Tomalak hat am 29.11.2007 13:13:30 geschrieben...

Nachtrag zu Dr. Feelgood (offensichtlich hab ich wieder viel zu lang an meiner Antwort gefeilt^^): ja, erzählen kann man viel, wenn der Tag lang ist. Und ich hab auch schon mit Leuten geredet, die klinisch tot waren und das einzige, was die mir erzählen konnten war das Licht am Ende der Röhre und ein sagenhafter Ausblick auf ihren eigenen Körper, der gerade schlaff an irgendwelchen Schläuchen hängt. Also nichts, was in irgendeiner Form interessant wäre. Das Licht am Ende des Tunnels sehe ich auch, wenn ich zu schnell aufstehe und mein Kreislauf mal wieder spinnt, bei einem Sterbenden dürften sich da ganz ähnliche Vorgänge abspielen. Und wenn man weiß, dass man auf dem OP-Tisch liegt, ist eine entsprechende Halluzination nicht weit.

Was diese Rükführungen angeht, habe ich mich leider noch nie mit beschäftigt und muss mich daher raushalten.

Cmdr. Tomalak hat am 29.11.2007 13:07:30 geschrieben...

Ich bin überrascht, wie sachlich diese Diskussion doch auf einmal abläuft und muss mich daher bei Keine Ahnung entschuldigen. Ich hab dich wohl falsch eingeschätzt.

Zum anderen bin ich sehr überrascht, dass du die angebrachten Theorien nicht von von Däniken hast (schreibt man das so? xD), sie haben nämlich auf 100m Entfernung danach gerochen. Da sie vom Wesen doch sehr ähnlich sind, dürften Gegendarstellungen zu von Däniken allerdings auch auf die anderen Autoren zutreffen ;)

Du hast absolut Recht, kein Mensch hat mehr die Zeit (und nimmt sie sich auch nicht), sich detailliert mit etwas außerberuflichem zu befassen und sobald es zu einer Diskussion wie dieser kommt, steht der Großteil (mich z.T. eingeschlossen) nur mit Halbwissen da. Gerade zum Thema Klimaerwärmung gibt es einiges, was mich sehr interessiert, zB ob die Pole wirklich schneller abschmelzen als je in der Geschichte zuvor und ob die momentanen Temperaturveränderungen ähnlich schonmal unabhängig vom Menschen vorgekommen sind usw. leider nehme aber auch ich mir nicht die Zeit, mich darüber zu informieren.

Dass die Wissenschaft instrumentalisiert wird ist nichts Neues, und ich finde es selbst ekelerregend. Dein Vergleich mit dem Brutverhalten des Rotkehlchens erinnert mich stark an eine RTL-Doku, die ich ebenfalls vor langer Zeit verfolgt habe ;) Meines Erachtens sehr gelungen, doch sie ist zusammen mit der anschließenden, vor Belanglosigkeit triefenden "Expertendiskussion" leider vollkommen untergegangen. Serien wie Co2ntra mit ihrer widerlichen Omnipräsenz füttern den Durchschnittszuschauer förmlich mit der Meinung, die er zu haben hat. Pfui!

Was den Urknall und Gott angeht, nur so viel: als man die Erde nicht vom Weltraum aus sehen konnte, wurde sie als eine Scheibe postuliert, weil es für die Menschen damals das naheliegendste zu sein schien und es zufällig in einem alten Buch so oder so ähnlich drin stand. Jetzt können wir unser Universum nicht von "außen" betrachten (metaphorisch gemeint, ich weiß dass das Schwachsinn ist) und damit meine ich auch zeitlich gesehen, und da fällt dem gläubigen Menschen natürlich nichts Besseres ein, als wieder dieses alte Buch zu Rate zu ziehen und die Schöpfungslehre eben ein wenig (stark) neu zu interpretieren. Die Grenze der wissenschaftlichen Wahrnehmung schiebt sich immer weiter, und der gläubige Mensch setzt seinen Gott immer kurz dahinter an, um zu demonstrieren, dass die Wissenschaft eben doch nicht perfekt ist und deswegen MUSS es diesen Gott geben. Was mich daran ärgert ist dieses kindische Sandkasten-Verhalten à la "bähh, deine Methode hat dich noch nicht zum Ziel geführt deswegen hab ich Recht!" ... Nein, hast du nicht. Und immer zweimal mehr wie du.

Ich würde sagen, lernen wir doch ein wenig aus der Geschichte und maßen uns nicht jett schon Schlussfolgerungen über Dinge an, die wir einfach noch nicht wissen, sondern seien wir gespannt, was die Wissenschaft in den nächsten Jahrzehnten hervor bringt, die nächsten Jahrhunderte werden wir (wahrscheinlich?) wohl nicht mehr miterleben. Leider. Aber ich bin mir sicher, dass es noch viele Dinge zu entdecken gibt, um unser sehr bruchstückhaftes physikalisches Weltbild zu vervollständigen. Ich behaupte nicht, dass man mit der Physik alles entdecken wird, nur, dass sie im Prinzip und in ihrer Arbeitsweise die einzige Methode ist, mit der man es überhaupt erst versuchen sollte.

Was deinen Konverter angeht: rein zum Verständnis, du sagst selber, es ist kein Perpetuum Mobile? Naja, "ihr" habt das Teil doch geplant und konstruiert, da solltet ihr doch wissen, auf welcher Grundlage ihr das entworfen habt. Wenn die ausreichend dokumentiert ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass irgendein Patentamtler das ablehnt, ... obwohl ja bekannt ist, dass der einzige Gescheite unter ihnen vor etwa 102 Jahren die Branche gewechselt hat ;)
Ich wünsche dir auf jeden Fall von Herzen, dass sich deine Erfindung bezahlt macht, wer weiß, vielleicht hast du ja etwas entdeckt, mit dem wir in Zukunft saubere Energie erzeugen können? Ich bin mir in meiner kindlichen Naivität sicher, dass sich früher oder später (hoffentlich früher) das Patentamt besänftigen und irgendein Investor finden lassen sollte. Jetzt verstehe ich aber auch, warum du so sauer auf die konventionelle Schulphysik bist.

Darüber hinaus habe ich mich mit den genannten Persönlihkeiten nie wirklich beschäftigt, allein die Forschungen von Tesla sind mit entfernt ein Begriff. Aber mit Maschinen, die auf unerklärliche Weise funktionieren, triffst du genau die Gretchenfrage bei der Angelegenheit: ist das Prinzip per se mystisch und unerklärbar oder ist die Erklärung nur noch nicht gefunden? Dass es noch viele Dinge gibt, die in die zweite Kategorie fallen, ist bekannt. Wer allerdings ersteres behauptet, den erkläre ich frei weg für verrückt oder schlimmeres. Einfach weil man der Physik nicht einmal die Chance lassen will, das Prinzip zu finden, sondern stattdessen seiner Affinität zur Mystik frönt, die dem menschlichen Wesen nun mal anhaftet. Natürlich hast du absolut Recht, wenn du da eine Verbindung zur Inquisition aufbaust, allerdings beschreibst du damit die Leute, die die Physik missbrauchen. Wir sind aber die Guten ;) (ich weiß, das sagen die Bösen auch immer^^)

"Es scheint so, als wärst du nicht auf den Kopf gefallen! ;-)"
Ausgezeichnete Menschenkenntnis ;)

Kommen wir zur Schöpfungsgeschichte, die sich ja verdammt hartnäckig hält und seit Neuestem auch mit Außerirdischen vermischt... prinzipiell ist so gut wie alles möglich, was solche Verschwörungstheoretiker produzieren, aus diesem Grunde bin ich (oder war ich lange Zeit) für jede Theorie offen. Als ich dann irgendwann im Letzten Jahr im genannten SciFi-Forum auf jemanden gestoßen bin, der in dieser Szene stark etabliert war (für die, die ihn kennen: ich meine Spacejay), hatte ich in Kürzester Zeit den Hals voll von dem Unsinn, der dort verzapft wird. Die Theorien gehen nämlich in der Regel nicht über einen Grundgedanken mit endlosen Ausführungen über eine Weltverschwörung hinaus, die alle zu erwartenden Indizien für die Richtigkeit der Theorie verschleiern. Abgesehen davon wird gefaked und poliert, dass selbst einem Kanalarbeiter dabei schlecht wird. Aus diesem Grund bin ich in der Regel eher abgeneigt, wenn mir irgendeiner schon wieder mit diesen UFOs kommt, die den Evolutionssprung oder was weiß ich was ausgelöst haben sollen. Prinzipiell natürlich möglich, aber bevor es keine handfesten Beweise dafür gibt, glaube ich denen grundsätzlich nix.

@Dr. Feelgood: also was diese 113 universalen Inkarnationen angeht sitzt du echt einem gewaltigen Irrtum auf, sowas ist nämlich sehr unsinnig. Die Elemente sind samt und sonders Kombinationen aus den Teilchen, die beim Urknall entstanden sind und größtenteils halt erst später zusammen gesetzt wurden.

Was die Evolution angeht: es entstehen durch Mutation doch laufend neue Arten, und man kann BEOBACHTEN, wie sich unter einer Anzahl neuer und alter Arten diejenigen durchsetzen, die besser an ihren Lebensraum angepasst sind. Das lässt sich, wie du andeutungsweise ja auch zugibst, nicht leugnen ;) Dogmen sind mir bei der Angelegenheit noch keine untergekommen, aber wer weiß, vielleicht bin ich ja auch nur nicht weit genug rumgekommen. Und Kreationisten bedienen sich samt und sonders irgendwelcher Pseudo-Argumente, die ad absurdum geführt, total verdreht und dafür hübsch angemalt werden. Wer in dieser Ecke steht, steht dort meistens zurecht. Es sind eher die Kreationisten, die versuchen, vernünftig argumentierende Wissenschaftler in irgendwelche Klischee-behafteten Ecken zu stellen. MIR ist noch kein schlüssiger Gegenbeweis der Evolutionstheorie untergekommen, sonst wäre ich jetzt auch dagegen.

Wenn du das Christentum nicht magst, bist du mit mir in bester Gesellschaft. Ich habe BTW heute meine Mitgliedschaft in diesem seltsamen Verein gekündigt (wer bissige Ironie findet, darf sie gerne behalten ; und bin deswegen zur Feier des Tages ganz in schwarz auf der Arbeit erschienen =)

Was du mit alten und präzisen sumerischen Texten meinst, solltest du schon auch erzählen, sonst haben wir keinerlei Grundlage für den Versuch einer Widerlegung ;)

Zum Abschluss noch das:
1. Hast ja Recht
2. schließe ich mich Bynaus an, wenn man ablebt erfährt man noch nicht einmal, ob man Recht hatte oder nicht.
3. ich maße mir die Behauptung an, dass ich die Elemente "Sache" und den Gegner fachmännisch nieder zu machen gekonnt verbinde. Das hat mir bisher viele nervige Diskussionen mit Idioten, die sich um Grunde eh nicht dafür interessieren, erspart ;) Keine Ahnung (hast du eig noch nen anderen Namen?) hat es erst gemeint und ist deswegen bei der Stange geblieben. Finde ich gut.
4. Gute Nacht um dreiviertel 10 morgens?? Hockst du in Amerika oder hast du nur durchgemacht?


Ich wünsche allen Beteiligten einen angenehmen (Arbeits)Tag, sogar dem unbekannten Gast ;)

Tomalak

Unbekannter Gast hat am 29.11.2007 12:00:11 geschrieben...

Hallo Bynaus

Danke für die Antwort.
ICh kenne den Unterschied zw. Supernova (Resultat neutronenstern oder Schwarzes Loch) und dem Urknall.

Tja, Es gab und Gibt Wissenschaftlich durchgeführte Rückführungen, bei denen die Probanten sehr detaillierte Aussagen über Regionen vor Zig hundert Jahren machen konnten, die Anschliessend dann durch Historiker bestätigt werden konnten.
Falls Du mal die Möglichkeit hast, mit einem Menschen zu sprechen, der klinisch tot war, nutzte sie, denn die meisten berichten ganz spezielle Dinge.
Ps. Wenn Gott einen Ursprung hätte, Währe er logischerweise Nicht Gott!!!
Gott hat weder Anfang noch Ende, im Gegensatz zu aller Materie!

En Gueta

Dr. Feelgood

Bynaus hat am 29.11.2007 10:31:07 geschrieben...

@Dr. Feelgood. So lange nicht jedes einzelne Tier, das je gelebt hat, versteinert wurde, bis heute erhalten bleibt und gefunden wird, wird es immer "missing links" geben. Die bis heute erhaltenen Fossilien stellen nur einen winzigen Bruchteil aller Arten und Individuen dar, die je gelebt haben! Die Chance, dass man drei Fossilien findet, die in direkter Abstammung zueinander stehen (womit man einen "missing link" zwischen dem ersten und dritten Fossil hätte), ist rein statistisch gesehen sehr klein.

Einen "Gott" an den Anfang des Universums zu setzen erklärt überhaupt nichts: woher kommt dann dieser Gott? Und wer jetzt zur Antwort, "es gab ihn schon immer" ansetzt: inwiefern ist diese Antwort denn objektiv betrachtet tatsächlich plausibler oder wahrer als "es gab vor dem Urknall keine Zeit"?

Was du mit "113 Implosionen des Universums oder Super Novas" meinst, ist mir schleierhaft. Du meinst, weil 113 Elemente bekannt sind? Da muss ich dich darüber aufklären, dass in einer Supernova (die nichts mit einer Implosion des Universums zu tun hat, sondern einfach einen sterbenden Stern beschreibt) alle Elemente schwerer als Wasserstoff entstehen, bis hinauf zu Elementen mit Ordnungszahlen (400, 500, ...), die so instabil sind, dass sie praktisch instantan wieder verschwinden.

Evolution ist tatsächlich fortlaufend, bloss spielt sich die Artbildung in Zeiträumen ab, die grösser sind als der menschliche Zeithorizont.

Es gibt keine "Evolutionsdogmen" - was wäre denn so eines? Dass die Entwicklung stattgefunden hat, ist unumstritten. Über die genauen Mechanismen diskutiert man bis heute, frei und offen, ohne dass deswegen jemand als Kreationist bezeichnet würde.

Und zum Schluss noch dies: bei unserem Ableben werden wir nach aller Wahrscheinlichkeit gar nichts erfahren, weil wir einfach in den Zustand der Nichtexistenz hinüberdämmern werden. Genausowenig, wie sich jemand an die Zeit vor seiner Geburt erinnert, wird man in der Zeit nach dem Tod irgend etwas "erfahren". Die Zeit zu leben, Wissen zu vermehren und zu erfahren ist - JETZT. :)

Dr. Feelgood hat am 29.11.2007 09:46:21 geschrieben...

Was ist dann mit dem "missing link", der bis heute nicht gefunden wurde (eigentlich Logisch, sonst wäre der Name ja ziemlich irreführend)?
Und wenn es keine, sagen wir mal Allmacht gibt, wie ist dann alles entstanden?
Gem. meiner Physik Bildung ist es ja so, dass wenn es zwei diametrale Theorien gibt, die einfachere die schlüssigere darstellt. Das würde heissen, dass es einfacher und Logischer wäre, wenn nichts existiert, und somit auch nichts nicht existiert. Wieso ist alles entstanden. Klar, gem. Physik entstand nach dem ersten Urknall das Element Wasserstoff. Das würde dann jedoch bedeuten, dass es min. 113 Implosionen des Universums oder Super Novas gegeben haben muss, da erst somit neue Elemente entstehen konnten.
Weiter muss man sich fragen wie und woraus die Materie entstanden ist, weshalb sich "intelligentes" (d.h. geistiges) Leben entwickelt hat.
Auch kann die Evolution ja nicht auf einen einmaligen Prozess reduziert werden, sondern ist vortlaufend. Also müssten auch heute noch Affen von den Bäumen steigen (sofern sie nicht vorher durch den Menschen ausgerottet und die Bäume gefällt wurden), oder es müssten sich neue Lebensformen bilden.
Ich bin auch der Meinung, dass es absolut beschissen ist, dass nur gegen die christliche argumentiert wird. Es ist ein einfaches, eine Pseudoreligion wie diese mit guten Argumenten zu zerlegen. Schwieriger wäre es mit den Summerischen texten, da diese älter und präziser sind.

Es ist ganz klar, die "Evolution" als entwicklung ist existent (sie Mongolische Reitervölker bei denen sich gewisse Knochen durch das reiten ohne Sattel anders ausgebildet haben), jedoch kann die herkömmliche Evolutionstheorie keine endgültigen Antworten geben, sondern bedient sich wie das Christentum (oder besser Christendumm??)einfach an gewissen Dogmen. Falls einer den Mut und die Zeit aufbringen würde, diese zu wiederlegen stellt man in einfach in die Ecke der Kreationisten und schon ist seine Glaubwürdigkeit wiederlegt.

Zum Abschluss noch dies:
1. Ist es sehr Wissenschaftlich, Mario Bart zu zitieren und alle, die diesen Dogmen wiedersprechen als Dummschwätzer zu bezeichnen.
2. Werden wir alle die Antwort bei unserem Ableben erfahren
3. Sind die Zitate (Mario Bart) auf dem selben Niveau wie die Diskussionen in Teenychatrooms, das heisst es geht nicht um "die Sache", sondern um das niedermachen des Feindes und somit sein eigenes Selbstwertgefühl zu erhöhen.
4. Gute nacht und viel Glück

Dr. Feelgood

Unbekannter Gast hat am 28.11.2007 18:04:57 geschrieben...

Ps. auf der Erde gibt es keine "Tierische" Entwicklung über Jahrmilliarden... :-)



keine Ahnung hat am 28.11.2007 17:40:15 geschrieben...

Hallo Cmdr. Tomalak

Neeeeee, halte eigentlich nicht wirklich viel von "von Däniken". Ich lese lieber Bücher von Armin Risi, hatte aber in der Vergangenheit auch das Vergnügen, die Werke von Jan van Helsing zu studieren, was nicht bedeutet, dass seine Bücher meine Sicht der "Realität" wiedergeben. Ich wollte auch niemanden beleidigen, aber leider ist folgen in der heutigen, hektischen Welt einfacher, als sich kritisch mit solchen Dingen zu beschäftigen. Wer liest schon den ganzen IPC Bericht (habe mehr als zwei Wochen benötigt!) Leider nehmen sich die wenigsten Menschen die Zeit, sich wirklich mit einen Thema auseinander zu setzten, und oft hört man dann: "Dass stimmt, Herr Dr. Prof XY hat im Fernsehen gesagt, dass..."
Du hast recht, es ist reine (polpulistische) Politik. Das Problem ist meiner Meinung, dass sich viele Forscher instrumentalisieren lassen, um Mittel zu generieren. Wenn Du eine DR.-Arbeit über das Brutverhalten des Rotkelchen schreiben würdest, hättest Du wahrscheilich Mühe, "Investoren" zu finden. Wird der Titel aber abgeändert in: "Das Brutverhalten des Rotkelchen abhängig vom Klimawandel", dann ist das ganze viel einfacher. ;-)
Das Waldsterben oder die Angst vor der kommenden Eiszeit in den 70er/80er Jahren sind meiner Meinung nach gute Beispiele, wie sich "Wissenschaftler" (oder eher Demagogen?)instrumentieren liessen.
Mehr möchte ich dazu nicht sagen, da ich solche Themen lieber in einer direkten Diskussion bespreche. Ist auch interessanter.
Eines muss ich unbedingt klarstellen. Ich Glaube an "Gott", was die Evolutionstheorie meiner Meinung nacht nicht ausschliesst. Ich kenne auch einige Physiker, die auch der Meinung sind, dass es "Gott" geben muss, da der Urknall nicht wirklich schlüssig ist. Aus "nichts" kann bekanntlich ja nichts entstehen (Woher kommt die Materie, etc.).

Es spielt eigentlich auch keine Rolle, ob wir das Produkt eines Genexperiments einer Ausserirdischen Rasse sind, da der Ursprung ja "Gott" ist oder sein müsste. Auch ist es sehr problematisch, sich über ausserirdische Machenschaften zu unterhalten, da wir ja keine Ahnung über ihre "Fähigkeiten" haben. Bei mir wurden noch keine vorstellig! ;-)
Falls sie z.B. Zeitreisen durchführen könnten, dauerte die Entwicklung unserer Galaxie nach ihrem "Massstab" nur "Sekunden". D.h. sie werfen z.B. ein paar Pilzsporen auf die Erde, und lassen der "Evolution" ihren lauf, reisen 1000000 Jahre (erdenzeit ;-) ) später wieder an, und schauen, was sich so getan hat. Wenn das so abgelaufen ist, wäre der Affe natürlich die ideale Basis, um eine Sklavenrasse (Mensch) zu züchten. Hierzu empfehle ich das Studium des Gilgamesh epos.
Seeeeeehr interessant punkto "Garten edin"....

Zur heutigen (Schul-)Physik:
Hast Du dich schon mit Persönlichkeiten wie Bessler, Tesla, Schauberger und Grander auseinander gesetzt, von Ultima Thule und Vril gehört oder gelesen (sehr Schwammig, da vieeeeel Verschwörungsmüll)? Es gibt funktionierende "Maschinen", deren "Wirkprinzipien" mit der "normalen" (oder bekannten) Physik nicht erklärbar sind. Es gibt ja auch Autos, die mit "Wasser" als Treibstoff funktionieren.
"Wir" (ein paar freigeister) haben einen funktionierenden "Konverter" gebaut, der Energie produziert, die wir momentan auch Rückleiten (ins Verbundnetz), aber unser Patentantrag wurde bis jetzt immer mit der Begründung "Verstösst gegen die Physik" abgewiesen. Sie meinen, es sei ein Perpetum Mobile, was nicht zutrifft, da unser System mit einem "offenen Wirkkreis" läuft und "etwas" verbraucht. "Wir" haben weit über 15000SFR. investiert (Kosten für Prototyp ca. 1500.-, 5Kw AC Ausgansleistung), und doch sind wir mit der Patentierung keinen Schritt weitergekommen seit 1999!!!
Mehr kann ich noch nicht dazu schreiben, da wir weiterhin versuchen, diese Entdeckung zu schützen. Aber immerhin "verkaufen" wir momentan die Kwh für 0.83Fr. mit "Produktionskosten von ca. 0.01Fr. Von dem her, können "wir" nicht klagen und hoofen auf baldige Amortisation! :-)
Leider hat niemand (=Industrie oder besser "black nobility) Interesse daran, dass jedes Haus oder Fahrzeug "energieunabhängig" (und somit frei von Handelsgüter wie Öl, Kohle Strom und Uran) läuft, da in diesem falle ev. oder eher sehr wahrscheinlich die grössten Wirtschaftszweige (in der Schweiz kumuliert ~33Mrd. FR./Jahr!!!) zusammenbrechen würden, viele den sinn an einer 45 Stunden Woche nicht mehr sehen würden, und somit aus unserem System "Viele für wenige" aussteigen würden (Haus abbezahlt, Auto abbezahlt, "Freie Energie" vorhanden, Garten für Lebensmittel ebenso, genug Vermögen, um Vermögenssteuer zu bezahlen... ).

Wg. Inquisation: Sind wir nicht alle ein bisschen populistisch? ;-) Leider muss man in unserer Gesellschaft immer "extreme" Äusserungen von sich geben, damit eine Reaktion folgt.
Aber eine Gemeinsamkeit kann aus meiner Erfahrung nicht abgesprochen werden. Die Inquisation wurde zur Machterhaltung eingesetzt (Dumme Analphabethen sind einfach willigere und billigere Sklaven) und genauso wird heute die Physik dazu instrumentalisiert, um gewisse unliebsame Entdeckungen abzuschnüren, oder die Peronen dahinter in der Öffentlichkeit zu disskreditieren!

Ist ein schwieriges Thema....


Würde mich freuen, deine Meinung dazu zu lesen. Es scheint so, als wärst du nicht auf den Kopf gefallen! ;-)

Lieber Gruss
keine Ahnung

Cmdr. Tomalak hat am 22.11.2007 11:14:54 geschrieben...

Lieber keine Ahnung,

der Vergleich mit der Inquisition ist doch ziemlich an den Haaren herbei gezogen ;) ich bin auch extrem skeptisch, dass das bisschen CO2, das der Mensch bis dato in die Luft gepumpt hat, das Klima so durcheinander bringen kann. Aber weißt du überhaupt, wer sowas breit behauptet und publiziert und warum? Die ganze Geschichte ist reinste Politik! Der Staat hat einen Grund, eine unverschämte Ökosteuer zu erheben, und Wissenschaftler bekommen auf einmal wieder Gelder für ihre Forschung, weil sich die Öffentlichkeit eben für den beschworenen Klimawandel hochgradig interessiert. Wie du aber bestimmt mitbekommen hast, gibt es eine starke Bewegung, die das aufzuklären versucht, darunter über 70 Nobelpreisträger. Du schiebst diese Politisierung auf die Physik, weißt aber offensichtlich nicht, dass gerade die führenden Physiker versuchen, dem Einhalt zu gebieten und dabei nur an der Medienhoheit der Panikmacher scheitern. Soviel also dazu!

Und von wegen nachplappern: wir mögen Darwin nachplappern, du plapperst von Däniken nach ;) du solltest dir vielleicht echt mal ne Gegendarstellung dazu ansehen. Ich war auch mal Verfechter seiner Theorien, und bis heute gibt es rätselhafte und interessante Aspekte, die er in seinem Büchern beschreibt. Doch es ist nicht alles Gold was glänzt, und von Däniken poliert seine Geschichten auch gewaltig bzw. lässt dabei die interessanten Dinge, die nicht in sein Bild passen, ganz elegant außen vor.

Was Dänikens Theorien mit der Evolution zu tun haben soll, weißt du wahrscheinlich selber nicht, weil die eher von Außerirdischen auf der Erde sind. Diese mögen beim Menschen einen Entwicklungsschub bewirkt haben (mal rein hypothetisch: von mir aus!), die tierische Entwicklung in den Jahrmilliarden davor erklärt sich dadurch aber auch nicht. Also doch Evolution?

Und noch was, was du offenbar nicht bedacht hast, ist, dass diese Außerirdischen auch irgendwie entstanden sein müssen, und das ist nur durch einen evolutionären Prozess erklärbar. Oder war auf einmal hier die Hand Gottes im Spiel? ;)

Ach, und es heißt aus dem gleichen Grund Evolutionstheorie, aus dem auch die Quantentheorie so heißt (ich hoffe mal, dass du die nicht anzweifelst, sonst muss ich von vorne anfangen): weil es zwar "nur" eine Theorie ist, die aber verdammt gut untersucht ist und als sicher gilt. Wenn du das in Frage ziehst, steht es dir frei, die Forschungsergebnisse zu überprüfen, das ist der feine Unterschied zur Inquisition. Wenn du das machen willst, dann aber bitte nur, wenn du Ahnung davon hast. Dilettanten, die von Dingen reden, von denen sie nichts verstehen, gibt es genug.


Ich hoffe, dass das hier nicht wieder in sinnlose Diskussionen wie in scifi-forum.de ausartet. Falls du so etwas beabsichtigst, sieh dich einfach dort statt hier um, da gibts noch mehr Fundis unter denen du dich wahrscheinlich sehr wohl fühlen wirst.

Zum Abschluss möchte ich noch ganz gerne an die weisen Worte des deutschen Komikers Mario Bart erinnern: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!"

In diesem Sinne
Cmdr. Tomalak

keine ahnung hat am 21.11.2007 11:55:06 geschrieben...

hi
ich sage nur eins:
studiert die veden (NICHT nur die Gita!!!)
Dann werded ihr feststellen, dass in diesen schriften (die jeeeeenes älter sind als die paulus religion (christentum), über feuerwagen (narada muni reist damit durch das universum um die lehren zu verbreiten (GENAU so geschrieben!!!) )etc. berichtet wird. dann schaut eich mal "hindu-tempel" an, genauer die spitzte der türme. da sind dann so komische (kosmische?!) disskusse. wenn ihr dann noch einen inder fragt, was das ist (natürlich einer, der über die lehren kenntnis hat), dann wird er euch wie selbstverständlich sagen, dass das VIMANAS sind. VIMANAS sind flugscheiben!!!
Ps. die hochkulturen im indus-thal konnten diamant bohren, hatten extrem genau kenntnisse über den aufbau des kosmos und und und!
übrigens, weshalb heisst es wohl "evolutions THEORIE"????
weshalb gibt es die qantenphysik und und und? ganz einfach, weil unsere steinzeitpseudophysik nur die sichtbaren (und somit auch nachträglich messbaren) effekte beschreiben kann. erklären können sie es nicht.
was die inquisation im (erfundenen) mittelalter war, ist die physik heute.

oder glaubt etwa auch, dass das CO2 schuld an der klimaerwärmung ist (atmosphäre: 78%N 21%O 1% edel und spurengase (davon 0.0376% CO2) der mensch gemäss IPC bericht ist schuld an 6% allen CO2's auf der erde, also 0.002256%!
diese geringfügigkeit soll schuld sein, dass ein zig tausend jahre altes system zusammenbricht?!?! ha ha ha :-
weiter, Co2 ensteht, wenn C oxidiert und zwei O aufnimmt, also müsste die Sauerstoff konzentration im quadrat zum co2 anstieg absinken....
nachdenken, nicht nachplappern!

gruss
keine ahnung

Cmdr. Tomalak hat am 18.11.2007 12:04:11 geschrieben...

Oh, da hast du dir offenbar wieder eine Menge Frust von der Seele geschrieben^^
Es ist das alte Spiel: die bevölkerung besteht wenn man es so will, aus 3 Teilen:

1. Religionskritische bis Atheisten (wobei ich selbst zu Letzteren zähle)

2. stark Religionsnahe

3. Leute, die sich einfach keine tiefschürfende Gedanken darüber machen und so sowohl über die Widersprüchlichkeit des Glaubens hinwegsehen aber dennoch nicht wirklich nach ihm leben. Sie sind nicht Fisch, nicht Fleisch, und das ist der Großteil.

Gruppe 2 wiederum teilt sich nochmal in 2 Teile:

2.1. der Großteil sieht ein, dass Religion und Wissenschaft nicht unter einen Hut zu bringen sind, also führt man künstlich eine Grenze ein: die Religion ist für die Ethik und den Sinn des Lebens zuständig, die Wissenschaft klärt einfach die Details, was nach der Schöpfung alles passiert ist. Die Schöpfung selbst wird dabei immer stärker abstrahiert und weiter in die Vergangenheit verschoben. Aktueller Stand: wenn das mit der biblischen Schöpfungslehre nicht hinhaut, sondern ein Urknall der Anfang des Universums war, dann hat Gott halt diesen Urknall ausgelöst. Das würden viele Leute einen Kompromiss nennen, ich nenne es Inkonsequenz und Beschönigung. Und diese Kompromissbereitschaft würde ich weniger auf den Umstand verschieben, dass das Schweizer sind, sondern eher auf Grundeigenschaften des menschlichen Wesens: der Wissenschaft mag man nicht widersprechen, weil man dafür zu wenig weiß, der Religion nicht, weil man einfach damit aufgewachsen ist (siehe frühkindliche Indoktrination, eine sehr hässliche Sache).
Diese Anschauung wird weitestgehend von der Gruppe 3 geteilt.

2.2. Die Religionsfanatiker, der (zum Glück) allerkleinste Teil der Bevölkerung. Sie versuchen, aus Religion Wissenschaft zu machen, indem sie auf wortwörtlich biblischer Basis Axiome aufstellen und dann wissenschaftliche Workarounds vollführen, um diese zu "erklären".

Auf dieser Basis ist es nicht schwer zu verstehen, warum so viele Menschen (ob es wirklich 75% sind, sei mal dahingestellt) die Evolution und die Schöpfung gleichberechtigt wollen (ich mach mir immer gerne einen Spaß aus der gruppendynamischen Anschauung, weil man eine weit verbreitete Meinung am ehesten durch das Aufzeigen ihrer Entstehung widerlegt. Wem das zu fad oder zu engstirnig ist, kann gerne hier aufhören und einen anderen gelungenen Beitrag von Bynaus lesen).

Diese 75% gehören offenbar den Gruppen 2.1. und größtenteils 3 an. Interessant ist die Betrachtung des Löwenanteils, der Menschen in der Gruppe 3, die aufgrund der Tatsache, dass sie sich selten mit den Themen Religion und Philosophie auseinander setzen, eine ideale Zielgruppe für Werbung der 2. Gruppe darstellen (die Gruppe 1 macht übrigens an und für sich längst nicht so viel Radau um ihre eigene Meinung, die meisten beschränken sich auf mehr oder weniger hochwertige Diskussionen, die für die breite Masse zu langweilig sind). Aufgrund ihres geringen Vorwissens ist es ein Leichtes, ihnen ein vorgekautes Weltbild aufzudrücken. Diese tollen Umfrageergebnisse sind ein wunderschönes Beispiel für menschliche Gruppendynamik, auf die ich mir anstelle der Kreationisten nicht allzu viel einbilden würde, der schönste Teil meiner Ausführung kommt nämlich erst noch:
Wenn 75% der Befragten tatsächlich der Meinung sind, dass Schöpfung und Evolution an Schulen gleichberechtigt zu behandeln sind, dann zeugt das von einem Werbeerfolg. Aber von der falschen Gruppe: das ist kein durchschlagender Erfolg der Kreationisten, also der Gruppe 2.2., sondern vielmehr ein Werbeerfolg der Gruppe 2.1. Die Kreationisten sind und bleiben mit ihrer Kompromisslosigkeit also in der absoluten Minderheit, das hat diese tolle Umfrage hervorragend belegt. Ich frage mich, ob es wirklich so vorteilhaft für die "Bewegung" ist, das so zu veröffentlichen.

So, das war jetzt _mein_ Wort zum Sonntag. Natürlich habe ich hier ein Thema angeschnitten, das nicht mein Spezialgebiet ist, in sofern möge man mir (bestimmt vorhandene) Unstimmigkeiten verzeihen oder, noch besser, darüber diskutieren.

Hochachtungsvoll
Cmdr. Tomalak