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Die ferne Zukunft der Erde


Hat die Menschheit eine Zukunft?, 10.07.2006
In dieser Rubrik der Seite wurde die Zukunft der Menschheit diskutiert - ein Blick Jahrhunderte und Jahrtausende in die Zukunft gewagt. Doch für die Erde sind selbst Jahrtausende nur Augenblicke in einer epischen Geschichte: Was wird eigentlich in ferner, ferner Zukunft aus dem blauen Planeten?


Die Erde der fernen ZukunftDie Frage nach der fernen Zukunft der Erde ist für die heutige Menschheit nur in einem Sinn relevant: Sie hilft uns, die Anzahl ausserirdischer Zivilsationen abzuschäten. Wenn wir wissen, wie lange die Erde bewohnbar bleiben wird, wissen wir auch, welchen Teil ihrer Existenz sie "höheres Leben" und / oder intelligente Zivilisationen aufweisen kann. Allerdings muss das Ende des "höheren Lebens" auf der Erde nicht das Ende des Lebens im Sonnensystem bedeuten: Kurz vor dem Ende der Sonne kommt nochmals eine Zeit, in der die Sonne für fast 2 Milliarden Jahre konstante Wärme spendet, so dass auf den Monden der Gasriesen das Leben neu erblühen könnte.

Doch zurück zur Erde - wie geht es mit ihr weiter? In etwa 10000 Jahren endet die gegenwärtige Zwischeneiszeit - daran kann auch die gegenwärtige künstliche Klimaerwärmung nicht viel ändern. Die Erde kehrt zurück in den Eiszeitzustand, wie er für die letzten 2.5 Millionen Jahre typisch war, und nur gelegentlich von Zwischeneiszeiten unterbrochen wurde. Über Nordamerika, Skandinavien und Tibet werden gewaltige Eisschilde wachsen, der Meeresspiegel wird weltweit um etwa 130 Meter sinken und die Abfälle der menschlichen Zivilisation, die in den Küstenregionen abgelagert wurden, freigeben. Auch die Gletscher der Alpen werden wieder wachsen und das Gebiet der Schweiz beinahe komplett bedecken. Und irgendwann, vielleicht in rund 100000 Jahren, wird die Erde wieder aus der Eiszeit auftauen, und die nächste Zwischeneiszeit wird beginnen, in einer Welt, die nur noch schwache Spuren menschlicher Existenz zeigt.

Das Eiszeitalter wird andauern, vermutlich so lange, bis die hohen Gebirge, die in den letzten 20 Millionen Jahren weltweit aufgetürmt wurden, abgetragen sind - dies wird nochmals etwa 20 bis 40 Millionen Jahre beanspruchen. In dieser Zeit werden sich die Kontinente weiterbewegen: Afrika wird von Süden her das Mittelmeer langsam schliessen, die beiden Amerikas werden noch für fast 50 Millionen Jahre nach Westen wandern, bevor sich ihre Bewegung umkehrt: Vor der Ostküste Nord- und Südamerikas werden sich Tiefseegräben bilden, und ein mächtiges vulkanisches Gebirge wird sich dort auftürmen, wo heute Boston, New York, Washington, Sao Paulo, Rio de Janeiro oder Buenos Aires befinden. Australien wird in dieser Zeit weiter nach Norden wandern, dabei erst die östlichen Inseln Indonesiens, dann auch die Philipinen und schliesslich Japan vor sich auftürmen - in spätestens 100 Millionen Jahren kollidiert Australien mit dem Ostzipfel von Sibiren und türmt dort ein gewaltiges Gebirge, ähnlich dem heutigen Himalaya auf. Der Ostteil Afrikas wird schon lange vorher, vermutlich bereits in 10 bis 20 Millionen Jahren, abbrechen und seinen Weg über den indischen Ozean suchen. Die Antarktis wird entlang ihrer Mitte zerbrechen und hinter Australien her nach Norden wandern. In etwa 100 Millionen Jahren, gleichzeitig mit der Kollision Australiens mit Sibirien, werden die beiden Amerikas ihre Ostbewegung mit einer mächtigen Kollision mit Eurasien und Afrika beenden. Entlang der Nahtstelle wird sich ein gewaltiges Gebirge bilden, und die Erde wird - einmal mehr - einen "Superkontinentszyklus" beendet haben: Es gibt nur noch eine einzige, grosse Landmasse: Pangäa Ultima.

Auf dieser Landmasse herrschen trockene, kalte Verhältnisse: die hohen Gebirge im Osten Sibirens und entlang der Nahtstelle zwischen den Amerikas und den restlichen Kontinenten verwittern und ziehen dabei Kohlendioxid aus der Atmosphäre: das vermutlich letzte Eiszeitalter. Denn die Sonne ist heisser geworden in diesen 100 Millionen Jahren. Sie strahlt nun heller, ihre Oberfläche ist heisser und ihr Durchmesser grösser geworden. Immer bringen heftige Sonnenstürme die Erdatmosphäre zum leuchten. Der Mond hat sich noch etwas weiter von der Erde entfernt, und ein Tag auf der Erde dauert nun knapp 24.5 Stunden.

In etwa 200 Millionen Jahren ist Pangäa Ultima wieder in verschiedene kleinere Bruchstücke zerbrochen. Das Klima ist heiss und feucht, und der Himmel ist von einer wesentlich dichteren Wolkendecke als heute bedeckt, da die heissere Sonne mehr Wasser zum Verdampfen bringt. Auch wenn es noch nicht sichbar ist, die Erde stirbt: sie verliert ihr Wasser an den Weltraum - langsam zwar, aber deutlich schneller, als es von ihren immer selteneren Vulkanen nachgeliefert werden kann. Das Ökosystem der Erde hat den Kohlendioxidgehalt der Erdatmosphäre auf so niedrige Werte getrieben, dass die meisten der heutigen Pflanzen nicht mehr überleben können: Das grosse Sterben an Land beginnt. Zuerst sterben die C3-Pflanzen (die auf höhere Kohlendioxid-Werte angewiesen sind) aus, dann auch die C4-Pflanzen wie Gräser aus. Ohne Pflanzen verlieren ganze Gruppen von Landtieren ihre Nahrung - die Biodiversität an Land nimmt drastisch ab, die Kontinente werden braun und trocken. Da aufgrund der deutlich verlangsamten Plattentektonik ohnehin nur noch wenige Gebirge gebildet werden, und jetzt, mit dem Verschwinden der Landpflanzen, die Erosion zunimmt, werden die Kontinente zunehmend flacher und kleiner. Im Meer hingegen ist das Leben noch vielfältig und komplex.

In etwa 500 Millionen Jahren nimmt die Temperatur der Erdatmosphäre weiter zu - der Himmel ist jetzt komplett von Wolken bedeckt, und die Ozeane haben einen spürbaren Teil ihres Volumens verloren. Der Sauerstoffgehalt der Luft ist mit dem Ende der Pflanzen zusammengebrochen, und das Leben im Wasser, das von gelöstem Sauerstoff abhängt, leidet darunter. Auch im Wasser verschwindet die Biodiversität zunehmend. An Land ist der Vulkanismus in eine andere Phase eingetreten: Da die Wärme der Erde nicht mehr über den zunehmend stockenden Prozess der Plattentektonik abgebaut werden kann, wird sie in kurzen, aber dafür umso verheerenderen Vulkansausbrüchen freigesetzt: Diese bedecken viele Millionen Quadratkilomter mit Lava, setzen grosse Mengen an Kohlendioxid, Wasserdampf und schwefligen Gasen frei - die Atmosphäre wird heisser, dichter und schwefliger. Ein Tag auf der Erde dauert nun etwas über 26 Stunden.

In 1.1 Milliarden Jahren ist die Erde nicht mehr wiederzuerkennen: Die Sonne brennt heiss durch eine dichte Wolkendecke: sie ist nun 10% heller als heute. Die Ozeane, die der Erde geblieben sind, verdampfen nun sehr schnell: Der zusätzliche Wasserdampf in der Erdatmosphäre sorgt für einen zusätzlichen Treibhauseffekt, der für noch höhere Temperaturen sorgt, die wiederum den Ozean noch schneller verdampfen lassen: In kürzester Zeit verschwinden die letzten Ozeane der Erde: Wo sie einst Meeresbecken bedeckten, liegen nun gewaltige, von salzigen Krusten bedeckte Basaltebenen. Die Oberflächentemperatur beträgt über 200 °, und das letzte Leben der Erde findet sich in der Hochatmosphäre. Gewaltige Wolkentürme ragen viele dutzend Kilometer hoch. Die Erde dreht sich einmal in knapp 30 Stunden um sich selbst.

In 4.5 Milliarden Jahren ist die Erde nicht mehr von der Venus von heute zu unterscheiden: Eine drückende Kohlendioxidatmosphäre, Schwefelsäureregen, eine Oberflächentemperatur von fast 500 Grad. Die Sonne brennt mit fast 40% heller als heute auf die weisse, wolkenverhüllte Kugel. Alles Leben, das bis zu diesem Zeitpunkt überlebt hat, stirbt. Die Sonne weist nun sehr starke Sonnenwinde auf: Das verschwindende Magnetfeld der Erde sorgt noch für letzte, spektakuläre Nordlichter.

In 6.4 Milliarden Jahren wird im Kern der Sonne der letzte Wasserstoff verbrannt: dies führt dazu, dass die Sonne sich in einen sogenannten Unterriesenstern verwandelt. Ihre Helligkeit nimmt zu (sie ist nun etwa 2.2 mal so hell wie heute), und ihr Durchmesser wächst etwas, auf den etwa 1.5fachen Durchmesser, verglichen mit heute. Auf der Erde gibt es nun kein Magnetfeld mehr, und die heisse Atmosphäre wird nun immer schneller an den Weltraum verloren. Der Druck und die Dichte der Atmosphäre sinken, und zum ersten Mal seit Jahrmilliarden sind in der Nacht wieder die Sterne zu sehen. Ein Tag auf der Erde dauert nun etwa eine Woche. Von der Tagseite aus steht die Sonne als gewaltiger, orangener Feuerball am fast schwarzen Himmel.

In 7.1 Milliarden Jahren verändert sich die Sonne plötzlich drastisch: Sie wächst und wird dabei immer röter - starke Sonnenwinde reissen Teile ihrer Hülle ins All, sie verliert dabei rund 28% ihrer Masse. Die Bahnen der Planeten weiten sich in der Folge auf, die Venus wandert an den Platz, an dem sich heute die Erde befindet, und die Erde kommt in die Region, in der sich heute der Mars um die Sonne bewegt (während dieser zu einem noch weiter entfernten Orbit flieht). Doch das rettet die Erde nicht vor der Hitze: Die nun fast völlig atmosphärenlose Erde ist wüst und leer wie der Mond. Dieser braucht nun deutlich länger, um die Erde einmal zu umrunden, und wenn Sonnenfinsternisse auftreten, dann zieht der Mond als dunkles Scheibchen vor der nun riesigen, roten Sonne durch.

In 7.7 Milliarden Jahren ist die Sonne endgültig zum Roten Riesen geworden: sie hat nun den 166fachen Durchmesser und die 2350fache Leuchtkraft, verglichen mit heute - aus grosser Entfernung hat sie eine tiefrote Farbe, wie etwa die Sterne Arktur, Antares oder Beteigeuze heute: Doch von der Erde aus wäre dies für menschliche Augen nicht sichbar: hier, wo alles so heiss geworden ist, dass die Gesteine der Oberfläche sich beginnen zu verflüssigen, ist nichts mehr übrig, was zu sehen sich lohnen würde - alles ist in blendendes Weiss getaucht: Ein Mensch, der es wagen würde, die Erde sehen zu wollen, würde sofort erblinden. Merkur wird währenddessen von der wachsenden Sonne zerstört, und die Bremsung des Mondes durch die wachsende Sonnenatmosphäre führt dazu, dass er wieder näher an die Erde heran rückt.

In "the life and death of planet Earth" untersuchen die Autoren Ward und Brownlee nicht nur die ferne Zukunft der Erde, sondern sie nutzen diese spannende Geschichte, um den Leser in die Erdgeschichte und die komplexen Zusammenhänge zwischen Geo- und Biosphäre einzuführen.

Darauf folgen kurze Pulse extremer Strahlung, und die Sonne findet danach in eine stabilere, kühle Phase zurück: Doch diese ist nur von kurzer Dauer: Nach 100 Millionen Jahren wächst sie wieder mit voller Macht. Neue Sternwinde setzen ein und entreissen ihr nochmals gut 18% ihrer Masse. Ihre gewaltige Atmosphäre dehnt sich weit über die Bahnen von Venus und Erde aus: Der Mond wird weiter gebremst und stösst schliesslich mit der Erde zusammen: Diese gewaltige Kollision schmilzt praktisch die ganze Erde nochmals auf: Was immer übrig geblieben war von den Zeiten, in denen es noch Leben auf dem einst blauen Planeten gab, verschwindet nun unter kilometerhohen Bergen aus glutflüssiger Lava. Zeitweilig bildet sich ein Ring um den glühenden Planeten, und ein Meteoritenschauer aus Gesteinen von der Erde prasselt auf die Nachbarplaneten Venus und Mars nieder.

Dann, gut 7.8 Milliarden Jahre in der Zukunft, kommt das Ende: Die Sonne wirft in vier gewaltigen Pulsen, die etwa 100000 Jahre auseinander liegen, ihre äusseren Hüllen ab. Für Beobachter in fernen Sternsystemen bilden die abgeworfenen Hüllen der Sonne nun für etwa 10000 Jahre einen schönen, "planetaren" Nebel. Der Kern der Sonne bildet nun einen Weissen Zwergstern, der nicht mehr in der Lage ist, neues Material zu fusionieren: Er leuchtet nur noch, weil er eine Temperatur von über 100000 Grad aufweist, die nun im Verlauf der kommenden Jahrmilliarden langsam abnimmt. Der Weisse Zwerg hat nur etwa die Hälfte der Masse der heutigen Sonne und etwa die Grösse der Erde von heute. Die Erde hat ihre endgültige Bahn in einer Entfernung von rund 1.85 Astronomischen Einheiten gefunden. Sie erstarrt als dunkle, tote Gesteinskugel in der ewigen Kälte des Weltraums.

Die Natur, könnte man meinen, ist unerbittlich: sie kennt keine Happy Ends.


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Alex hat am 19.08.2010 13:06:41 geschrieben...

@Icy: nur wirds da kein "uns" und keine Menschheit in dem Sinne mehr geben. Mehrere hundert Millionen Jahre Evolution werden ihre deutlichen Spuren hinterlassen.

Icy hat am 08.08.2010 01:24:30 geschrieben...

und das ist auch gut so.
Jedes Ende ist ein Neuanfang.
Vielleicht ist die Menschheit bis dahin technisch so bewandert, dass wir Lichtjahre von unserer heutigen Erde weit, weit weg leben.

Der Zusammenstoss mit Andromeda hat auch noch, vielleicht überaschend gute Szenanien inne. Wer weiss.
Lebt wohl, aber bis dahin wird noch vieles passieren. Hoffen wir, dass es vorteilhaft für uns sein wird...

heraklit hat am 28.06.2010 00:58:10 geschrieben...

@Lucid
Man hat einmal hunderte Briefe in einer Betonkugel versiegelt,und einer Wüste steht eine Uhr, die noch in tausend Jahren genau gehen wird...
Aber es ist interessant, was du ansprichst,das meiste was wir hervorbringen wird schneller zerstört werden als die Keischrifttafeln der Sumerer. Man könnte ja wirklich mal
ausgewählte Teile unserer Kultur inharten Stein meißeln und in weichem Lehm vergraben, bloß die Leute interessieren sich nur für hier und heute.

Bynaus hat am 10.06.2010 09:57:32 geschrieben...

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Erde in 100 Mio Jahren noch vom Menschen bewohnt ist (siehe "Das wahrscheinlichste Ende", Artikel zum Doomsday-Argument). Sicher spielt es aber eine Rolle, WIE der Mensch seinen Abgang vom Planeten macht. Wir hätten möglicherweise das Potential, die Erde schon heute in eine zweite Venus zu verwandeln (wenn wir es darauf anlegen würden).

Die Ferne Zukunft der Erde, wie ich sie in dem Artikel ausgelegt habe, ist jene, die sich ergeben würde, wenn der Mensch relativ "folgenlos" von der Erde verschwinden würde.

Hubert hat am 10.06.2010 09:25:52 geschrieben...

Einer der wichtigsten Faktoren der darüber bestimmt wie lange die Erde noch bewohnbar ist, ist der Mensch wenn er
in ein paar hundert Millionen Jahren noch lebt dann bestimmt er auch das Klima des Planeten vielleicht ist man dann in der Lage die Umlaufbahn über Jahrmillionen hinweg langsam zu verändern oder mithilfe von Spiegelfeldern sich vor der erhöhten Sonneneinstrahlung zu schützen was Technisch gesehen wohl überhaupt kein Problem darstellt. Eines ist sicher wenn es zu warm wird, lässt man sich was einfallen. Die Erde wird wenn der Mensch nicht ausstirbt wesentlich länger bewohnbar sein als es die Theorie vorraussagt und eine weitere "große Eiszeit" wird es sicher nicht geben es stehen mehr als genug wirklich wirksame Treibhausgase für eine Erderwärmung zur verfügung die man innerhalb weniger jahrzehnte in die Erdatmosphäre blasen könnte.

Alex hat am 07.06.2010 12:26:38 geschrieben...

Richte Gott bitte aus, daß er Dir mal einen Duden geben soll. Bezahlen könntest Du z.B. mit Ausrufezeichen...

Gruß Alex

anonym hat am 06.06.2010 19:47:12 geschrieben...

das einzige was wahr ist GOTTT

die Hölle oder der Himmel

wir müssen einfach leben und das beste daraus machen!!!!!!
und dass können wir nur machen wenn wir zu gott beten und nicht die lösung in der technologie suchen!!!

außerdem was interessiert uns des wie werden bis dahin sowieso tot sein mann kann nie wisssen.

man geht raus, auto überfährt dich TOT

wofür kopf zerbrechen von wegen zukunft und tehcnologie!!!!!!!!

anonym hat am 05.06.2010 23:26:56 geschrieben...

Das ganze ist nur ein scheiß!!!!!!!!
Die Erde wurde von got geschaffen und nichts kann das ändern nur gott bestimmt über die Erde und über Klima und dem ganzen scheiß!!!!!!!!

Wir müssen nur abwarten, leben, zu gott beten und dann sterben.

Es steht in der Bibel und im Kuran!!!!!!!!!!!
Ürgend wann mal gibt es die Welt nicht und niemand kann das ändern.

Bynaus hat am 16.11.2009 11:26:59 geschrieben...

Nur zur Klarstellung: Die Sonne wird nicht schon in 100 Mio Jahren auf den 2.5fachen Durchmesser anwachsen - das geschieht erst viel später. In 100 Mio Jahren wird die Sonne zwar etwas heisser und grösser sein als heute, aber nicht so, dass man das vom Erdboden aus direkt bemerken würde.

Angesichts dessen, dass die Menschheit erst seit etwa 100000 Jahren existiert, ist die Vermutung, wir würden auch in 100 Mio Jahren noch da sein, etwa so vorschnell wie der Liebhaber, der schon nach nach einer Woche davon überzeugt ist, die Frau seines Lebens gefunden zu haben und ständig von Hochzeit und Kindern redet... Die beste Antwort darauf wäre: "Abwarten und schauen, wies läuft..." :)

Unbekannter Gast hat am 15.11.2009 19:08:15 geschrieben...

Nur zur klarstellung (siehe unten) diese Theorie mit der dunklen Materie ist natürlich absurd auch ich glaube nicht das unser Universum irgendwie designt wurde. Ich wollte nur zeigen wie komisch diese Idee ist und sogar so eine Erklärung genauso perfekt passt wie die dunkle Materie. Ich denke das es einen gravierenden Fehler in der momentanen Physik gibt und das dann dazu führt das man ihn versucht irgendwie zu stopfen. Aber das problem wird vermutlich erst mit einem zweiten Einstein gelöst und neuen Daten.


Unbekannter Gast hat am 15.11.2009 18:55:22 geschrieben...

Zitat: wer weiß wie fortschrittlich unsere technologien bis zur ersten katastrophe sind
vielleicht ist die erde bis zu der nächsten eiszeit schon nicht mehr bewohnbar wegen des vielen co2 ausstoßes, sodass die menschheit schon längst neue planeten bewohnt! wer kann das schon vorraussehen Zitat ende


Eins kann ich dir versprechen wenn der mensch andere Planeten umformen kann um sie bewohnbar zu machen wird er auch problemlos mit CO2 fertig werden. Ausserdem die Eiszeit kann es nicht aufhalten die periodisch immer wieder kommt. Vor etlichen Millionen Jahren als die Dinos noch lebten war viel viel viel viel mehr CO2 in der Atmosphäre als jetzt. Tatsache ist bildet euch nix ein. So besonders und gross ist die Technologie des Menschen momentaan nicht und wir beeinflussen unsere Atmosphäre nicht mal ansatzweise so stark wie die Erde selbst es kann. Und der CO2 ausstoss ist sogar gut wenn wir die kommende Eiszeit abmildern wollen. Doch auch das wird nicht helfen. So schlimm ist das ganze garnicht der Mensch hat halt nur Angst vor jeglicher Veränderung aber die Welt verändert sich ständig extrem. Di eAtmosphäre verändert sich die Temperatur alles. Der Mensch macht sich nur selbst Angst. Und sterben werden wir auch nicht. Klar eine Erwärmung findet statt evtl Schmelzen die Polkappen etc aber das ist nix besonderes und ist schon etliche male passiert. kein grund zur Panik zudem ist in 10000 jahren dann eh alles wieder vorbei dann wirds arschkalt und die Menschen werden sich beklagen warum sie nicht mehr CO2 in die Atmosphäre gepustet haben.

Was mich wirklich schockiert ist das in 100 Millionen Jahren die Sonnenaktivität bereits drastisch zunimmt. Und sogar ihr Umfang ums zweieinhalbfache zunimmt. Kaum sind die Menschen auf der Erde fängt die Sonne an spirenzchen zu machen während der letzen 1000 Millionen jahre war sie dtabil abe wir waren nicht da.

Aber das wäre gut für den Mars. Ich denke in 100 Millionen Jahren wird unsere Technik dermassen gut sein das wir nichts zu befürchten haben. Auch wird es keine Menschen mehr geben den nach 100 Millionen Jahren ist die Evolution so weit vorrangeschritten das es eine ganz andere Rasse sein wird die nix mit dem Menschen zu tun haben wird. Wir die Menschen sind nicht zu vergleichen mit anderen Tieren da wir unsere Umwelt Bewusst beeinflussen können wenn wir uns überlegen momentan haben wir einen technisch eher primitiven Zustand. Aber trotzdem wären wir in den Augen eines menschen vor 5000 oder 20000 Jahren Götter. Die würden uns eidneutig als Götter sehen wir können mehr als die sich vorstellen können doch trotzdem noch wenig im vergleich zu den Möglichkeiten die es gibt. Also wenn wir uns denken das welche gigantischen Schritte wir in den nächsten 200 Jahren machen werden und dann in den nächsten 2000 jahren und dann in den nächsten 5 Millionen Jahren. Wir werden mehr können als die Ausserirdischen die wir uns so vorstellen.

Ein anderes Sonnensystem zu erreichen wird kein problem in 2000 jahren selbst mit einer geschwindigkeit von 1% der Lichtgeschwindigkeit bräuchten wir nur 400 Jahre nach Alpha Centauri und ich denke das in 2000 jahren 10% möglich sein werden. also sinds nur 40 jahre mit 10% Lichtgeschwindigkeit steht der Besiedlung der Milchstrasse nichts entgegen. Das Universum ist vollgestopft mit Rohstoffen. Das einzige was wir erlernen müssen ist terraforming und eine effektive Methode Energie herzustellen wie z.b Fusionskraft. Das ist denke ich in 2000 oder sogar 500 Jahren zu erreichen. In der zei können wir uns in unserem Sonnensystem austoben. Und selbst mit 1% C können wir die Milchstrasse besiedeln. Ich denke in 200000 Jahren werden wir im Radius von 5000 Lichtjahren eine menge Erden erschaffen haben bzw andere Planeten entdeckt haben die leben tragen. Ob wir auf Intelligenz stossen ? Wer weis wenn sich pro galaxie nur eine Intelligente Rasse entwickelt dann wohl nicht da intergalaktisches reisen ohne tricks mit Wurmlöchern und relativistischen Raumschiffen unmöglich bleiben.


Mich würde die Entwicklung von Mars und Titan bzw Europa/Ganymed interessieren. Was passiert auf dem Mars in 100 Millionen Jahren wenn die Menschen nicht wären. Was passiert auf Titan wenn die Sonne zum roten riesen wird. beginnt dann dort die Schöpfung von neuem ? Titan ist ja der Urerde sehr sehr ähnlich und hat alle Anlagen um Leben hervorzubringen.

Das die Natur keine Happy Ends kennt glaube ich nicht. Ich glaube eher das die Natur garkeine Ends kennt und sich alles immer wieder wiederholt. Während auf der Erde die Lichter ausgehen gehen sie woanders vielleicht an. Ausserdem gibts evtl mal nen Big Crunch hoffen wirs doch vielleicht führt das wieder zu einem Big Bang wenn das Universum aber auf ewig expandiert wird es irgendwann einfach nix mehr geben nur noch Raum. Aber die Wissenschaft wiess noch garnix über das Universum alleine die sache mit der Dunklen Materie zeigt uns das wir garnix wissen. Ich mein wenn diese Materie 75% alle Materie ausmacht die existiert und sich komischerweise um die Galaxien rum befindet damit diese durch die Zentrifugal Kraft ausseinander reisen ich frag mich dann ernsthaft ob diese Materie nicht auch hier direkt um unser Sonnensystem ist da dunkle Materie die nähe normaler Materie sucht muss sie doch auch hier irgendwo sein und da sie gravitativ Wechselwirkt mit unserer materie könnten wir sie auch detektieren.

Aber wer weiss vielleicht gibt es keine Erklärung für dunkle Materie weil es einfach keine gibt. Evtl passen einige Ereignisse einfach nicht in unsere Physik weil wir nicht dran denken das sie künstlich sein können. komischerweise dürfte es garkeine Galaxien geben. Aber wir versuchen trotzdem eine natürliche Erklärung zufinden. Wie wenn wir eine Pyramide auf dem Mond bauen und in 10000 Jahren kommt ne andere Zivilisation von wieder bewohnbaren Mars die den technikstand der unseren hat und denkt sich ah diese Pyramide kann nur natürlich sein. Ich glaub zwar nicht dran aber es ist möglich das eine Zivilisation die bereits in der frühen Jugend des Universums entstand sagen wir mal 3 Milliarden Jahre nach dem Urknall das diese Zivilisation nicht gewusst hat was sie machen sollen da wenn es so weiter geht die Sterne immer weiter ausseinander fliegen so haben sie sie mittels irgendeiner Technologie in Galaxien zusammen gefasst um auch späteres Leben zu ermöglichen sonst gäbe es keinen Materie austausch zwischen den Sonnensystemen es würde keine neue Planeten/Sternen Bildung stattfinden weil alles auseinander driften würde und sich die Materie isoliert befinden würde und eine Reorganisation unmöglich wäre. Deswegen haben sie die Galaxien künstlich zusammengetackert evtl mit irgendwelchen Gravitonen oder sonst was. Aber wir sehen nur die Ergebnisse und wundern uns warum das so sein kann da es ja nach allen Gesetzen der Physik keine Galaxien geben dürfte. Tja es sind halt künstliche gebilde und weil wir versuchen die zu erklären kommt sowas komisches dabei raus wie dunkle materie. Für mich wirkt das wie eine Notbehelfserklärung. in 100 jahren werden die Physiker lachen und sich denken wie sind die nur auf so einen schmarrn gekommen. Dunkle Materie wirkt irgendwie zurechtgebastelt als ob sie sich intelligent verhalten würde sie sucht andere materie da ansonsten ist sie aber unsichtbar und die Verteilung ist auch exakt so das alles passt. Nene da muss ne andere Erklärung her.

In der Zukunft kann alles oder nichts passieren entweder sind wir schlau genung und das Leben wird nicht nur an die Erde gebunden sein sondern sich über die milchstrasse ausbreiten oder aber wir sind dumm und sterben irgendwann einmal und das Leben mit uns da es die erde kaum verlassen kann also wird spätestens wenn die Sonne futsch ist alles vorbei sein. Evtl gibt es ja genug leben obwohl es wohl kaum einen Planeten wie die Erde 100000 Mal in der Milchstrasse gibt. Die zufälle um intelligentes Leben hervorzubringen sind einfach zu selten das es viele davon gibt. In dem Fall kann ich nur hoffen das die Dummheit der Menschheit langsam aber sicher abnimmt.


Unbekannter Gast hat am 30.07.2009 19:12:27 geschrieben...

Was aus uns wird ist ungewiss, aber unser Sonnensystem wird nach jetzigem Stand diese Entwicklung durchmachen. In GEO habe ich auch Mal gelesen, dass die Sonne, wenn sie zu einem roten Riesen anschwillt, die Erde sogar verschlucken wird.

Unbekannter Gast hat am 30.07.2009 02:54:20 geschrieben...

ich finde nicht das man davon ausgehen sollte das es so kommt
wer weiß wie fortschrittlich unsere technologien bis zur ersten katastrophe sind
vielleicht ist die erde bis zu der nächsten eiszeit schon nicht mehr bewohnbar wegen des vielen co2 ausstoßes, sodass die menschheit schon längst neue planeten bewohnt! wer kann das schon vorraussehen
es kann auch sein das morgen plötzlich alien vor unserer tür stehen und unser sonnensystem kollabieren lassen ohne gnade, ist zwar auch kein schöner gedanke doch wer kann es vorraussehen

Unbekannter Gast hat am 14.06.2009 18:38:52 geschrieben...

Man das ist voll traurig!Was wenn das wirklich stimmt! Dann wird die Erde nicht mehr geben!Haaaaa!Bitte beachtet diese tipps und befolgt sie auch!villeicht wird dann der klimawandel nicht zerstört! !!!Wenn ihr schulhefte kaufen wollt dann bitte nicht die normalen sondern die klimaHefte! sie sind nicht teuer auch nicht gefährlich für den klima

Mx hat am 30.05.2009 18:43:17 geschrieben...

Hi nochmal,

sollten wir diesen thread nicht mal veröffentlichen? Also, ich meine in anderer medialer Form? So, daß es jeder lesen kann?

Gruß

Mx hat am 30.05.2009 18:40:19 geschrieben...

Hi!

Schön, dass uns endlich mal jemand die Welt erklärt!
So ist ja ohnhin abzusehen, daß wir eh' nix machen können und nur im hier und jetzt leben sollten...?!?!?

Ich denke dazu, daß wenn wir unser bestes tun und unsere Erdmitbürger (jeglicher Art und Weise)gut behandeln, eventuell noch eine Evolution zum besseren hin möglich ist. Viell. nehmen wir ja dann auf einer Arche "ausgewähltes" genetisches "Material" mit und leben uns auf anderen Planeten ein. AUßerdem, wer weiß schon, wo wir herkommen? Viell. haben wir das nur vergessen?!? Oder es herrschen einfach noch viel gewaltigere Naturgesetze, die für unser menschliches Gehirn nicht zu verstehen sind. Viell. bekommen wir es aber zusammen hin und raus? In so einer Art "Schwarm" und "Supercomputer"? Wenn wir uns gegenseitig akzeptieren und machen, was wir können, haben wir vielleicht eine Zukunft!

Unbekannter Gast hat am 17.05.2009 13:56:07 geschrieben...

Also irgendwie hört sich das alles schrecklich an... das man jetzt schon weiß das die Menschheit keine Zukunft hat. Was gibt es denn dann überhaupt für einen Sinn das wir leben ??
Schrecklich !!

Jetto hat am 22.02.2009 21:58:16 geschrieben...

Was bedeutet das für den Immobilienmarkt?

Bynaus hat am 19.01.2009 10:19:44 geschrieben...

Hallo, "Fürst der Finsternis": da bist du leider falsch informiert. Zwar entfernt sich der Mond tatsächlich immer weiter von der Erde, doch dieser Prozess ist viel langsamer als von dir angegeben. Man schätzt, dass in etwa 20 Milliarden Jahren die Erde und ihr Mond gebunden rotieren würden, mit einer Umlaufszeit / Rotationszeit von 40 Tagen (natürlich wird es nie soweit kommen, weil die Sonne die Erde früher zerstören wird). Danach wird der Mond aber nicht mehr weiter beschleunigt, weil der beschleunigende Gezeiteneffekt in der gebundenen Rotation ausbleibt.

Fürst der Finsternis hat am 17.01.2009 18:10:51 geschrieben...

Liebe Final-Frontiers-Redaktion:
Einen wichtigen Punkt habt ihr bei euren Prognosen vergessen: In circa 1 Mrd. Jahren wird der Mond sich von der Erde getrennt haben, da er durch irgendwelche physikalischen Prozesse (Gezeiten, Ozeane der Erde) immer mehr Energie gewinnt und schliesslich die "Fluchtgeschwindigkeit" der Erde errreicht haben wird. Die Erde wird dann anfangen zu trudeln und verschiedene Breiten bekommen dann in kürzester Zeit verschiedene Mengen an Sonnenstrahlung ab, z.B. Sibirien mal die vom Äuquator etc. Aber, "zum Glück" für die höheren Lebewesen sind die ja dann schon ausgestorben...

Unbekannter Gast hat am 11.01.2009 17:30:30 geschrieben...

ah das alles ist doch nur so was wie ein spiel.eines tages(wir können nicht wissen wann) wird das alles ,das ganze sonnensystem weg sein dann gibt es nur himmel oder hölle :D

Bynaus hat am 19.11.2008 17:10:46 geschrieben...

Gab es im mittelalterlichen Spanien keine Probleme mehr zu lösen, als Kolumbus zu seiner Reise aufbrach? Probleme werden ohnehin nicht kleiner oder weniger, egal ob mit oder ohne Technik - sie werden ganz einfach anders.

Jörg hat am 19.11.2008 09:11:28 geschrieben...

Keiner will das Ende der Erde akzeptieren,so wie auch den
eigenen Tod nicht,aber das eine wie das andere ist unaus-
weichlich!Auf andere Planeten auswandern?Aber was sollten
wir dort wollen?Es gibt auf der Erde kein einziges Problem
was wir in den Griff bekommen,da ist Flucht auch keine
Lösung!Moderne Technik? Also auf der Erde hat moderne
Technik kein Problem gelöst,im Gegenteil,warum sollte das
auf dem Mars klappen?
Sollten wir nicht lieber mal unsere Hausaufgaben machen,
bevor wir den Weltraum erkunden?
Was würden wir den feststellen wenn wir in den Weltraum
fliegen???
Die Antwort weiß ich jetzt schon,wir würden feststellen,
das wir kleine,größenwahnsinnige,häßliche Mikroben sind,die
sich tatsächlich einbilden sie wüßten irgenwas,was von
Belang ist.Ist es aber nicht! :-)

Mars hat am 15.11.2008 12:37:46 geschrieben...

Also die Technik wird gewaltig steigen! Wir können uns nicht vorstellen, welche neuen Technologien und Materialien in nur 1000 Jahren auf der Welt sein werden.

(Vor 100 Jahren hatte man sich gedacht, man kann gar nicht fliegen. Und vor etwas mehr glaubte man nicht, dass man hochhäuser bauen kann, denn welcher Ziegelstein hält sowas aus? -> Beton kannte man noch gar nicht und man rechnete mit ziegelsteinen für die Zukunft.
Während sich andere gedacht haben, wie man die Dampflock um 10% effektiver machen kann, wurde die Diesellock mit 300% mehr Leistung erfunden)

Die Menschheit wird auf den Mars wandern - zumindest werden einige auswanndern und sich dort verbreiten.

Ohne Plattentektonik bleibt das CO2 für immer unter dem Boden??

Wir könnten wahrscheinlich schon heute mit einem Raumschiff an einen Asteroiden heranfliegen, der dann vom Raumschiff angezogen wird und umgekehrt. Da das Raumschiff aber von ihm wegbeschleunigt, wird er hinterhergezogen. Und das Raumschiff kreist elliptisch um die Erde, und die Gravitation des Asteroiden zieht die Erde auf eine andere Umlaufbahn. Ausserdemkönnte man so den Tag- nacht rythmus wieder auf 24 h einstellen.


lolilol hat am 24.10.2008 23:53:14 geschrieben...

wenn wir etwas weiter in der zukunft wären
könnte man rumschiffe entwickeln die
in ein anderes gesundes junges
sonnensystem fliegen kann
aber ich habe gehört dass es
in 100 Billionen jahren das ganze universum
erlöschen wird weil es mehrere supernovas geben wird
und dazu auch viele schwarze löche entstehen.
schade für unsere welt :(

Ambiation hat am 14.10.2008 19:11:40 geschrieben...

Naja, is echt interessant der Artikel
aber zu dem umsiedeln auf den mars
was bringt uns das wenn dass ganze sonnensystem zusammenbricht? wenn dann schon in ein anderes sonnensystem
hab mal im fernsehen einen bericht gesehen, in dem sie gezeigt haben was sie schon für planeten gefunden haben, die für uns bewohnbar wären
wer weiß, vielleicht kann man ja in ferner zukunft schnell durchs weltall reisen, wer weiß

LUCID hat am 27.09.2008 21:55:53 geschrieben...

Ich bin ein 13 jähriger Junge aus der Schweiz und möchte volgendes fragen: Ist es nicht sinnvoll wenn die Menschen Rückstande hinterlassen, FALS wieder Inteligente Wesen diesen Planeten bettreten?

Musti hat am 27.09.2008 18:12:19 geschrieben...

Ist gut erklärt , aber naja , hier ist die frage , wie kann das den sein ? so weit überlegen ist hochhinaus

anna lenz hat am 28.08.2008 19:15:02 geschrieben...

voll ggut erkläärt

Bynaus hat am 05.06.2008 11:47:50 geschrieben...

Ich wäre mir nicht bewusst, dass ich einen deiner Kommentare gelöscht hätte. Tatsächlich habe ich auf dieser Seite bisher ohnehin noch nie einen "gehaltvollen" Kommentar gelöscht (sehr wohl aber niveaulosen Spam wie "find ich scheisse", "na und", "kauft Viagra!" etc.). Denkbar ist allenfalls ein unabsichtliches, unbemerkt gebliebenes Löschen beim Löschen von Spam, wofür ich mich selbstverständlich entschuldigen müsste. Du kannst aber gerne deinen Kommentar noch einmal einstellen. Freundliche Grüsse, Bynaus

maestro hat am 04.06.2008 11:37:50 geschrieben...

hör auf meine kommentare zu löschen

Bynaus hat am 27.05.2008 10:51:53 geschrieben...

Das ist korrekt, neue Modelle lassen die Erde nun doch in der Sonne verschwinden. Die Sache ist auf jeden Fall knapp, so dass es wohl noch etwas länger dauern wird, bis man sich hier wirklich festlegen kann.

ente hat am 23.05.2008 13:37:10 geschrieben...

ich fand den bericht interessant,aber die erde wird von der sonnenatmosphäre abgebremst und wird in ca. 7,59 mrd.j. in die sonne stürzen

jessy hat am 14.05.2008 10:40:45 geschrieben...

phuuu hab gerdade einen test über so etwas XD

Bynaus hat am 03.04.2008 12:04:13 geschrieben...

Siehe z.B. das "Doomsday-Argument" (Artikel in dieser Rubrik). Es ist recht unwahrscheinlich, dass die Menschheit noch viele Millionen oder gar Milliarden Jahre überlebt - weil dann würden wir zu den allersten Menschen überhaupt gehören, und da es von denen, insgesamt gesehen, nur wenige gibt, wäre die Chance, zu den ersten Menschen zu gehören, sehr sehr klein, viel kleiner etwa, als im Lotto zu gewinnen.

Man muss auch sehen, dass alle Zivilisationen in der Geschichte der Menschheit zerstört worden sind (siehe den Artikel "Der Phönix der Zivilisationen" in dieser Rubrik). Warum sollte es bei uns anders sein? Ja, es gibt Argumente, warum es bei uns anders sein könnte, aber ob die wirklich so schlagkräftig sind, muss sich erst noch zeigen. Langfristig gesehen sind komplexe und hochentwickelte Zivilisationen immer sehr anfällig auf kleine Veränderungen ihrer Umgebung, und es kommt oft zu Zusammenbrüchen. Auch eine Kolonie auf dem Mars wäre von dieser Entwicklung nicht gefeit, besonders, wenn sie anfänglich noch so klein ist, dass sie von der Erde abhängig ist. Zudem müsste ständig jemand dafür sorgen, dass der terrageformte Mars nicht wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurück fällt - was, wenn die Zivilisation der Marsbesiedler zusammenbricht? Ihre Welt würde sich in ihren ursprünglichen Zustand zurückverwandeln und alle würden sterben. Nur auf der Erde können Menschen ohne Zivilisation überleben (siehe Artikel "Die Galaxis den Maschinen, die Erde dem Menschen").

G. Vavra hat am 02.04.2008 18:15:43 geschrieben...

Warum geht man immer davon aus, dass die Menschheit zu8 diesem Zeitpunkt ausgestorben ist. Ich denke, dass die Menschheit auch auf andere Planeten Auswandern könnte, zB.Mars. Mit Terraforming kann man den binnen 3.000 Jahren zu einer Art 2. Erde Umformen, man könnte auch auf andere Planeten ausweichen. Was denke ich viele vergessen ist auch die steigende Technik. Ich denke die einzigen Möglichkeiten wie die Menschheit aussterben könnte sind Asteroiden/ Meteoren oder die Menschheit selbst.

Bynaus hat am 30.09.2007 13:47:54 geschrieben...

Vielen Dank für diese interessante Ergänzung.

Anton hat am 27.09.2007 21:15:19 geschrieben...

Wissenschaftler am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung haben 2004 ein mittleres Szenario für den schrittweisen Untergang der Biosphäre bekannt gegeben, das auf der systemischen Koppelung von Geologie, Klima, Ozeanen und Leben beruht.

Demnach wird die endgültige Mindestgrenze für die Fotosynthese erst in 1,6 Milliarden Jahren unterschritten. Der Grund ist die starke Abnahme der Biomasse und damit auch der Fotosyntheseleistung und Verwitterung in den vorangehenden 800 Milliarden Jahren - trotz der Abschwächung der Plattentektonik bleibt dadurch noch längere Zeit ein Rest CO 2 in der Atmosphäre bzw. wird durch die zunehmende Erwärmung wieder aus den Karbonatgesteinen freigesetzt.
Hingegen nimmt die globale Temperatur schneller zu und übersteigt schon in 800 bis 900 Millionen Jahren die für höheres Leben, vor allem Pflanzen, kritische Grenze von 30 Grad Celsius. 30 Grad Celsius sind für komplexe Lebensformen generell zwar eine erträgliche Temperatur, doch ist zu bedenken, dass natürlich kein Lebewesen aufgrund von Durchschnittstemperaturen überlebt. In 1,3 Milliarden Jahren stirbt das höhere Leben auch in den Ozeanen, wo es vielleicht noch an den letzten Black Smokers oder an Sulfatquellen wie Lost City überdauert hat.
Die Abnahme des CO2 in Wechselwirkung mit der Zunahme der Oberflächentemperatur erfolgt unter Einbeziehung der von der Potsdamer Forschungsgruppe verwendeten Parameter also nicht linear, wenn auch stetig. Welche Fenster dem Leben im einzelnen wirklich bleiben, ist wahrscheinlich schwierig abzuschätzen, zumal die in 200 Millionen Jahren übrig bleibenden C4-Pflanzen eine geringere Respirationsrate aufweisen und somit anders auf den Wasserdampfkreislauf der Atmosphäre einwirken dürften.

Dieser Ausblick ist zeitlich gesehen etwas optimistischer als der oben dargebotene, dem Leben blieben insgesamt ein paar hundert Mio Jahre mehr. Wahrscheinlich gibt es ähnlich wie für die Klima-Szenarien des laufenden Jahrhunderts unterschiedliche Annäherungen innerhalb eines Zeitrahmens, der plausibel erscheint.

Wäre aber folgendes Szenario denkbar: Dass irdische Mikroben mit den verdampfenden Ozeanmassen in die Erdatmosphäre umsiedeln und dort unter gemäßigten Temperaturen weiter existieren? Eine solche Theorie besteht für die Venus. Auf der Erde hätten die Mikroben noch mehr Zeit für eine solche Anpassung.

anna hat am 29.01.2007 21:06:54 geschrieben...

das kann man ja noch gar nicht wissen