Gastartikel: Peak Oil – Oder die Frage, wann geht uns der wichtigste Energieträger aus?
Von Thomas Schmid. Er ist promovierter Geologe und beschäftigt sich seit Jahren mit der Energieproblematik.
Die Problematik um den „Peak Oil“ und „Peak Gas“ steht zurzeit kaum auf den Traktandenlisten der internationalen Politik und Wirtschaft. Viel wichtiger scheinen im Moment die Schuldenprobleme im europäischen Währungsraum und die schleppende Erholung der amerikanischen Wirtschaft. Dabei befinden wir uns gerade jetzt in einer entscheidenden Phase, wo über die zukünftige Entwicklung der Energieproduktion entschieden werden soll. Einzig im Frühjahr stand die Energiefrage als Folge der Fukushima Katastrophe für kurze Zeit im globalen Rampenlicht und hat in Ländern wie der Schweiz und Deutschland die Debatte um neue Kernkraftwerke endgültig beendet. Auf der politischen Ebene hat sich in den letzten Jahren aber in Bezug zur Endlichkeit der fossilen Rohstoffe und der grossen Importabhängigkeit ausser Lippenbekenntnissen kaum etwas getan. So ist zum Beispiel der Gesamtverbrauch von Treibstoffen in der Schweiz weiterhin angestiegen. Die Association for the Study of Peak Oil and Gas (ASPO) ist eine internationale Organisation von Wissenschaftlern, Ökonomen und Ölgeologen und befasst sich mit der Frage, wann wir das Fördermaximum beim Öl und Gas erreichen werden.
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