Nov 12 2005

Die grosse Leere – Raumfahrende Aliens sind rar

Wer sich mit ausserirdischen Zivilisationen auseinander setzt, kommt früher oder später nicht am Fermi-Paradoxon vorbei – wo sind die Ausserirdischen? Gibt es sehr viele von ihnen, sollten sie es längst bis zur Erde geschafft haben… Oder sind sie schon da, und beobachten nur?

Die Andromeda-Galaxie, unser galaktischer Nachbar

Die Andromeda-Galaxie, unser galaktischer Nachbar

Die Zukunft der Menschheit ist, wenn es nach den meisten Science-Fiction-Filmen geht, ziemlich klar: zuerst bauen wir Kolonien im Sonnensystem, danach brechen wir (am besten überlichtschnell) zu den Sternen auf, gründen Kolonien in fernen Sternsystemen, formen tote Planeten nach unseren Bedürfnissen in erdähnliche Welten um („Terraforming“), breiten uns immer weiter aus… Wenn jede Kolonie ihrerseits nach jeweils 1000 Jahren zwei weitere Kolonien gründet, ist die Galaxis in nur gerade 50 Millionen Jahren komplett besiedelt.

Tatsächlich ist die Galaxis viel älter als diese 50 Millionen Jahre – sie ist annähernd so alt wie das Universum, rund 13 Milliarden Jahre. Das Universum bestand zu Beginn praktisch nur aus Wasserstoff und Helium – alle anderen Elemente, auch jene, auf denen Leben aufbaut (z.B. Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff…), mussten erst im Innern von Sternen erbrütet werden. Aus der Anzahl der Sterne und ihrem Alter lässt sich schätzen, dass es vor 6 bis 8 Milliarden Jahren erstmals genügend dieser Elemente gab, um Leben, wie wir es kennen, zu ermöglichen. Leben sollte im Universum weit verbreitet sein. Selbst, wenn das Leben wie auf der Erde immer rund 4.5 Milliarden Jahre braucht, um aus primitiven Einzellern intelligente, raumfahrende Lebensformen hervor zu bringen, dann sollte es also seit 1.5 bis 3.5 Milliarden Jahren intelligente, raumfahrende Zivilisationen geben, die dann, in den oben erwähnten 50 Millionen Jahren, die Galaxis besiedeln könnten.

Das ist offenbar nicht geschehen, sonst gäbe es uns nicht. In den 4.567 Milliarden Jahren ihrer Geschichte war die Erde während 4.565 Milliarden Jahren (99.95%) völlig frei von intelligenten Lebensformen, und sogar während 4.56699 Milliarden Jahren (99.9998%) dieser Zeit völlig frei von menschlicher Zivilisation. Die Aliens hätten also mit grösster Wahrscheinlichkeit eine unbewohnte, freundliche Erde vorgefunden, ein ideales Besiedlungsziel also (ausser, Leben, wie wir es kennen, ist überhaupt nicht typisch für die Galaxis: Würde sich Leben in der Regel in ganz anderen Temperaturbereichen abspielen, wären wir für die durchschnittlichen Aliens heisse Exoten, und die Erde wäre aus ihrer Sicht eine unbewohnbare Hölle). Da interstellare Zivilisationen nur äusserst schwer durch galaktische Naturkatstrophen auszurotten sind, wären sie geblieben, und die Menschheit hätte sich niemals entwickelt… Es gibt aber keinerlei Hinweis auf frühere intelligente Bewohner (oder auch nur Besucher) der Erde.

Da alle Zivilisationen Energie entsprechend ihrer Grösse benötigen, würden galaktische Zivilisationen gewaltige Mengen von Energie benötigen. So würde zum Beispiel ein „Warpantrieb“, mit dem überlichtschnelle Reisen möglich sein könnten, das Energieäquivalent von 3 Sonnenmassen verbrauchen. Zum Vergleich: das Energieäquivaltent von auch nur einem einzigen Kilogramm (!) entspricht einer Sprengkraft einer wasserstoffbombe von 13 Megatonnen – 1000 mal mehr als die Bombe, die Hiroshima vernichtete.

Eine galaktische Zivilisation würde also möglichst alle Energie, die ihnen ihr Stern zur Verfügung stellt, nutzen: der Physiker Freeman Dyson schlug einst vor, sie könnten ihren Stern mit einer gewaltigen Hülle umgeben, die alle Energie, die der Stern abgibt, aufnehmen würden – solche „Dyson-Sphären“, wie sie zu Ehren des Wissenschaftlers genannt wurden, würden nur noch eine ganz typiche Wärmestrahlung abgeben – und die liesse sich auch über grosse Entfernungen messen. Tatsächlich wurde nach der Strahlensignatur von Dyson-Sphären gesucht – aber man wurde nicht fündig. Zumindest im Umkreis von einigen 1000 Lichtjahren gibt es keine galaktischen Zivilisationen. Auch nach anderen Anzeichen von solchen Zivilisationen hat man lange gesucht: Radiosendungen, Laserübermittlungen, Abgasstrahlen von interstellaren Raumschiffen – nichts. Da draussen ist nichts als eine grosse, weite Leere.

Selbst wenn man vermuten möchte, dass die Ausserirdischen längst hier sind uns uns beobachten: durch ihre Anwesenheit in der Galaxis müssten sie Spuren hinterlassen und sich dadurch verraten. Eine Galaxis, die nur so wimmelt von intelligentem Leben lässt sich von einer aufmerksamen aufstrebenden Zivilisation wie der Menschheit nicht verbergen. Und bevor wir jetzt total paranoid werden und uns vorstellen, dass das ganze Sonnensystem von einem gewaltigen Fernsehschirm umgeben ist, der uns diese leere Galaxis nur vorgaukelt, akzeptieren wir lieber das unübersehbare: Wir sind allein.

Wie viele ausserirdische, „galaktische“ Zivilisationen (also solche, die interstellare Raumschiffe bauen, und fremde Planeten besiedeln) „darf“ es denn überhaupt geben, damit die Erde während ihrer ganzen Geschichte nicht besiedelt wird? Nicht besonders viele, und diese müssen sehr weit (Millionen Lichtjahre… in anderen Galaxien, ausserhalb unserer Milchstrasse also) entfernt sein.

Das schliesst natürlich kleine, „planetare“ Zivilisationen nicht aus: aber wenn es nicht unglaublich schwierig ist, von der „planetaren“ zur „galaktischen“ Zivilisation aufzusteigen, dann dürften auch diese planetaren Zivilisationen nicht besonders häufig sein: wenn zum Beispiel von 1000 planetaren Zivilisationen durchschnittlich jeweils eine den Aufstieg zur „galaktischen“ Zivilisation schafft, dann darf es in unserer Galaxis während der ganzen Geschichte nicht mehr als 1000 solche planetaren Zivilisationen gegeben haben, ansonsten wäre die Galaxis von dieser einen, galaktischen Zivilisation besiedelt worden, und es gäbe uns heute nicht.

Je mehr planetare Zivilisationen wir also in der Geschichte unserer Galaxis, der Milchstrasse, ansetzen, desto pessimistischer müssen wir sein, was die Chancen einer solchen Zivilisation angeht, zu einer „galaktischen“ Zivilisation aufzusteigen.

Was ist mit uns? Zur Zeit sind wir eine planetare Zivilisation. Wird uns der Aufstieg zur galaktischen Zivilisation gelingen? Wird die Milchstrasse von der Menschheit zum ersten Mal besiedelt? Werden wir auf weitere planetare Zivilisationen treffen? Oder stellen wir die falschen Fragen?

18 Comments

  • By sebasitan, 28. November 2005 @ 11:17

    tolle seite, klasse artikel!! sprechen mir aus der seele. weiter so!

  • By Olivier, 3. Dezember 2005 @ 00:04

    Auf die Frage „stellen wir die falschen Fragen?“ habe ich eine mögliche Antwort. Wenn die besagten galaktischen Aliens die Galaxie bereits besiedelt hätten, muss es nicht sein, dass es uns nicht gäbe: Wir selbst könnten von diesen Aliens abstammen. In diesem Fall wäre die Galaxis zum ersten Mal durch Menschen besiedelt worden.

    Dennoch denke ich nicht, dass dies der Fall ist. Vielmehr glaube ich, dass das Leben – zumindest in unserer Milchstrasse – blüht. Galaktische Zivilisationen gibt es vermutlich tatsächlich nicht viele. Allerdings glaube ich, könnten in einer Galaxie mehrere derartige raumfahrende Völker existieren. Sie verfügen vielleicht über Technologien, die wir nicht kennen und damit auch nicht aufspüren können. Selbst unter uns könnten sie so getarnt verkehren, dass wir sie nicht bemerken. Jedoch glaube ich nicht, dass eine ausserirdische Rasse mit uns auf der Erde lebt. Höchstens besuchen könnten sie uns, beispielsweisse auf Forschungsmissionen.

    Eines bin ich mir sicher: Eine fortschrittliche, hoch intelligente Zivilisation wäre nicht annähernd so kriegerisch und Besitz ergreifend wie die Menschheit. Sie hätte – wer weiss – wie die Antiker in Stargate gelernt, in einer extrakorporalen, immateriellen Form zu existieren.

  • By Re(i)mbrandt, 3. Januar 2006 @ 18:08

    Wenn man bedenkt, dass „nur“ 50 Millionen Jahre angesetzt werden, um unsere gesamte Galaxie zu „bevölkern“, wundert es mich nicht, dass man auf keine Aliens trifft. Die technischen Probleme, diese grässliche Leere zwischen den Sternen zu überwinden, nehmen sich geradezu läppisch aus im Vergleich zu der kosmo-kulturellen Herkulesaufgabe, ein Ziel 50 Millionen Jahre hartnäckig zu verfolgen und im Bewusstsein dieser 2 Millionen (!) Generationen und Abermilliarden von Menschen unablässig wach und erstrebenswert zu halten – und zwar ohne dass es zu einer „Rebellion“ kommt. Diese grössenwahnsinnige Perry-Rhodan-Vision setzt gesellschaftliche Zwangs-Strukturen voraus, angesichts derer sich die bekannten feudalen, faschistischen und kommunistischen Diktaturen der Menschheitsgeschichte wie leuchtende Horte der Freiheit ausnähmen. Anders gesagt: Wollte die Menschheit – der ich trotz aller geschichtlichen Schrecknisse immer noch einen „guten Kern“ zubillige – ein solch kosmisches Expansionsprojekt nachhaltig durchziehen, müsste sie sich als Menschheit komplett aufgeben. Die, die da auszögen, das Universum zu erobern, wären keine Menschen mehr – sondern willenlose Roboter aus Fleisch und Blut.

    Wahrscheinlich haben die Aliens da draussen dieses Problem rechtzeitig auch erkannt, sind deshalb fein zu Hause geblieben und nähren sich dort redlich – von ein paar Raumfahrtexpeditionen abgesehen.

  • By Bynaus, 8. Januar 2006 @ 17:47

    An Re(i)mbrandt: Nicht unbedingt. Denk mal an die wenigen Menschenvorfahren vor einigen 10’000 Jahren. Hätte man ihnen gesagt, dass sie nun die schwierige Aufgabe vor sich hätten, den ganzen Planeten zu besiedeln, dieses Ziel über 10’000ende von Jahren oder Tausende von Generationen aufrecht zu halten, sie wären vermutlich verzeifelt. Dennoch ist es passiert: gewisse Dinge geschehen auch ohne dass ein grosser Plan dahinter steckt. Stell dir nur vor, wir hätten morgen einen Antrieb zur Verfügung, um damit zu den Sternen aufzubrechen: bräuchte es ein grosses koordiniertes Kolonisationsprogramm? Vermutlich nicht, alles würde sich von selbst entwickeln. Deshalb denke ich schon, dass eine Zivilisation, die die Fähigkeit zu interstellaren Reisen entwickelt (wenn überhaupt), dann von alleine die Galaxis besiedeln wird.

  • By Re(i)mbrandt, 9. Januar 2006 @ 20:30

    Hallo, Bynaus,

    das ist es ja eben: Jeden, den wir in ein solches Schiff stecken würden, würde ja WISSEN, dass er nur kosmisches Kanonenfutter ist. Ausserdem wurden unsere Vorfahren (wahrscheinlich) von Hunger, Feinden etc. getrieben; hätten sie in einem Paradies gelebt, wären sie wahrscheinlich schön zu Haus geblieben 🙂 Nicht zuletzt: Einen Planten zu bevölkern – dazu reichen, wie man an der Menschheit sieht, notfalls die Füsse. Interstellare Reisen – dazu ist eine unvorstellbar komplizierte Technologie vonnöten, und die aufrecht zu erhalten setzt eine nicht minder komplexe Sozialstruktur voraus.

  • By AL Freak, 6. Mai 2006 @ 21:57

    Es ist aber das Bestreben einer jeden Spezies neuen Lebensraum zu ergründen und Nischen zu füllen. Und der Raum da draussen ist doch nun wirklich eine riesige Nische! *g* Letztendlich müssen wir ausziehen, um unsere Spezies zu erhalten, um unsere Grenzen zu entdecken – und ich glaube nicht, dass diese bereits in unserem kleinen, beschaulichen Sonnensystem enden – und um unsere Neugier zu befriedigen. Denn eines ist der Mensch: Neugierig. Es treibt uns nun einmal im weiter. Natürlich ist dies nicht immer einfach und es gibt oft Zweifel, aber es geschieht einfach.

  • By Kurt, 1. November 2006 @ 23:35

    Das naheliegendste:Das Bevölkerungswachstum intelligenter Zivilisationen hört auf lange bevor die Galaxis besiedelt ist.Ohne das die Menschheit auch nur eine Kolonie gegründet hat,gibt es bereits jetzt Länder,deren Einwohnerzahl in den nächsten Jahrzehnten schrumpfen wird aufgrund einer niedrigen Geburtenrate,die für die sogennante Bestandserhaltung nicht ausreicht.Nur in wirtschaftlich und gesellschaftlich primitiven Ländern wächst die Bevölkerungsanzahl überhaupt noch.Solche Länder sind allerdings nicht in der Lage Raumfahrt zu betreiben.

  • By Paul, 29. Mai 2007 @ 10:36

    Ich finde diesen Artikel ganz ok. Lese gerade Sitchin und bin voll überzeugt, daß durch die geschichtliche Rekonstruktion der Menschheit mehr verstanden werden kann als durch Wissenschaft, welche bis heute wenig gutes gebracht hat und den Menschen vielfach in die Irre geführt hat. Wir wissen nichts, aber auch gar nichts, und wenn wir die Mayas oder die ägyptischen Kulturen sehen, denken wir unweigerlich an Außerirdische Präsenzen in der Frühgeschichte des Menschen. Den Außerirdischen wird es auch nicht so ohneweiteres \“genehmigt\“ sein, überall wo sie wollen einzugreifen, denn es gibt nämlich, falls sie das noch nicht wissen sollten, GESETZE im Universum, nicht nur in der Welt des Menschen!!!! Wenn man gewisse Teile der Bibel liest oder sumerische Texte studiert und die ungeheure Kenntnis über das gesamte Sonnensystem der Sumerer weiß, dann besteht wohl kein Zweifel mehr, dass alles so ist, wie die Schriften lehren. Da ist so manches Wissenschaftliche armseliges Geschwätz! Ich empfehle wärmstens Zacharias SITCHIN!!!

  • By Pete, 29. Mai 2007 @ 10:46

    Schon komisch: noch vor wenigen Jahrhunderten glaubte man die Erde sei eine Scheibe usw……..Ich glaube den AUssagen der Medien oder Wissenschaftlern gar nichts mehr:
    Vor zehn Jahren, z.b. als die Klimakatastrofe noch nicht in aller Munde war, sagte dir jeder, den du auf der Straße angesprachst, wie schlimm es um die Welt steht: DAS HAT ES SCHON IMMER GEGEBEN…..und jetzt redet jeder nur mehr von Umweltproblemen……..Wie bei Noa, als das Schiff abfuhr, wollten alles doch mitfahren.
    So ist es mit den Außerirdischen: es gibt sie, und wie! Doch nur für die Verständigen: die Nefilims, so die Bibel, haben sich mit dem Menschen vereint, und das hat, BEI EINIGEN MENSCHEN, NICHT BEI ALLEN, eine Evolution im Gehirn bewirkt. Die \“anderen\“ sind noch alle in Entwicklung (und verstören fleißig den Planeten, weil sie\’s halt nicht anders kapieren). Was nützet diesen wohl die Kenntnis anderer Kulturen, wenn sie die eigene nicht verstehen zu erhalten, sondern sie zerstören…….!!?!?

  • By Yadgar, 31. Oktober 2007 @ 14:56

    High!

    Und wieder der unvermeidliche Esoquatsch (Pete, Paul)… es ist zum Verzweifeln! Ich fürchte fast, interstellare (oder auch nur interplanetare!) Raumfahrt wird allein schon deshalb scheitern, weil die Menschheit, zumindest die Menschen in den bislang noch technologisch führenden Ländern der Erde, sich zunehmend dem (pseudo-)religiösen Irrationalismus, dem postmodernen Wischiwaschi-Relativismus und verblödendem Massenmedien-Tittytainment hingeben… traurig, traurig! Wir könnten jetzt schon eine ständig besetzte Basis auf dem Mars haben (oder zumindest Raumstationen in der Marsumlaufbahn, falls doch noch Leben entdeckt wird und wir das fragile marsianische Ökosystem nicht verfälschen wollen) – stattdessen glaubt ein zunehmender Prozentsatz vor allem der jüngeren Generationen, dass die Apollo-Mondlandungen eine Fälschung waren… arme verwirrte Welt!

  • By Terranaut, 18. Juni 2008 @ 18:18

    Hm, also erstes glaube ich, das Zeiträume wie 1000 Jahre viel zu knapp angesetzt sind, zweitens wird jede planetare Zivilsation immer wieder mit den gleichen Problemen kämpfen (man stelle sich hier nur vor, \“Leben\“ wäre vor Milliarden Jahren auf die Erde importiert worden), die Menschheitsgeschichte ist voll von extremen Rückfällen, drittens das ungeheure bzw. unmögliche Energieproblem, viertens \“ethische\“ Probleme bezüglich einer Komplettbesiedlung, fünftens überragende technische Möglichkeiten, die eine Besiedlung gar nicht mehr erstrebenswert machen (z.B. durch die Schaffung eines virtuellen Kosmos)und bei einer Zeitspanne von mehreren Milliarden Jahren könnte so eine \“halbwegs\“ galaktische Zivilisation längst wieder vergangen sein. Dazu muß es ja auch einen Vorwand, eine Notwendigkeit für solche Unterfangen geben. Was würde z.B. eine bemannte Marsstation zur Lösung heutiger Menschheitsprobleme beitragen, außer der Resourcenverschwendung, die man z.B. für Waffentechnologien nicht mehr zur Verfügung hätte, die aber auch an anderer Stelle fehlen und erstmal dort kompensiert wird, wo es dringendere Forschungsansätze gibt (z.B. Medizin).
    Wir kennen ja nicht einmal unseren Planeten, haben keine Unterwasserstaädte oder fliegende Zitadellen, macht sich in der SiFi immer schön, aber ist völlig nutzlos. Ach ja, allein die Gefahr, daß einer anderen Spezies so eine Technik in die Hände fällt schafft immense neue (Existenz-)Probleme. Darüber hinaus ist mir nicht bekannt, dass irgendeine Lebensform munter weiter evolutionierend auch nur 10 Millionen Jahre geschafft hätte. Irgendwann ist eine Spezies perfekt an ihrem Lebensraum angepasst (z.B. Quallen, Haie, Kopffüßler, Krokodile). Keine von denen hat jemals auch nur ne Strohhütte gebaut. Affen gibt es seit Millionen Jahren und auch sie blieben, was sie sind. Wir hingegen haben mit dem Brand der Bibliothek von Alexandria schon einmal das beinahe gesammte technologische Wissen der Menschheit auf einen Schlag verloren (Dampfkraft war im Grunde schon bekannt). Und – an die Esoterikeradressen – warum sollte eine höhere Existenzform sich mit uns abgeben? Wir haben gemessen z.B. an Ameisen gottgleiche Fähigkeiten, nutzen sie aber nicht, ihnen weiterzuhelfen;-) Viel eher ist anzunehmen, daß es eine Erkenntnisgrenze jenseits der Diskursgesellschaft gibt, hinter der normales Leben mit normalen Absichten und Bedürfnissen unvorstellbar ist (und somit auch so etwas popeliges wie Raumfahrt). Ach ja, ein Generationenraumschiff haben wir ja schon – die Erde. Damit mitzuhalten wird wohl schwer werden…

  • By Rarehero, 6. Januar 2009 @ 13:10

    Für das Fermi-Paradoxon kann man sich einige Lösungen ausdenken. Wir könnten schlicht zu den ersten Zivilisation gehören, was natürlich recht unwahrscheinlich ist. Dennoch könnte es sein, dass wir einfach noch nicht erreicht worden sind. Vielleicht werden wir irgendwann in die Milchstraße expoandieren und unterwegs auf andere Zivilisationen treffen, die genau wir wir dabei sind, die Milchstraße zu erobern (interessant wäre dann, ob sich diese Zivilisationen bekriegen oder kooperieren werden).

    Wir könnten auch zu den letzten gehören und die großen galaktischen Zivilisation sind schon lange vergangen mitsamt ihren Hinterlassenschaften. Da stellt sich dann die Frage, warum sie die Erde offenbar in Ruhe gelassen haben (vielleicht kamen sie zu einer Zeit, als die Menschen sich gerade entwickelt haben und haben die Erde daher in Ruhe gelassen). Natürlich liegt es auch nahe, dass höheres Leben einfach sehr viel seltener ist als wir es uns wünschen. Vor allem höheres Leben, dass den Sprung in den Weltraum schafft, könnte die absolute Ausnahme oder gar eine Unmöglichkeit sein. Oder die Distanzen im All und die Probleme der Raumfahrt sind so gewaltig und unlösbar, dass sich eine Zivilisation nicht ausbreiten könnte.

    Da die interstellare Raumfahrt ein gewaltiges Unterfangen ist, könnte ich mir vorstellen, dass eine Zivilisation vor der Entwicklung der interstellaren Raumfahrt andere großartige technologische Entwicklungen macht, die Wege in andere mögliche Existenzen abseits der Besiedlung der Milchstraße öffnen. Vielleicht öffnet Findung der vereinheitlichten Weltformel, so es den eine gibt, ganz neue Wege, an die wir noch nicht denken können.

    Bynaus selber greift gerne die Idee auf, dass eine Zivilisation die Existenz in einer virtuellen Welt, integriert in ein Netzwerk aus Von Neumann-Sonden, vorziehen könnte. Ich selber halte es auch für nicht ganz unrealistisch, dass Zivilisationen wie unsere dazu neigen, in eine biomechanische Existenz zu evolutionieren lange bevor sie die interstellare Raumfahrt entwickeln.

    Tatsächlich glaube ich sogar, dass sich der Mensch, der sich irgendwann zu den Sternen aufmacht, stark von dem heutigen Menschen unterscheiden wird. Möglicherweise liegt die Zukunft wirklich darin, die Fesseln unserer biologischen Existenz zumindest teilweise abzustreifen und als unendlich effizientere Maschinen ins All vorzudringen. Vielleicht werden wirklich irgendwann als Von Neumann-Sonden in das All vordringen und feststellen, das alle anderen Zivilisationen in einer ähnlichen Existenzform nur darauf gewartet haben, dass wir endlich zu ihnen stoßen. Eine solche Existenzform dürfte sich grundsätzlich von unseren jetzigen Existenz und der Existenz, die wir als Entwicklung für eine solche Zivilisation wie der unseren annehmen können, unterscheiden und die Erklärung beinhalten, warum wir nichts von anderen Zivilisationen sehen.

    @Terranaut
    Ich denke, der Mensch hat die perfekte Anpassung an seinen Lebensraum schon lange überschritten. Dass sich der Mensch dennoch weiter entwickelt hat oder es zumindest versucht, halte ich gar für eine Anomalie. Unsere Entwicklung wird nicht mehr von biologischen Zwängen voran getrieben sondern von uns selbst. Und so wie ich das sehe, muss das Weltall unser Lebensraum sein (andernfalls gehen wir irgendwann an der Expansion auf der Erde zu Grunde, was man sicherlich auch als evolutionäre Anpassung sehen könnte).

    Und je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr glaube ich, dass die perfekte Anpassung an unseren Lebensraum darin besteht, in eine Lebensform überzugehen, die an die Bedingungen im Weltraum angepasst ist. Das ist wohl nicht unsere aktuelle Form der Existenz, denn muss man einfach mal sehen, dass Menschen unglaublich schlecht dafür geeignet sind, im Weltall zu leben. Wenn wir allein die Notwendigkeit eliminieren würde, lebensfreundliche Habitate im All zu schaffen und im All mit uns mitzuführen, würde viele Dinge sehr viel einfacher werden

  • By Unbekannter Gast, 30. Januar 2009 @ 17:27

    Ob die Erde bereits von einer außerirdischen Intelligenz besucht wurde ist durchaus nicht unumstritten.
    Auch wenn ich in den Reihen der Leser in Ungnade fallen mag weil ich auf Dänikens kontroverse Literatur hinweise möchte ich seine Theorien hier trotzdem als Lösung des Problems aufzeigen. Was wenn bereits Außerirdische die Erde besucht und sogar ihr Erbmaterial in unsere Entwicklung eingebracht haben?

  • By Perplex, 3. Februar 2009 @ 19:54

    Nunja, das Fermi-Paradoxon.
    Zum einen erschließt sich mir da nicht immer, wieso Außerirdische, die interstellare Distanzen überbrücken können auf eine natürliche Biosphäre wie der Erde angewiesen sein sollen. Solche Zivilisationen werden wohl eher ihre eigenen Habitate auf unbewohnten Planeten bauen oder riesige Raumstationen schaffen um sich dort ihre, von ihrem Heimatplaneten bekannte natürliche Umgebung zu schaffen, anstatt sich auf eine völlig fremdartige außerirdische Umgebung einzulassen.

    Wenn man nicht nach sicherlich rar gesäten Planeten wie der Erde suchen muss, dann kann man sich im Prinzip überall ansiedeln.

    Wer weiß, vielleicht entdecken wir ja irgendwo im Kuipergürtel Wracks alter Raumstationen^^ Und vielleicht trampelten Außerirdische ja auch durch die sumpfigen Permwälder vor 250 Millionen Jahren um sich auf der Erde mal umzugucken.

  • By Marc, 25. März 2009 @ 18:32

    Hallo erstmal,

    ich habe den Artikel aufmerksam gelesen, doch irgendwie stoesst er mir schwer auf..vielleicht weil die Idee einer galaktischen Zivilisation hier nur recht einseitig betrachtet wird. Ist es wirklich die natuerliche Evolution einer intelligenten Zivilisation, zu einem Volk aufzusteigen, das irgendwann versucht den Weltraum zu erobern/besiedeln?
    Gibt es ein entweder oder? Ein wenn nicht so, dann muss es so sein? Ich glaube wir stellen wirklich die falschen Fragen.

    Was hat es fuer einen Sinn persoenlich auf einem fremden, biologisch unterschiedlich und womoeglich daher gefaehrlichen Planeten zu wandeln. Nur um zu sagen: Yes, ich war hier!? Wir verstehen noch nicht einmal unsere Tierwelt und wir ueberlegen wirklich mit einer voellig Fremden Spezies zu kommunizieren? Glauben wir, wir koennen wissen, was diese Zivilisation antreibt? Weil sie vielleicht die Affenneugier mit uns teilen?

    Warum sollten wir uns zu einer Zivilisation entwickeln, die fremde Planeten kolonisiert? Um Platz fuer die Menschheit zu schaffen? Bisher sieht es doch eher so aus, dass eine Gesellschaft, die mehr besitzt, als sie benoetigt, eher schrumpft als Nachwuchs zu erzeugen. Der Mensch existiert seit einigen 10000 Jahren und man denkt wirklich, uns geht die Zeit aus? Wenn man bedenkt, wie extrem er sich in den letzten 1000 Jahren entwickelt hat. Oder in den letzten 100?
    Warum sollten wir andere Planeten besiedeln? Nur um zu sagen: yes, jetzt haben wir schon zwei! Oder drei? Um Farmen aufzubauen obwohl wir unsere Nahrung schon laengst kuenstlich erzeugen (was ich in naher Zukunft fuer warscheinlich halte).
    Warum sollte sich eine Zivilisation, die vielleicht das know how besitzt, ihr eigenes System zu verlassen, obwohl diese Reise lang, einsam beschwerlich und gefaehrlich ist, dies auch wirklich tun? Um Zivilisationen kennenzulernen, die so unterschiedlich sind, das man mit ihnen nie richtig kommunizieren koennte. Wie waere es mit Handel? Vielleicht Erze? Waere Unsinn. Technologie? Mit viel Glueck ist sie ja Plug&Play faehig. Wissen? Wissen ist eine gespeicherte Schlussfolgerung, die daraus ensteht, weil man etwas betrachtet und eine Antwort daraus erhaelt. Es benoetigt wohl viel Glueck, eine Zivilisation zu finden, die eine gleiche Auffassungsgabe besitzt wie wir und obendrein auch noch bereitwillig tauscht. Aber gut, moeglich waere dies vielleicht.

    Vielleicht sollte man einen schoenen Urlaub in fremden Systemen machen koennen. Doch mal ehrlich, solch einen Urlaub wird man mit der richtigen Technologie auch traeumen koennen. Mit der ganzen Familie plus Andenken und Urlaubsbildern etc.

    Ist eine Besiedlung des Weltraums nicht mehr Nachteil als Vorteil?

    Das sind viele Fragen auf die ich auch keine Antwort weiss. Ich wollte hier vielleicht nur noch mehr falsche Fragen stellen.
    Ich glaube nur, dass SciFi Romane auch solche bleiben sollten. Den Weltraum zu erobern ist nicht das gleiche wie Amerika zu entdecken. Oder eine Weltreise zu machen. Das hat nichts mit Abenteuer zu tun, sondern damit Physik, Chemie und Biologie besser verstehen zu koennen. Fuer Wissen und Erfahrung. Doch wir brauchen keine Raumschiffe, die uns persoenlich dorthin bringen. Das waere meiner Meinung nach nicht sinnvoll und eher Energieverschwendung.
    Eine Zivilisation die hoch genug entwickelt ist, braucht vielleicht keine Sonne mehr.. Wenn das Umfeld irgendwann nicht mehr lebenswert ist, wird ein neues geschaffen. Ohne den riesigen Aufwand, ein ganzes Volk durch die grosse Leere zu fliegen. Schaffen wir dies nicht, gehen wir zugrunde.

    Ich kann mir vorstellen, dass eine Zivilisation, ist sie hoch genug entwickelt, sich zurueckzieht und nur noch fuer sich arbeiten laesst, anstatt selbst Hand anzulegen. Beschuetzt von einer Technologie die wir uns nicht einmal vorstellen koennen. Selbst der Mensch hat sich in den letzten paar Jahren einen Cyberspace geschaffen, in dem es sich schon fast leben laesst. Wo man Gott spielen kann, wo man die Person sein kann, die man moechte. Dies haette sich vor ebenfalls 50 Jahren keiner traeumen lassen.

    Aber ich traeume gerne. Und somit bin ich nur einer von vielen, die hoffen, in ihrem Leben einmal einen Sonnenaufgang eines Roten Riesen beobachten zu koennen und die frische Luft atmen zu koennen, die auf diesem wirtlichen Planeten existiert. Auf der Farm eines Freundes, der nicht wirklich ein Mensch ist. Und wegen eines unglaublichen Zufalls Stanislaw Lem heisst 😉

  • By Bynaus, 26. März 2009 @ 15:48

    Vielen Dank für diesen langen und nachdenklichen Beitrag. Ich werde versuchen, genauso ausführlich darauf zu antworten.

    Du stellst natürlich genau die richtigen Fragen: ist unsere \“Begeisterung\“, andere Welten zu entdecken und zu kolonisieren, nur eine Art kulturelles Artefakt einer ganz bestimmten Strömung in der Science Fiction? Wenn wir in einer Welt leben würden, in der Amerika nie existiert hätte, besiedelt worden wäre und sich damit nie diese \“Pionier\“, \“Final-Frontier\“ Mentalität entwickelt hätte – würden wir dann auch von fernen Planeten träumen?

    Ich denke, dass Neugier, Innovationsfreudigkeit und Explorationsdrang tatsächlich echte Teile der menschlichen Natur sind: ohne sie hätten wir Menschen wohl nie die ganze Erde besiedelt, uns an jede erdenkliche Umwelt zwischen Pol und Äquator angepasst (oder die Umwelt an uns) sowie eine technische Zivilisation hervorgebracht, die uns der interstellaren Reise so enorm viel näher gebracht hat als die biologische Evolution auf der Erde das jemals konnte. Deshalb denke ich: wenn es technisch und finanziell möglich ist, interstellare Missionen auszusenden, werden wir es tun. Irgendjemand wird es tun, vielleicht nicht immer, aber so lange die Menschheit existiert und es jemanden gibt, der bereit ist, dafür zu bezahlen, wird es auch geschehen. Ob diese Kolonisationsbemühungen dann von langfristigem Erfolg gekrönt sind, wird sich noch zeigen müssen – ich bin da ein wenig skeptisch… Auf der anderen Seite: ich bin mir recht sicher, dass die Menschheit im 21. Jahrhundert die biologische Unsterblichkeit entwickeln wird – die Bevölkerungszahlen der Erde werden darauf rasch ansteigen, und man Bevölkerung in den Weltraum (vermutlich auf \“Orbitale\“) auslagern müssen. Zudem werden sich im 21. Jahrhundert viele irdische Rohstoffe erschöpfen, so dass man auf Rohstoffe aus dem Weltraum wird zurückgreifen müssen. Beides sagt uns, dass die Menschheit (so sie nicht auf dem Weg dahin ausstirbt) lernen wird, langfristig und sicher im All zu leben. Wenn man das aber kann, dann spricht langfristig nichts dagegen, einem dieser Orbitalhabitate einen Schubs zu geben, damit es sich in Richtung des nächsten Sterns bewegt. Wenn wir an einem Ort im Weltraum überleben können, können wir es überall (siehe dazu aber auch den neueren Artikel zu den \“Zivlisationsnestern\“).

    Beachte aber auch den Titel: \“Raumfahrende Aliens sind rar\“ – Ausserirdische selbst müssen nicht rar sein (sie sind es aber vermutlich doch), doch WENN sie häufig sind, darf nur eine Minderheit davon auch raumfahrend sein. Unsere nicht-Beobachtung von Ausserirdischen auf der Erde zwingt uns, unsere Erwartungen anzupassen: je wahrscheinlicher es ist, dass eine typische Zivilisation auch interstellare Raumfahrt betreibt, desto weniger solcher Zivilisationen darf es geben.

  • By Unbekannter Gast, 16. November 2009 @ 18:23

    Der Mensch wird irgendwann zu anderen Sonnensystemen aufbrechen. Warum auch nicht. Der Fehler den viele machen ist zu glauben das der mensch statisch ist. Die Evolution wird uns ändern undzwar die bewusste Evolution.

    Ich denke in den nächsten 10000 jahren wird der Mensch probleme wie armut erledigt haben was sehen wir den momentan. Im zuge der globalisierung und der Wirtschaftlichen Entwicklung der letzten 30 jahre geht es extrem vielen Menschen extrem gut. es hungern nur eine Milliarde das ist nur 15% der menschheit früher sah das noch ganz anders aus. Den alten industrienationen gehts schlechter dafür geht es aber den zweit und dritt Ländern immer besser (ausnahme afrika) Nachdem Asien und Südamerika auf unseren Stand aufgeschlossen hat in den nächsten 50 Jahren werden die Gesetze des marktes auch Afrika mitnehmen und weltweit wird ein Mindeststandard herrschen der dem Deutschen Sozialhilfeempfänger entspricht. Im zuge der Entwicklung werden wir unser Leben immer weiter verbessern und immer mehr Lernen bis die Erde nichtmehr reicht um zu lernen. Den Pessimismus der meisten Deutschen teile ich nicht. Den alle Trends zeigen nach oben eine Wirtschaftskrise oder erhöhte arbeitslosigkeit in deutschland sagt garnix über die Weltwirtschaft früher vor 50 Jahren ja aber mittlerweile nicht. Uns wird es in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr so gut gehen aber dem Rest der Welt dafür schon. Kinder aus Russland China Indien haben es teilweise besser als ich vor 10 jahren mit Laptop Handyvertrag und Uniausbildung vor 50 jahrne war China und Indien und alle umgebenden Länder ein Loch der Armut aber das ändert sich auch in brasilien und osteuropa ging es im letzten Jahrzehnt steil berg auf. Die Weltwirtschaft wächst unverdrossen undzwar teilweise im zweistelligen bereich da ändert auch der kleine Rückschlag der Wirtschaftskrise nichts.

    In 100-200 Jahren wird es uns gut gehen in 10000 jahren wird es uns sau gut gehen plus wir werden wissen angehäuft haben en masse es ist ein Umbruch im Gange nachdem die Vernunft über die Religion/Mystizismus gesiegt hat gibt es keine Grenzen mehr nach oben wer weiss vielleicht ist das der Grund das viele den Sprung nicht zu einer Galaktischen Geselschaft schaffen. Ich bin der festen Überzeugung der Mensch schafft es vorallem weil ich weiss das die Dummheit der Menschen immer weiter sinkt das viele das Gegenteil glauben ist ein bekannter psychologischer Effekt. Das Wissen expanidiert auch unsere Leistungsfähigkeit expandiert. Die Hürden der Zukunft sind energiegewinnung doch ich bin der festen überzeugung wir schaffen das wenn wir erstmal günstige saubere Energie sich etablieren lassen muss nichtmal Fusion sein. Dann steht der Eroberung des Sonnensystems nichts entgegen und sollten wir erstmal im Sonnensystem sein dann werden wir auch nach Alpha Centauri kommen und dann steht der Eroberung der Milchstrasse nichts mehr im wege.

    Wer weiss evtl entsteht ja nur eine Zivilisation pro Galaxie. Oder wir sind einfach die ersten. Oder Ausserirdische haben höhere moralische Werte und selbst wir würden aus Rücksicht auf Leben den mars nicht umformen sollten wir es dort entdecken. Und spuren müssen narürlich nicht zu sehen sein. Warum auch. Wir würden doch künstliche Prozese evtl garnicht von natürlichen Unterscheiden können. Vielleicht gewinnt die Leader Zivilisation ihre Energie aus dem Schwarzen Loch und braucht garkeine Planeten weil sie sich einen Computer erschaffen haben der alles emulieren kann. Die Galaxie ist eine Spielwiese für ankommende Zivilisationen und sobald die einen gewissen stand erreicht haben entwickeln sie die erkenntniss das Planeten völlig überflüssig sind und somit lassen sie die Milchstrasse unberührt vielleicht treten die Zivilisationen nicht gleichzeitig auf. Sondern wenn sie eher rar sind (sagen wir mal 10 pro Galaxie) dann wäre es ein Wunder wenn sie zur selben zeit auftreten und nach einigen 100 Millionen jahren sollten kaum spuren da sein. Und sobald die Zivilisation ein gewisses niveau erreicht hat geht die entwicklung in eine völlig andere richtung und sie kommunizieren auch nicht mit uns da sie uns immer noch als niederere Lebensformen sehen die irgendwann mal aufsteigen oder aber halt niedergehen es gibt tausend gründe warum sie nicht da sind.

    Der beste Grund ist das wir zuwenig einblick über die Prozesse der Galaxie haben und aufgrund von mangelenden Daten immer um falschen Schluss kommen. Wenn wir auch nur eine Bakterie entdecken irgendwo im Sonnensystem dann ist plötzlich alles anders leben ist häufig und auch Zivilisationen können sich in einem stabilen Umfeld entwickeln. Entwicklung geht am schnellsten wenn das Leben bedroht ist evtl gings uns auf der Erde zu gut deswegen gab es erst so spät intelligentes leben bei. Wir wissen echt noch garnix uns fehlt das wissen über praktisch alles wir mpüssen erstmal uns selbst verstehen und dann alle abläufe um uns herum und dann irgendwann müssen wir daten sammeln über unsere Galaxie. Evtl benutzen die Ausserirdischen irgendwelche Quanten Effekte um zu kommunizieren. Wir höhren auch nur ins All und nicht zielgerichtete elektromagnetische wellen dringen kaum 100 Lichtjahre ein in die Milchstrasse das ist praktisch garnix und entspricht nichtmal unserem Dorf wenn die Milchstrasse die Welt ist.
    vielleicht endecken lebewesen recht bald bevor sie sich wie die karnikel vermehren was ihre wahre bestimmung ist. z.b sammeln von unbelasteten Daten um irgendeinen Computer zu füttern.

    Wenn das Universum tatsächlich unendlich ist dann gibt es auch Universen wo es auf jedem Stern einen Planeten mit Zivilisation gibt.

    dann gibts auch ein Universum wo eine Rasse zwar denkt sie sei allein obwohl um sie herum gerade rushhour herscht und Trillionen von Rassen eine Föderation bilden.

    Evtl befinden wir uns genau in diesem Universum und wir würden alle falsch liegen

  • By michael, 13. September 2014 @ 10:13

    Super artikel!,
    Aber ich würde es toll finden wenn du noch einen text über die vorteile und maßnahmen der besiedlung des weltraums bringen könntest. Wir sollten die menschheit aufklären!!!
    So ein riesen projekt wie die besielung des weltraums kann nur funktionieren wenn alle mit anpacken, ich glaube sogar das die menschheit durch so ein projekt lernt zusamen zu arbeiten und das die lösung der konflikte und kriege ist.

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